Urlaubsreflexion

Wirklich vermisst habe ich das Netz nicht. Im Gegenteil. Ich bin mit zwei Menschen durch den Regen gelaufen rund um den See und es hat nur gut getan. Nur raus.
Gestern kam eine Reportage zu dem Thema Milchlüge. Alles habe ich nicht gesehen. Aber die wenigen Einblicke haben wirklich gelangt, dass sich mir der Magen umgedreht hat. Keinem Menschen würde man eine solche Quälerei zumuten. Die Euter sahen aus, als würden sie jeden Moment platzen. Kein Wunder bei einer tgl. Milchproduktion von 30 bis 40 l Milch. Dass muss man sich mal vorstellen, was für eine Menge das ist. Nur von ca. einem Liter am Tag ausgehend würde mir das für einen ganzen Monat langen. Und da wären immer noch die Mengen eingerechnet, die für Joghurt, Butter, etc. verwendet werden. Dazu kam noch Zwangsbesamung via tiefgefrorenem Samen aus dem Kofferraum und Kälber, die baldmöglichst von der Mutter getrennt werden (wohin sie kommen, liegt auch auf der Hand). Schließlich kann nur so garantiert werden, dass die Milchmengen nicht weniger werden.
Die erste Alternative – Sojamilch – überzeugt mich allerdings auch nicht. Weil zum Einen dafür viel zu viel Regenwaldgebiete abgeholzt werden und eben auch ein Großteil der Sojaproduktion für Kraftfutter und/oder Treibstoffe verwendet wird. Einzige Alternative, die mir also gerade im Augenblick einfällt, ist beim Bauern direkt kaufen (dann ist die Milch wenigstens nicht so verwässert wie das gepantschte Zeug aus den Supermärkten) und sich nach landwirtschaftlichen Betrieben umsehen, die im kleinen Rahmen produzieren und nicht auf Massenproduktion gehen. Solche gibt es zum Glück auch. Wer solche oder ähnliche ‚Nischenbetriebe‘ kennt, bitte hinterlasst eine Nachricht. Danke 🙂

NDR-Ratgeber

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