(Zu) früh am Tage

Das morgendliche Aufstehen ist nicht mein Fall, ich neige eher zum Nachtfalterdasein.
Aber zu beobachten, wie eine Stadt langsam ihre ersten frühen Regungen zeigt, hat jedes Mal wieder seinen ganz besonderen Reiz. Die ersten Restaurants und Cafés werden eingedeckt, die Stände für den Wochenmarkt bekommen ihr Warenangebot und andere Frühaufsteher oder Nachtschwärmer stehen beim fahrenden Bäcker, unterhalten sich ein paar Worte… zum Beispiel über den Kollegen im Rathaus, der sich morgens ein Croissant kauft und dieses dann auf der Heizung oder jetzt dem Fensterbrett warmhalten lässt… und gehen mit dem ersten Frühstück zur Arbeit oder eben auch nach Hause.
Die Straßenkehrer sind noch weitgehend alleinige Herren über die umliegenden Straßen und Plätze. Und werden auch nach und nach die übriggebliebenen Zeugen der letzten Nacht verschwinden lassen.
Heute sind das eine kleine Schnapsflasche unter den Blicken des heiligen Kilian, einige zerquetschte Erdbeeren und eine Pappschale von einem der zahlreichen Chinarestaurants to go.
Viel Platz für Assoziationen einer lebhaften Nacht.

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2 Kommentare zu „(Zu) früh am Tage

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