Politik und Wein

Arthur’s Tochter ruft zur 67. Weinrallye und alle kamen.

Weinrallye

Nun ob alle, entzieht sich meiner Kenntnis. Aber die Zaunreiterin kommt als Neuling dazu. Das Thema reizt, Wein erfreut sich im Rabenhaushalt großer Beliebtheit und auch über Politik wird aktuell viel gesprochen. Ich habe sogar angefangen, mir nächtliche Politdiskussionen anzusehen. Und daß mir, wo ich morgens prinzipiell über zu wenig Schlaf verfüge.

Also Politik ist zur Zeit ein großes Thema. Auch eines, bei dem mir öfter mal das sinnbildliche ‚Messer in der Tasche‘ aufgehen will. WARUM zum Kuckuck müssen soviele Leute unbedingt schwarz wählen?!
Ich weiß, ich weiß – Politik ist auch viel Ansichtssache und es wird – zumindest lt. Medienberichten auch viel nach Sympathie gewählt – aber trotzdem ist es für mich nicht nachvollziehbar.

Nicht zum ersten Mal komme ich mir vor wie bei einer gut inszenierten Theateraufführung.

Und man mag von den Politikern halten was man will – sie verstehen ihr Handwerk. Auf präzise Fragen ausführlich zu antworten und am Ende trotzdem…. NICHTS gesagt zu haben. Das muss man erst einmal in solch einer Meisterschaft fertigbringen.

Dieses Ausweichen und die Wahlplakate werden unseren Politikern aber auch zu leicht abgenommen. Anders sind die nichtssagenden Phrasen doch nicht zu erklären, die teilweise immer noch die Straßenränder verunzieren.

Gibt es irgendwo eine Schule, wo angehende Politiker heimlich hingeschickt werden und in diesem Handwerk des Nichtssagens ausgebildet werden? Wenn ja, dann ist diese bestimmt extrem gut bewacht und von allen zu neugierigen Reportern sorgsam abgeschirmt. Nicht, daß am Ende doch noch etwas durchsickert und von diesen lästigen Politbloggern in der Öffentlichkeit breitgetreten wird.

Ich kann die Szene richtig vor meinem geistigen Auge ablaufen sehen:
Kommende Regierungskoalitonen, abgewählte Parteien und vielleicht auch Minderheitsparteien sitzen in englischem Ambiente um den Tisch, genießen ihre Weine und tauschen Erfahrungen aus, geben Tips und treffen Absprachen, wie sie weiter vorgehen wollen.

Zugegeben, daß ist jetzt meine lebhafte Phantasie, die sich wieder einmal verselbständigt hat. Aber wer weiß…

Den Bogen zum Wein zu bekommen ist allerdings nicht einfach. Genau genommen trinken unsere Politiker lieber Bier als Wein.

Was möglicherweise an dem bekannten Ausspruch liegen könnte:


In Vino Veritas

Ein ‚Beweisbild‘ hierzu gibt es auch, aus rechtlichen Gründen wird es natürlich nicht eingebunden.

Vom Altertum bis in die heutige Zeit wird Wein von den Römern, Griechen und ihren politischen Nachkommen nur in geschlossener Runde genossen. Da der Wein mehr Alkohol enthält, könnten die Herrschaften redseliger werden und ihr Wissen würde ohne diese Vorsichtsmaßnahme allzuleicht an die Öffentlichkeit gelangen.

Soviel zum Thema Politik.

Mein aktueller Favorit beim Wein ist ein Grauburgunder vom Weingut Kiefer. Mich hat er als bis dato bevorzugter Rotweintrinker durch sein rundes Aroma und den fruchtigen Geschmack verführt. Zwischen halbtrocken bis trocken angesiedelt schmeckt er gekühlt angenehm leicht, wie der sprichwörtliche Honig auf der Zunge.

Eigentlich ist es kaum zu glauben, daß ich mir von diesem wundervollen Wein noch keine eigenen Vorräte angelegt habe. Dieses Manko wird alsbald geändert werden. 😉

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