Wie war das noch mit Kundenservice?

Vor einigen Tagen sind wir in der Fleischabteilung gewesen, um Futter für die Katzen geholt. Den Tag über waren wir alle gut beschäftigt gewesen und entsprechend spät wurde es auch mit dem Einkauf, kurz vor Feierabend, sprich 22.00 Uhr. Die Verkäuferinnen waren schon am Aufräumen und Zusammenpacken. U.a. auch drei Tüten Lebensmittel zum Wegschmeißen, frische Wurst und Käse. Davon hätten wir mind 2 – 3 Wochen leben können und jeden Tag Wurst futtern.

Natürlich kam es dann auch zum Gespräch: Die Wegwerfware rausgeben dürfen sie nicht und Kunden fragen, ob die obere Scheibe wirklich abgeschnitten werden soll, dürfen sie auch nicht. Dann gibt es eine Abmahnung! Dabei würde ich das als Kundenservice einstufen. Wieder ein Grund, dass ich eher im Dorfladen kaufe. Mit Mühe und Not konnten wir die Verkäuferin überreden, dass sie uns einige Sachen für die Katzen zusammenpackt. Gegen Bezahlung versteht sich.

Und gerade wegen solcher Erlebnisse hoffe ich immer sehr, dass sich Projekte wie Foodsharing durchsetzen und auch als reel erweisen.

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2 Kommentare zu „Wie war das noch mit Kundenservice?

  1. Ich musste auch feststellen, dass Kundenservice am besten funktioniert, wenn man nicht face-to-face mit Verkäufern zu tun hat. Traurig aber wahr. Aber baffsten bin ich nach wie vor davon wie problemlos Reklamationen, Beschwerden und Preisverhandlungen beim online einkaufen funktionieren und wie problembelastet es plötzlich beim Einkaufszentrum um die Ecke wird. Als ich mir z.B. mal – für meine Verhältnisse – richtig teure Treter zugelegt hatte und die in der falschen Größe ankamen, war ein Umtausch kein Problem. Sogar die Versandkosten wurden übernommen. Das waren so ca. 8% vom Kaufpreis. Versuch mal 8% Rabatt in einem Schuhladen zu bekommen. Ich wurde da schon teilweise angeschaut, als hätte ich ein unmoralisches Angebot unterbreitet oder rumgepöbelt.

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    1. Ich denke immer noch, dass die Verkäuferinnen hier nicht riskieren wollten, wirklich eine Abmahnung zu erhalten. Ergo liegt der Fehler auch ganz klar bei der Firmenleitung und nicht beim Personal.

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