Alternativen zu Amazon

Über Bücher habe ich in der letzten Zeit einiges geschrieben. Warum also nicht mal ein paar Worte über die Wege, an diese Bücher zu kommen.

Der ideale Weg ist natürlich die Buchhandlung direkt gegenüber ;) Wenn auch nicht gerade schonend für den leidgeprüften Geldbeutel.

Weil aber nicht jeder über einen Buchhandlung in unmittelbarer Nähe hat, werden die meisten Bücher online bestellt. Wo, liegt auf der Hand.

Das es auch Alternativen gibt, darauf hat mich dieser Artikel bei Utopia gebracht -> Alternativen zu Amazon

Am Besten gefällt mir dabei, daß es auch Onlineläden gibt, die einen Anteil ihres Umsatzes bzw. ihrer Gewinne spenden.
Z.B. Ecobookstore, die zum Schutz des Regenwalds spenden und dafür auch die Spendenbelege online stellen.
Oder Buch7.de/, die auch einen großen Teil der Gewinne spenden und lt. Kostenstruktur ohne Personalkosten betrieben werden.

Nur zwei der Beispiele von Utopia und soweit ich beim Nachforschen via Netz gesehen habe, haben beide einen guten Ruf.

Es muß also nicht immer der Hahn sein, der am Lautesten schreit. ;)

Ich bin beim Rumstöbern übrigens noch auf diesen interessanten Link gestoßen: http://www.helpster.de/das-kundenkonto-bei-amazon-loeschen-eine-anleitung_64303#zur-anleitung

Du mußt ja Zeit haben

So die Worte, als ich vor einiger Zeit über Sinn und Inhalt meines Blogs berichtet hatte.

Nein, Zeit habe ich eigentlich nicht. Jedenfalls nicht nach dieser Lesart. Könnte ich doch auch in der gleichen Zeit… nun sagen wir, andere Dinge tun.
Aber Zeit ist – wie schon Einstein wußte – relativ. Genauso, was wir mit ihr anfangen. In dem Fall zu berichten, wie man der Plastikindustrie ein Schnippchen schlagen kann.

Es ist jetzt zwar schon ein Weilchen her, daß ich mir eine Hängeampel für die Grünlilie kaufen wollte und zu dem Zweck diverse Gartengeschäfte/Baumärkte aufsuchte.

Überall das gleiche Trauerspiel: Ampeln aus weißem Plastik strahlten mir entgegen.

Schön ist nun wirklich anders!

Besonders robust wirkten diese Gebilde auch nicht.
Und da Pflanzen allgemein zu wachsen pflegen, kann man nach ein paar Jährchen den ganzen Schrott genau dorthin befördern – nämlich auf den Müll!

Sinnigerweise sind Übertopf und Hängevorrichtung sämtlich aus einem Guß und passen bei der ersten naturgemäß zu erwartenden Veränderung schon nicht mehr – falls diese Vorrichtung überhaupt so lange lebt.

Man könnte da schon auf bösartige Absichten schließen.

Hier jedenfalls wurde – nach Verarbeitung des ersten Schocks – eine Stahlkette samt Karabinerhaken genommen, die Kette über Kreuz gelegt und seitdem hängt die Ampel, bequem größenverstellbar.

In dem aktuellen Frühjahr kam dazu ein Haken mit Schraubverschluß und eine weitere Stahlkette für einen umfunktionierten Gulaschkessel, der nun jederzeit abgenommen oder in der Höhe verstellt werden kann.

Stylisch mit einem Hang zum Rustikalen ;) , robust und zur Nachahmung empfohlen.

Also im Endeffekt heißt es: Ja, ich habe Zeit. Zum Tanzen. ;) Und für alle anderen Dinge, die mir wichtig sind.

Lesechallenge im Regen

Die Herausforderung kam von Lovelybooks – mindestens 10 Bücher zu lesen und darüber eine Kurzmeinung zu verfassen.

Warum nicht? Vielleicht lernt man so neue Bücher kennen (habe ich) und der SUB-Stapel ist sowieso groß genug (jetzt ist er noch größer und der Gang zur Bibliothek hat das Übel noch verschlimmert).

Fazit vorweg für dieses Mal: Das Ziel habe ich nicht erreicht. Nach sechs Büchern wurden die Segel gestrichen.

Zu sehr geisterte die große Zehn im Hintergrund und mahnte daran, wieviel noch zu lesen sei. Der Genuß an den einzelnen Büchern blieb mehr und mehr auf der Strecke.

Sechs Bücher habe ich gelesen und dann vor etwa einer Woche das Experiment für mich abgebrochen. Und damit lies es sich auch gleich wieder viel entspannter lesen. Gerade lese ich noch einmal die Märchenbücher von Sigrid Früh und bemerke wieder die Feinheiten, die sich mir vorher völlig entzogen hatten.

Gelesen wurden im Mai folgende Bücher:
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Menschenrechte via Blog

Nur ein zufälliger Blick hat mich auf diesen Dokumentarfilm ‘Forbidden Voices’ aufmerksam gemacht. Kein Wunder, wie bei fast allen interessanten Themen kam er irgendwann gegen Mitternacht. Und auch schon vor etwa drei Wochen.

Warum ich trotzdem noch darüber schreibe, ist einfach gesagt.

Zum Einen ist das Thema immer aktuell.

Und dazu kommt, daß mir ein Satz aus der Sendung nicht aus dem Kopf geht. Gesagt hat ihn meiner Erinnerung nach Yoani Sánchez. Daß sie ohne ihren Blog nicht in Freiheit wäre, er ist einfach zu bekannt.

Wer könnte das hier schon von sich sagen. Daß ernsthaftere Folgen für die Nennung der eigenen Meinung zu erwarten wären, außer vielleicht von einigen Menschen schräg angesehen zu werden. Daran ist noch keiner gestorben, zumindest nicht hier.

Also kann man sich nur wünschen, daß mehr Menschen sich ihre eigenen Gedanken machen, den Mund aufmachen, selber nachforschen, Fragen stellen. Der Kopf wird ihnen nicht dafür abgerissen werden. Höchstens der Hut gezogen.

Ich habe gerade noch ein paar erste Erkundigungen im Netz eingezogen. Der Blog von Frau Sánchez ist gerade nicht erreichbar -> http://www.desdecuba.com/generaciony/
Vielleicht kann ja später irgendwann auf ihn zugegriffen werden.

Die erste (?) Blog-URL von Zeng Jinyan führt zu einem Wedding-Blog, eine weitere URL führt zu einem chinesisch/englischen Blog -> http://zengjinyan.wordpress.com/

Immerhin – die Sendung wird noch einmal wiederholt werden. Am 03. Juni, 8.55 Uhr im Arte.

Interview mit Yoani Sánchez:

http://www.welt.de/politik/ausland/article114830446/Kubas-System-wird-Castro-in-den-Haenden-zerfallen.html

Artikel und Interviews mit Farnaz Seifi:

http://www.woz.ch/1219/farnaz-seifi/im-herzen-ein-grosses-loch

http://www.spreeblick.com/2010/04/20/interview-die-machthaber-des-iran-sind-im-moment-wirklich-wirklich-wutend/

http://www.amnesty.ch/de/laender/naher-osten-nordafrika/iran/dok/2012/interview-mit-farnaz-seifi-bloggerin-im-exil

Forbidden Voices: http://forbiddenvoices.net/en/en-start.html

And the Winner is….

Also erst einmal eine Entschuldigung für die lange Wartezeit. *hüstel* Es war so nicht geplant, ehrlich nicht. Aber wie heißt es so schön – erstens kommt es anders und zweitens, als man denkt. ;)

Also gestern war ich nicht da und heute – werde ich auch nicht viel da sein.
Aber die Losfee hat nach gutem Zureden ihre Aufgaben erfüllt und auch meinen Vorschlag zu einer Erweiterung angenommen:

Wenn niemand etwas dagegen hat, werde ich nicht nur einen sondern drei Leute aus der Lostrommel ziehen. Je nach Reihenfolge, darf sich dann jeder ein Buch aussuchen. Will heißen, als erstes sucht Nummer Eins ein Buch aus, dann Nummer 2 und Nummer 3 bekommt Buch Nummer 3.

Einverstanden? Ja? Wunderbar. ;)

Es haben sich ja soviel mehr Leute beteiligt, als ich mir hätte träumen lassen: Neun Leute im Lostopf und noch drei Leutchen, die als Zuschauer fungieren. Was kann man sich mehr wünschen. :)

Danke euch allen!
Und nun zum Wesentlichen – zum Ergebnis.

Kapelle Tusch!

Der erste Name aus dem Lostopf ist -> teatime
Gewinner Nummer 2 -> B.ee alias Mina ;)
Gewinner Nummer 3 ist Eponine

Gratulation euch dreien. :)

Ich habe mich so gefreut, daß sich soviele beteiligt haben. Bitte hinterlaßt einen Kommentar, welches Buch ihr euch wünscht. Und schickt mir eine eMail (s. Impressum) mit eurer Anschrift. Ich schicke die Bücher dann so schnell wie möglich auf die Reise.

Auf den Punkt geschrieben

Die richtigen Worte zu finden, ist gar nicht so einfach.

Liebe Frau Hahn,

Sie haben Lyrik auf den Punkt gebracht, in Wort und Bild. Genau genommen möchten wir alle nichts anderes und schießen doch übers Ziel hinaus. Zu viele Worte, oft der gleiche Sinn und nur an eine andere Zielgruppe gedacht, klug, zu klug, dumm, eitel. Ein Gedicht sollte wie Atemholen sein, selbstverständlich. Ich suche diese Gedichte, aber es werden immer weniger. Ich habe vor einigen Tagen mit Johanna Anderka auch über die Qualität gesprochen und mir dann die Bücher aus den 70er und 80er Jahren aus dem Schrank geholt, und es hat mir den Atem verschlagen – das waren noch Gedichte! Heute muss ich zehn Manuskripte weglegen, weil ich nichts besonders Lesenswertes darunter gefunden habe. Eine neue Generation! Oder ich bin zu alt! Und jetzt liegt Ihr Bändchen vor mir. Ein wunderbarer Gedanke und der verwirklicht! Ich kann Sie dafür nur beglückwünschen.

Es grüßt Sie ganz herzlich
Ihr Theo Czernik

Czernik-Verlag/Edition L

Ich kenne Herrn Czernik nicht. Aber was er in diesem Brief schreibt, trifft meine Gedanken. Vielleicht besser, als ich es selber in Worte hätte fassen können.

“Ein Gedicht sollte wie Atemholen sein, selbstverständlich.”

Nicht nur bei Gedichten – bei allen Geschichten, die erzählt werden.

Einfach erzählen.
Aus der Liebe für die Geschichte.

Und dann später vielleicht noch ein bischen an’s Geld denken. ;)

Ich glaube nicht, daß ‘gute’ Gedichte immer weniger werden. Es gehört Glück dazu, sie zu finden und hat auch immer dazu gehört.
Die eine Perle unter den x Muscheln, die eben nicht einfach zu finden ist. Aber sie zu suchen, lohnt sich.

Dann findet man solche Schätze wie ‘Singende Vögel weinen sehen’.

Vergilbt
Vergangen
Wörter
Werk
Zeichen
Weichen
Wurzeln
Bald

© Nicola Hahn

Die Worte erinnern mich an Haikus.
Jedes Mal können sie etwas Neues erzählen.
Danke Nikola, dass ich sie zeigen darf.

Quelle: http://nikola-hahn-schreibstube.blogspot.de/

Über das Thema will ich nichts mehr lesen

Das sind die Worte mit denen meine Begeisterung über ein gerade gelesenes Buch abgeschnitten werden. Weil ich den Fehler beging, zu erwähnen, es spiele zu Beginn des 2. Weltkrieges.

Damit war jegliches Interesse erloschen.
Über den 2. Weltkrieg ist schon soviel gelesen worden…

Keine Chance mehr zu sagen, dieses Buch sei nicht mit den üblichen Büchern zu dem Thema zu vergleichen sei.

Wobei – was ist schon üblich?
Allein zu dem weitgefaßten Begriff 2. Weltkrieg fallen mir einige mögliche Arten Bücher ein.

Historische Bücher.
Politische Bücher.
Biographien.
Fiktive Geschichten.

Um nur ein paar zu nennen.

Ich finde es sehr schade, wenn ein Buch abgelehnt wird, nur weil es zu einer Zeit spielt, die eben thematisch dem totgerittenen Pferd gleicht.

Wenigstens einen Blick kann doch riskiert werden.
Vielleicht entdeckt man ja eine Perle unter den Unmengen an Büchern, die es gibt.

Solche Bücher, um die es wirklich schade wäre, wenn sie nicht entdeckt würden.

Mit den Gedanken habe ich mich jetzt so quasi auf den letzten Drücker noch entschieden, mich am Welttag des Buches zu beteiligen.

Welttag des Buches

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Wie könnte es gewesen sein…

Kann man zuviel lesen? Eigentlich nicht. Und trotzdem denke ich manchmal, ich habe einfach schon ‘zu viele’ Bücher ähnlicher Art gelesen. Anders kann ich manchmal die große Diskrepanz nicht erklären, die sich bei Buchmeinungen so ergeben.

Die Geschichte ist gut recherchiert, liebevoll geschrieben, ohne sachliche Fehler, die Sprache entspricht in allen Einzelheiten der damaligen Zeit mit den ganzen feinen Unterscheidungen zwischen Dienerschaft, Herrschaft und Gleichgestellten.

Die Menschen sind ausführlich mit Licht- und Schattenseiten gezeichnet.
Selbst bei Ludwig – dem Gegenspieler in der Geschichte – flackert für kurze Momente der Gedanke auf, dass da noch mehr sein könnte, als in den Worten zu sehen ist. Möglicherweise gibt es noch andere Gründe für sein absolut boshaftes Verhalten. Aber eben nur vielleicht. Und selbst wenn – seine Taten sprechen klar gegen ihn und lassen jeden Leser sofort eine klare Stellung gegen ihn beziehen.

Bruderliebe erzählt die Geschichte der Baroness Theresia von Rotenburg, ihrer Stiefmutter und ihrem heimlichen ‘Prinzen‘, dem Bürgerlichen Sebastian Langenthal.
Theresisa – gerade eben mal 18 Jahre geworden – hat ihr ganzes bisheriges Leben nach dem Tod der eigenen Mutter im Heim ihres Vaters und unter der strengen Aufsicht ihre Stiefmutter geführt und von dem wirklichen Leben vor den Mauern der Burg keinerlei Ahnung.

Bruderliebe

Im Laufe der Handlung wählt sich die wohlbehütete Tochter dann auch eine Wohnstatt in einem Turm, der in das schützende Mauerwerk der väterlichen Burg integriert ist. Den Rest des Beitrags lesen »

3106 Gramm

Soviel Fleischreste haben wir heute an der Wurst-/Fleischtheke gekauft. Eine so große Menge, dass ich immer noch fassungslos bin.

Das alles sollte weggeschmissen werden!

Würden zwei Personen jeden Tag 200 g Wurst essen, würde das für rund acht Tage genügen. Und es waren immer noch Reste da, die jetzt mit hoher Wahrscheinlichkeit schon in der Mülltonne gelandet sind! Von nur einem einzigen Tag.

Selbst wenn man sich schon mit dem Thema beschäftigt hat oder den Film ‘Taste the Waste’ gesehen hat, ist es doch etwas völlig anderes, diese Menge an Wohlstandsmüll selber zu sehen. Und in Gedanken hochzurechnen, wieviel mehr an Lebensmitteln allein in einem Supermarkt und in einer Woche weggeschmissen werden.

Ohne jeden Grund. Einfach nur, weil es – wie hier – Endstücke von Wurstwaren sind oder Gemüse/Obst/Brote, die ein paar Tage zu lange gelegen sind und nun aussortiert werden. Das es dabei keinen einzigen gesundheitlichen Grund gibt, scheint kaum jemand zu stören. Zumindest nicht die Geschäftsleitung, die dieses Verfahren ausdrücklich anordnet.

Ich kann nur jedem raten, sich nach übriggebliebenen Lebensmitteln zu erkundigen. Die sind einwandfrei und kosten auch oft einen Bruchteil von dem, was sonst für die gleiche Menge über die Ladentheke wandern muss.

Sozusagen in eigener Sache

Nach langem Hin und Her, Grübeln, Meinungen einholen und div. Internetvergleichen hab ich mir doch eine Sammelstelle für die diversen Blogs geschaffen, die ich verfolge. Oder eigentlich verfolgen wollte, wenn ich immer die Zeit und Muse dafür finden würde. Und da hinke ich manchmal gnadenlos hinterher. Kann so nicht sein. Wenn sich schon jemand die Zeit nimmt, qualitativ gute Beiträge zu schreiben, will ich mir auch die Zeit nehmen, diese zu lesen. Basta!

Also habe ich jetzt eine Bloglovin-Sammelstelle. Erstmal ohne eigene Blogverlinkung, da stellt sich das Teil noch quer – und ich will erstmal Erfahrungen sammeln. Aber immerhin – alle wesentlichen Blogs haben dort ein Zuhause gefunden. Abgesehen von Arthur’s Tochter, die partout nicht gefunden wird. Der Grund dafür ist mir noch unbekannt.
Und natürlich den Blogs, denen ich schon über WP folge.

Aber sonst ist meine persönliche TopTen erhalten und meine hohen Erwartungen werden hoffentlich auch erfüllt werden. Der erste Eindruck ist mal soweit zufriedenstellend. Sollte trotzdem irgendwas nicht funktionieren bei Kommentaren z.B., sagt mir bitte Bescheid.

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