Eine reine Verzweiflungstat

Sicher kennt fast jeder inzwischen schon das Thema ‚Herkunft der Lebensmittel‘. Es ist ja auch inzwischen hinreichend in dem Medien verbreitet und damit auch für Otto-Normalverbraucher nicht wirklich ein Fremdwort mehr. Davon gehe ich zumindest einmal aus.
Die zum Haareausraufen verführende Kehrseite ist die immer wieder in’s Gesicht schlagende Bequemlichkeit. Dass ich immer wieder über Menschen stolpere, die es vorziehen, in ihrer gewohnten Zone zu bleiben. Ohne Rücksicht auf Verluste werden Ressourcen verschwendet, Lebensmittel weggeschmissen, weil das MHD abgelaufen ist! Alternativen wie weiterschenken, sind in den Wind geredet. Mir zwar unverständlich, aber es ist so.

Manchmal möchte man da schon die Flinte in’s Korn werfen und sich eine nette Eigentumshöhle zwecks künftigem Einsiedlerdasein suchen. Gerettet hat mich für dieses Mal eine Dokumentation im Phönix, die mich zum Glück daran erinnert hat, dass es auch noch einen Gegenpol gibt.

Slowfood ist zwar nicht wirklich ein neuer Begriff, zumindest nicht für mich. Aber die Erinnerung, dass es auch noch andere Ansichten gibt – die tut schon gut. Ich war auch kurz davor, Mitglied zu werden. Was mich jetzt davon abhält, ist zugegebenermaßen die Höhe des Mitgliedsbeitrag (zumindest im Moment). Der ist auch sicher gerechtfertigt sein, wird von mir doch lieber in regionale Lebensmittel investiert werden.

Zu einigen Recherchen und interessanten Artikeln hat mich Slowfood trotzdem wieder geführt:
Slowfood-Magazin: Lebensmittelverschwendung stoppen – aber wie?
Saisonkalender von Slowfood
Die Essensvernichter

Ich könnte noch so viele Links beifügen, dass keiner mehr den Überblick hätte. 😉 Daher in aller Kürze: Sich bei Slowfood umsehen, lohnt auf jeden Fall. Aber bringt ausreichend Zeit mit.

Heute abend kommt übrigens noch ein interessanter Bericht zu Thema Lebensmittel im HR (21.45 Uhr):
Hilfe! Was essen wir?

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2 Kommentare zu „Eine reine Verzweiflungstat

    1. Ja Slowfood ist ein Verein. Gerade solche Aktionen wie z.B. das öffentliche Kochen mit Lebensmitteln, die wegen dem Normdenken sonst weggeworfen würden, finde ich sehr gut. Als möglichen Denkanstoß.

      Und ich kenne auch foodsharing, bin erst gestern über Utopia dort gewesen. Scheint sich seit den Anfängen ja auch schon ganz gut entwickelt zu haben. Inzwischen gibt es auch einen Standort in meiner Nähe. 🙂

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