Die blumigen Morde gehen weiter

Das Farnese-Komplott von Jaromir Konecny
Flexibler Einband, 256 Seiten
Erstausgabe : 01.06.2015
dtv Verlag
ISBN: 9783423716321

Leon steckt mal wieder mittendrin. Knietief in der Sch…. Patsche.

Und wie beim letzten Mal hat er sehr schräge Phantasien. Vielleicht doch mal eben den Tresor aufknacken…? Nur mal eben so. Nicht wegen dem Geld. Einfach weil er da ist und es so einfach ist. Wer könnte da der Versuchung schon wiederstehen. Leon jedenfalls nicht.

Wozu auch? Wenn man eh schon wegen Einbruch/Diebstahl gesessen hat, ist der Ruf schon gefestigt. Einmal Dieb, immer Dieb. So in der Art ist die unterschwellige Denkweise der neuen Clique bzw. Laura’s Clique.

Aber keine Sorge, die vorgefaßten Urteile haben auf beiden Seiten Hochkonjunktur. Da wird verdächtigt, argwöhnisch beäugt und hintenrum gemauschelt nach allen Regeln der Kunst. Nicht nur bei den Junioren, auch bei der Erwachsenen-Riege ist man mit Verdächtigungen und falschen Spielchen nicht zurückhaltend.

Richtig los geht es erst am Starnberger See im dortigen Golfclub. Der russische Hausmeister Sergej freundet sich mit Leon an und wird kurz darauf niedergeschlagen vor dem Tresor mit dem Preisgeld für das geplante Golfturnier gefunden. Letzterer fällt natürlich in’s Wasser und wer nun der Hauptverdächtige ist – nun da muss man nicht lange raten. Weiterlesen

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Nachhaltig in Baden-Württemberg

Die warme Zeit nähert sich langsam dem Ende hin und damit auch die hauptsächliche Urlaubszeit.

Passender Moment für eine Zusammenfassung, was ich so in Richtung ‘nachhaltiger Urlaub’ erfahren habe. Da gibt es mehr, als man denken möchte.

Für den Anfang habe ich die nähere Umgebung in’s Augenmerk genommen. Genauer gesagt, Deutschland und mit Baden-Württemberg den Anfang gemacht.

Bei Tourismus BW landet man ziemlich schnell bei der Rubrik ‘Nachhaltiges Urlaubsland Baden-Württemberg’ – einfach runterscrollen, ganz rechts.

Was als erstes in`s Auge springt, ist ein Nachhaltigkeits-Check für Tourismusdestinationen.

Lt. Wikipedia versteht man unter Destination in der Tourismus-Branche einen geographischen Raum, der als Reiseziel begriffen wird.

Das hätte sich auch einfacher ausdrücken lassen, so als Randbemerkung. Weiterlesen

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Römischer Krimi

Das Farnese-Komplott von Barbara Wenz
Flexibler Einband, 256 Seiten
Erstausgabe : 18.06.2014
Emons Verlag
ISBN: 9783954513130

Name und Coverbild sind vielversprechend. Einmal die geschichtsträchtige Familie Farnese, die schon zu Zeiten der Borgia-Familie für einige Kämpfe innerhalb der römischen Kirche Sorge getragen hat. Dazu noch der Blick von Ferne auf den Petersdom regt die Phantasie an, daß sich hier einige hochgeladene Spannungsmomente erwarten lassen. Ein Eindruck, der sich auch mit dem knallharten Prolog vertieft.

Der Fortgang der Geschehnisse entlockt auch ein Schmunzeln – immerhin hat die Autorin für meine Begriffe einen netten Seitenhieb auf die Historien der römischen Kirche und speziell der Familie Farnese einfallen lassen. Heißt die weibliche Hauptfigur doch mit ungeliebtem Vornamen Lucrezia.

Mit Lucrezia Winter – bevorzugter Name Krista – nimmt die Geschichte auch ihren Anfang. Sie soll die Nachfolge des bekannten Rom-Korrespondenten Manfred Moorstein antreten. Nur – der Mann kann sich augenscheinlich nicht von seinem Posten trennen, den er schon lange Jahre inne hat. Soweit zumindest ihr Eindruck, da jeder Termin zur Amts- und Wohnungsübergabe hinausgezögert wird.

Ein weiterer Versuch, hier die Angelegenheit in geordnete Bahnen zu lenken, lässt Krista in die verwüstete Amtswohnung stolpern. Augenscheinlich wurde etwas gesucht – und Moorstein ist verschwunden. Dafür wird sie mit einem Fausthieb begrüßt und zu Boden geschickt. Weiterlesen

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Ein bisserl was über Kräuter

Kurz vor knapp noch das Wochenresümee.

In letzter Zeit wurde weniger über Bücher geschrieben, fast ist es schon etwas peinlich. Der Grund erklärt sich beim Lesen von Weniger ist mehr.

Getreu dem Motto ist auch Artikel Nr. 2 kein Freund von großen Worten – was soll man auch groß über Brombeeren sagen. Sie sind lecker und ich könnte nicht genug davon kriegen. Heuer in der Form von Brombeermilch. Sehr zur Nachahmung empfohlen.

Quergelesenes

Mehr oder weniger dreht sich diese Woche alles um Kräuter. Bei Gartenrot beispielsweise bin ich über ein lecker klingendes Rezept für einen Rosmarin-Cocktail gestolpert. Gin oder Wodka gehört zwar nicht zu meinen TopTen. Aber vielleicht lässt sich da noch etwas variieren.

Es handelt sich zwar nicht um Kräuter, aber was bei Schäferweltweit über das Scharfmachen von Chilis erzählt, ist auf jeden Fall ungewöhnlich und spannend. Falls also mal jemand Chillis züchten will… ;)

Etwas kurz, ich weiß. Aber es ist spät und beim nächsten Mal dann wieder mehr. Oder beim übernächsten Mal. ;)

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Reiche Frucht

Anders lässt es sich kaum sagen. Wohin man schaut, überall Früchte in Hülle und Fülle. Und damit meine ich nicht die Obstregale im Supermarkt. ;)

Zwetschgen, Äpfel, Brombeeren – alles wächst friedlich nebeneinander in allerbester Nachbarschaft und über Mangel an Früchten können wir uns nicht beklagen. Mit Schüsseln wurde losgezogen und bei befreundeten Bäumen und zumindest friedfertigen Brombeersträuchern geerntet. Friedfertig insoweit, als dass wir nicht gleich in die Flucht gestochen wurden. ;) Weiterlesen

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Weniger ist mehr

Welterschöpfungstag. Der war gestern.
Und mal ehrlich – das ist kein schönes Wort.
Die Welt ist erschöpft für die Dauer dieses Jahres. Alles was zu holen war ohne Raubbau zu betreiben, ist geholt. Global gesehen. Ab jetzt wird auf Schulden gelebt.

Verhindern lässt sich das wohl kaum. Aber vielleicht ja irgendwie minimieren. Wenigstens auf persönlicher Basis.

Überfluß gibt es wirklich genug. Nur – wann macht man sich das wirklich bewußt?
Im letzten Jahr habe ich so viele Bücher wie möglich gelesen. Neue Genre’s, neue Autoren, Debütautoren. Was mir in die Finger gefallen ist, wurde gelesen. Und leider waren viel zu oft Reinfälle dabei.Bücher, die mir nicht gefallen haben und sei es nur in Kleinigkeiten. Da sind sie jetzt trotzdem. Zusammen mit dem Gedanken, wohin damit?
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Über’s lesen und reisen

Ich habe den Wochenrückblick schon früher versprochen und bitte um Nachsicht. Heiß und im Haus hält es mich nicht wirklich. Es gibt viel zu viel zu sehen und lieber sitze ich im Biergarten, mit Eis auf irgendwelchen Stufen und schau den Menschen beim Flanieren zu – zumindest bis es Nacht und kühler wird – dann schleiche ich selber um die Häuser. ;)

So langsam kommt trotzdem wieder das Lesen in Schwung. Und das Fernweh wächst – zusammen mit Reiseplänen, was alles gesehen werden möchte.

Quergelesenes

Am Meisten freue ich mich natürlich, wenn ich ein Rezensions-Buch bei einem anderen Blog wiederfinde. Mut für zwei habe ich 2013 gelesen und meine Meinung 2014 ‘zu Papier gebracht.’ Cooking around the World schreibt ihre eigenen Eindrücke zu dem Buch und erzählt abschließend, dass die nächste große Reise geplant ist. Mit etwas Glück darf man also auf ein weiteres Buch hoffen. Weiterlesen

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Der Biergarten unseres Vertrauens

Zu heiß zum Kochen, weil man ruckzuck satt ist.
Zu heiß zum Lesen, weil bei der Hitze die Buchstaben vor den Augen zerfließen.

Was bleibt da noch übrig?
Wir haben uns für eine persönliche Suche entschieden nach dem optimalen Biergarten. Und nachdem wir jetzt schon 4 bis 5 mal im gleichen Garten waren, hat sich die Suche auch gelohnt.

Dort zu sein macht Laune, direkt am Wald, das Bier ist akzeptabel (leider kein Dachsenfranz ;) ) und mit dem Essen sind wir außerordentlich zufrieden. Keine Fertigprodukte, sondern tatsächlich selber gekochtes Essen. Mit ausreichend vegetarischen Alternativen, die sich sehen lassen. Man könnte auch sagen, riechen lassen. Ich jedenfalls muss mich jedesmal schwer beherrschen, nicht doch etwas zu essen. Selbst wenn ich im Grunde pappsatt bin.

 photo museum20sinsheim20909_zpsg4mvm9ep.jpgIch kann versichern, der Kartoffelsalat ist selbstgemacht und hält jeder Kritik stand. ;)

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Die Teezeremonie

Die Philosophie des sado wird durch den Begriff wakei-seijaku beschrieben. Wa steht für das Öffnen des Herzens gegenüber dem anderen und für Freundlichkeit, während kei den gegenseitigen Respekt repräsentiert. Sei bringt die Sauberkeit und Reinheit zum Ausdruck, und zwar nicht nur die, die mit den Augen wahrnehmbar ist, sondern auch die des Geistes. Jaku schließlich zielt darauf ab, in jeder Situation Ruhe zu bewahren. Auch wabi und sabi sind zwei bekannte Begriffe, die mit dem Weg des Tees assoziiert werden. Wabi steht für die Idee der Wertschätzung der Reinheit des Geistes, der nicht von materiellen Wünschen beherrscht werden sollte, während sabi sich auf einen tugendhaften Zustand bezieht, der von allem Weltlichen losgelöst ist und bei dem man eine einfachere, reinere und erhabenere Lebensweise anstrebt. Ein weiterer sehr bekannter Begriff, dessen Ursprung im sado liegt, ist ichigo-ichie. Er bringt zum Ausdruck, dass sich Gastgeber und Gast der Zeremonie mit ganzem Herzen widmen und sich dabei bewusst werden sollten, dass das Leben stets launisch und unsicher ist, so dass die Zeremonie jedes einzelnen Tages ein einzigartiges Ereignis ist, das niemals wiederkehren wird.
Quelle: Botschaft aus Japan

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Wochenendlektüre

Pläne machen hat immer auch ein wenig was von einem Glücksspiel. Klappt es oder klappt es nicht? Und wenn es nicht klappt wie geplant, was dann? Dann ist Improvisationstalent gefragt. Alle größeren Pläne werden umstrukturiert oder nach hinten verschoben. Dafür können die unentdeckten näheren Winkel erkundet werden. Ein ganz akzeptabler Biergarten mit selbstgekochtem Essen und ausreichend vegetarischer Auswahl zum Beispiel und perfekt abgelegene Wege mit herrlichem Rundumblick – plus neuer Zukunftspläne, die für einige Neugierde sorgen. Langweilig wird es also nicht. ;)

Auch sonst hat sich einiges getan: Der Besuch im Zoologischen Stadtgarten zu Karlsruhe anlässlich des 150-/300-jährigen Jubiläums. Neue Nahrungsquellen haben sich aufgetan – was immer gut ist. Und die alchemistische Experimentierküche wurde in’s Leben gerufen. Kein weißes Gold, aber immerhin interessante Erfahrungen. Weiterlesen

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