Wochenendlektüre

Pläne machen hat immer auch ein wenig was von einem Glücksspiel. Klappt es oder klappt es nicht? Und wenn es nicht klappt wie geplant, was dann? Dann ist Improvisationstalent gefragt. Alle größeren Pläne werden umstrukturiert oder nach hinten verschoben. Dafür können die unentdeckten näheren Winkel erkundet werden. Ein ganz akzeptabler Biergarten mit selbstgekochtem Essen und ausreichend vegetarischer Auswahl zum Beispiel und perfekt abgelegene Wege mit herrlichem Rundumblick – plus neuer Zukunftspläne, die für einige Neugierde sorgen. Langweilig wird es also nicht. ;)

Auch sonst hat sich einiges getan: Der Besuch im Zoologischen Stadtgarten zu Karlsruhe anlässlich des 150-/300-jährigen Jubiläums. Neue Nahrungsquellen haben sich aufgetan – was immer gut ist. Und die alchemistische Experimentierküche wurde in’s Leben gerufen. Kein weißes Gold, aber immerhin interessante Erfahrungen. Weiterlesen

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Alchemistische Küche

Ziel der Mission: Ein Spülmittel ohne Plastik, sprich ohne wiederholten Kauf des Standardflüssigspülmittels in der handelsüblichen Plastikflasche.
Bereitgestellte Mittel: Kernseife, Wasser, Natron.

Ausschlaggebend ist die längere Suche nach einer brauchbaren Alternative zum gewöhnten Spülmittel.
Erfolg = eher bescheiden. Ganz ohne Plastik geht es nicht. Ärgerlich, aber Fakt.
Was folgt, ist der Eigenversuch nach dem Rezept von Zum Ursprung zurück.

  • 10 g Kernseife, kleingehobelt
  • 100 ml heißes Wasser
  • 1,5 Tl. Natron
  • 500 ml Wasser

Die Kernseife in heißem Wasser völlig auflösen, Natron zugeben und mit dem kalten Wasser auffüllen und in die schon vorhandene Spülflasche füllen. Abschließend noch gut durchschütteln. Weiterlesen

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Wird das gleich gegessen?

Eine einfache Frage mit ‘Ja’ beantwortet und schon wird der Fleischkäsweck auf Papierserviette über die Theke geschoben. Da werden Erinnerungen wach und ich frage mich, warum ich nicht schon viel früher in den kleinen Wurstladen gegangen bin. Die Verkäuferinnen hinter der Theke kennen ihre Kundschaft beim Namen, zumindest die einheimische. ;) Die Brötchen sind lecker und wenn ich will, werden mir meine Favoriten auch zurückgelegt. Anruf genügt. Und wenn ich Käse oder Wurst will, kann ich eigene Boxen mitbringen. Womit ich mich übrigens in bester Gesellschaft befinde.

Wenn mir jetzt noch einer sagt, warum ich nicht schon viel früher in dem Laden war? Dann hätte ich den Genuß schon viel früher entdeckt. Und ein ganz kleines bischen kommen Erinnerungen hoch, das schonmal erlebt zu haben. ;)

Fazit: Na also, geht doch.

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Zum Jubiläum in den zoologischen Garten

Karlsruhe feiert seinen 300-jährigen Geburtstag. Grund genug im großen Stil zu feiern. Und wenn es läuft wie erhofft, werden wir noch oft Gelegenheit haben dorthin zu kommen.

Das erste Ziel unserer Reisechallenge wurde von der Arkanistin ausgewählt, das zweite Anlaufziel geht auf mein Konto: Der zoologische Stadtgarten mitsamt traditioneller Teezeremonie der deutsch-japanischen Gesellschaft.

Der Stadtgarten feiert übrigens seinen 150. Geburtstag.
1865 eröffnete der Badische Geflügelzuchtverein den Thiergarten, einen der ältesten Zoo’s Deutschland und gleichzeitig der Grundstein für den heutigen Karlsruher Zoo. Die privaten Gründer/Gründerinnen konnten die umfangreichen Kosten nicht lange aufbringen, weswegen der gesamte Stadtgarten mitsamt den Tieren 1877 in städtischen Besitz überging.

Affenhaus um 1990Affenhaus um 1990, Copyright by Zoologischer Stadtgarten Karlsruhe

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Wochenendgedanken

Warum (dieses Mal) von der Wochenendlektüre zu den Wochenendgedanken?
Die Antwort ist leicht – es wird relativ wenig über Gelesenes geschrieben. Die Liebe zum Buch ist nicht weniger geworden, aber eben nicht die Einzige.

Dazu kommt der Sommer. Zum lesen ist es viel zu heiß. Kaum ein Buch wurde bisher wirklich zu Ende gelesen und was Zeitungen oder Netz angeht, tritt nach zwei halbwegs anspruchsvollen Artikel schon ein gewisser Ermüdungseffekt ein.

Weiterhin wird viel unternommen, vieles wurde entdeckt. Eine spannende Zeit, die auch einiges an Überraschungen mit sich gebracht hat. Durch einen Blog bekommt man eben auch ein ganz anderes Blick auf viele Details, die vorher nicht so sehr in’s Auge fielen. Es wurden auch einige Gespräche geführt, die so im Gedächtnis geblieben sind. Beispielsweise der Besucher aus Österreich, der extra für die Besichtigung der Tupolev in’s Sinsheimer Museum gekommen ist. Oder das Feedback aus verschiedensten Ecken zum Thema Plastikvermeidung, dass von viel mehr Leuten zumindest angedacht wird, als man vermuten möchte. Wie hoch da wohl die unbekannte Dunkelziffer ist. Weiterlesen

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Tags in`s Museum

Der Museumsbesuch in Sinsheim war schon lange geplant. Immer wenn ich auf der A6 am Technikmuseum vorbeifuhr, nahm ich mir vor, da muss ich auch mal rein, um meine Neugierde zu befriedigen.

Und jetzt im Urlaub war es soweit, den Besuch in die Tat umzusetzen.

Schon auf dem Weg zum Eingang des Museum sprangen mir einige Oldtimer in’s Auge. Zwei NSU Prinz und NSU Spider liesen mein Herz höher schlagen.

 photo museum20sinsheim20919_zpsj3m41hhe.jpg Gleich nach der Kasse stand ich wie vom Donner gerührt!! Oldtimer in allen Farben, Formen und Modellen sprangen mir in’s Auge. Am Liebsten hätte ich jeden einzelne davon eingepackt und mit nach Hause genommen. Neben alten Corvettes, Cadillacs und anderen Ami-Schlitten gabt es auch noch heiße Motorräder, natürlich ebenfalls Oldtimer. Zum Beispiel Schmuckstücke wie dieses Schätzchen hier: Weiterlesen

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Wochenendlektüre

Dieses Mal mit etwas Verspätung. Einmal waren wir viel on tour und die Verbindung zum Netz verabschiedete sich ebenfalls kurzfristig. ;)

Demzufolge dreht sich dieses Mal vorrangig alles um’s Reisen:
Einmal auf den Geschmack gekommen, möchte man natürlich weiteres sehen von der Welt. Darf auch gern im eigenen Land sein, dort gibt es erstaunlich viel zu entdecken. Eine Wunschliste ist schnell erstellt und auch ziemlich umfangreich. An Zielen herrscht für’s Erste kein Mangel.

Diese werden der Reihe nach abgeklappert – peau a peau, es hat ja keine Eile und mit einem Augenmerk auf vegetarisches Essen und wie die ortsüblichen Alternativen zu Plastik sind. Oder auch, was so zur Umgehung des Kunststoffes einfällt.

Der größte Teil der Woche verlief in freier Wildbahn, deswegen gab es unter der Woche nur einen relativ kurzen Bericht über die küchentechnische Auszeit, welche durch Pfannkuchen überbrückt wurde. Der Rest war Schweigen. ;) Weiterlesen

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Kochpause

Hut ab vor jedem, der bei der Hitze kocht. Oder backt. Oder sich überhaupt irgendwie in der Küche aufhält. Hier ist der Aufenthalt gerade einmal auf das unbedingt Notwendigste beschränkt. Morgens Kaffee kochen und Frühstücksgeschirr wegspülen, das war es eigentlich. Also kaum etwas zu berichten. ;)

Wir essen aber auch kaum etwas, bei der Hitze die letzten Tage hält sich der Hunger einfach in Grenzen. Beweis: Vor einer Woche haben wir einen Riesenstapel Pfannkuchen gebacken, die wir beide heiß und innig lieben und dachten, spätestens am Montag sind sie alle aufgegessen. Weit gefehlt – der letzte wurde am Mittwoch gegessen und – was mich am Meisten begeistert hat, kein einziger davon ist schlecht geworden! Also das ideale Essen für heiße Tage, neben Salaten natürlich. Weiterlesen

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Wochenendlektüre KW 27

Rezensionen gibt es immer noch keine, was sich evtl. in der nächsten Zeit ändern wird. Zwei neue Bücher werden hier Einzug halten. Einmal eines über japanische Küche, dass ich mir zur Ansicht bei Osiander bestellt habe. Genau genommen zwei Bücher über japanische Küche, da ich mir den Titel nicht notiert hatte. Durch die optimistische Annahme geschuldet, eine so große Buchhandlung würde das gewünschte Buch schon vorrätig haben. Weit gefehlt. Im Gespräch mit der sehr geduldigen Buchhändlerin kam an’s Tageslicht, dass solch ‘ungewöhnliche’ Bücher zu selten gekauft werden. Dabei lagen auch genug andere ungewöhnliche Bücher wie z.B. Ottolenghi, Büchern von DK (Dorling Kindersley), Hädecke, AT Verlag oder zyprische Küche aus. Mit letzterer wurde übrigens auch geliebäugelt. Aber der Großteil belief sich doch auf Mainstream-Bücher. Sicher eine Buchhandlung muss sehen, wo sie bleibt. Trotzdem finde ich es schade, wie wenig sich an Unbekanntes herangewagt wird.
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Stärke zeigen, Ängsten begegnen

Gerade bei der wilden Wölfin gefunden. Ich finde, es trägt sehr viele Aussagen in sich.

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