Die Erfahrung Masca

Die Masca-Schlucht und die Erkundung des Westzipfels von Teneriffa war unser nächstes Tagesziel. Also gleich nach dem „Frühstück“ Wasserflaschen füllen für den Exkurs und los ging die Fahrt.

Die Anfahrt bis Santiago del Teide verlief angenehm und mit einem ersten Fotohalt bei einer wunderschön blühenden Agave gekrönt.

 photo 26da511c-c957-4576-a6a8-13ac41ff0b55_zpsas71g2iz.jpg „Die Erfahrung Masca“ weiterlesen

Teneriffa: Pyramiden, endemische Pflanzen und Giftgarten

Was macht man zwei Wochen auf Teneriffa?
Um es genau zu sagen: Gerade einmal an der Oberfläche kratzen.

Teneriffa ist viel mehr als der üblicherweise damit in Verbindung gebrachte Süden mit seinen Bettenburgen und Stränden. Es gibt soviel zu sehen, daß 14 Tage gerade einmal dazu langen, knapp unter die Oberfläche zu tauchen und einen Teil des Landes zu erschnuppern.

Die üblichen Urlaubs-Aktivitäten wie Baden, wasseraffine Aktivitäten, Sonnenbaden etc. sind dabei größtenteils ausgeklammert. Zum Einen, weil vieles davon auch daheim für weniger Geld möglich ist und es einfach zu viel Anderes gibt, daß es nur hier auf der Insel zu entdecken gibt.

Unser erster Ausflug führte zu den schwarzen Stufenpyramiden von Güímar (die kaum bekannt sind, nicht einmal im hiesigen Reisebüro war ihre Existenz bekannt). „Teneriffa: Pyramiden, endemische Pflanzen und Giftgarten“ weiterlesen

Reise-Schmankerl

Michael von Erkunde die Welt hat gerade eine Foto-Blogparade am Laufen:

Die schönsten Fotos der ersten sechs Monate sind gesucht. Zu verschiedenen Begriffen wie Bunt, Tierisch, Schwarz-Weiß, Licht kann das schönste Foto gezeigt werden – abschließend mit dem persönlichen Lieblings-Bild.

Heute ist der letzte Tag der Fotoparade und um Haaresbreite hätte die Reise ohne uns stattgefunden – aber schlußendlich: Warum nicht? Einmal geschossen, versinken die meisten Fotos viel zu schnell in der sinnbildlichen Mottenkiste – wofür sie viel zu schade sind.

Gestern wurden schon verschiedene Foto-Ordner durchwühlt und mehr als einmal kam ein ‚Ich erinner mich‘ zutage. Wie gesagt: Viel zu schade für die digitale Mottenkiste.

Vielleicht wird aus dieser Aktion noch eine analoge Foto-Wand, mal schau’n.😉

Aber jetzt erstmal zu den Top Six:

– Bunt –

Blumenwiese Kunstnacht Bad Wimpfen

Die Wimpfener Kunstnacht gibt es seit 12 Jahren. Im Mai finden sich Künstler aller Couleur ein, STühle werden vor die Türen gestellt und jedes Jahr phantasievoller gestaltet. Der mittelalterliche Stadtkern verzaubert mit Licht und Farben. Dieses Jahr bin ich gegen Ende mit der Kamera durch die Straßen gewandert und hätte nicht sagen können, wo es mir am Besten gefiel. „Reise-Schmankerl“ weiterlesen

Spanien vs. Germany

Zuerst einmal – es geht nicht um Fußball. Auch wenn es zeitlich gerade noch gut gepaßt hätte.

Worum es geht, sind Tomaten.
Und grüner Spargel.
Und Kartoffeln.

Und ein bischen auch um Arthurs Tochter, die mit ihrem Rezept zu Kabeljau mit grünem Spargel und confierten Tomaten meine Neugierde geweckt hat.

Als Erstes war abzuklären, was unter ‚confieren‘ zu verstehen ist:
Lt. Kochwiki gibt es hierzu verschiedene Bedeutungen. Einmal das Konservieren durch bestimmte Methoden wie das Einlegen von Fleisch in Fett, Gemüse in Essig, Früchte in Brandwein oder das Einkochen von Früchten mit Zucker.

So weit, so bekannt.
Was auch noch unter Confieren zu verstehen ist, ist das schonende Garen von Lebensmitteln in Öl. Die dann zum sofortigen Genuß gedacht sind. „Spanien vs. Germany“ weiterlesen

Räuchern mit Kräutern

Wenn ich schon über negative Energien schreibe, sollte auch darüber geschrieben werden wie man diese wieder loswird.

Die klassischste Methode ist das Ausräuchern des Wohnraumes.

Räuchern ist nicht nur in der Kirche eine gebräuchliche Praxis. Auch bei heidnischen Ritualen wurden bereits Weihrauch sowie andere Harze und Kräuter verwendet, um durch deren Verbrennung bestimmte Energien zu verstärken oder eben auch zu dämpfen. Die Möglichkeiten einer Räucherung sind so zahlreich wie die Menge der Rauchutensilien, die dafür zur Verfügung stehen.

Jede Kultur hat ihre eigenen Rituale für Räucherungen, angefangen im alten Ägypten über alle Kontinente bis hin zu den spirituellen Zeremonien.

Die erste Frage – Wann ist der beste Moment für eine Haus-/Wohnraumräucherung? „Räuchern mit Kräutern“ weiterlesen

Ein bischen noch Juni, ein bischen schon Juli

Nicht zu fassen, dass es schon Juli wird. Und wie ruhig es bei den Zaunreiterinnen war. Zumindest im Blog. Ganz anders im analogen Leben.😉 Da tut sich einiges und mehrere Berichte sind in Arbeit. Es bleibt spannend, wann sie hier ihr Erscheinungsfest haben werden.

Der analoge Mittwoch wurde in Angriff genommen – verschuldet übrigens durch einen Artikel des Backbuben über analoge Photographie, der unsere Muse zu Hochformen auflaufen lies – und erste Ergebnisse kristallisieren sich bereits heraus. Z.B., dass es kein Projekt für eine einzelne Person ist. Da fehlt (hier zumindest) die Motivation. Was auch genau genommen kein Wunder ist. Der Mensch ist nunmal für Geselligkeit ausgelegt – sicher mit ein Grund ist, weswegen soziale Plattformen und Chatprogramme sich eines massiven Zulaufs erfreuen dürfen.

Zu Zweit oder in Gruppen ist das analoge Leben auf jeden Fall zur Nachahmung empfohlen. Gründet Backgruppen, Stricktreffs, Lesezirkel – hat alles historische Tradition und der Spaß folgt auf Fuße. Und die kreativen Hirnzellen werden auch angekurbelt.

Die ersten Eindrücke dazu lassen sich erstens hier und zweitens hier nachlesen.

An Pflanzlichem gab es im Juni einen Artikel zu Kräutern und Gemüsen für die Abwehrkräfte. Natürlich keine komplette Liste – da gibt es so viele hilfreiche Pflanzen, dass eine vollständige Liste einiges mehr an Raum beanspruchen würde. Was nicht heißen will, daß wir auf dieses Thema nicht noch einmal zurückkommen.😉

Das Krönchen für den Monat erhält einwandfrei und völlig zu Recht der Rhabarber. Lecker und lecker und vielseitig. Was wünscht man sich mehr. Die Begeisterung fiel wohl auf – jedenfalls wurde unser Rhabarberkuchen sage und schreibe 24 x gemocht und auch entsprechend fleißig kommentiert. Dafür danken wir.🙂 „Ein bischen noch Juni, ein bischen schon Juli“ weiterlesen

Analog Mid-Way #2

Nachdem Rabin in der letzten Woche ihre ersten Eindrücke zum analogen Experiment aufgeschrieben hat, bin ich heute an der Reihe.

Es ist schon komisch, wenn man sich vornimmt einmal ohne Fernsehen oder Computer oder sogar ohne iPhone oder Handy einen Abend zu verbringen.

Ich hätte nie gedacht, daß einem solche Dinge so fehlen können.

Wir hatten uns viel vorgenommen. So zum Beispiel, daß wir nähen, schreiben, lesen oder einfach nur reden und diskutieren wollten.

Tja, aber wer kennt das nicht: Man kocht oder bügelt, bastelt oder chillt einfach – und Fernseher oder Radio laufen zur Unterhaltung. Stille im Haus oder in der Wohnung sind wir eigentlich nicht mehr gewohnt.

Obwohl wir oft die Stille / Ruhe suchen und sie genießen (brauchen), ist diese nicht willkürlich von uns gewollt oder geschaffen.

Natürlich ist arbeiten mit Geräuschkulisse eigentlich schon die Normalität und damit zur Gewohnheit geworden. Die Konzentration leidet natürlich darunter und man nimmt das in Kauf – leider! „Analog Mid-Way #2“ weiterlesen