September-Spätlese

Der letzte Monat war irgendwie nur auf Stippvisite. Oder vielleicht war auch einfach soviel los, dass ich gar nicht gemerkt habe, das der September schon wieder weitergezogen ist. Schade, ich mochte ihn.
Eine freundliche Zeit mit noch einigen Sonnengrüßen, interessanten Erfahrungen und der herbstlichen Ernte, über die ich mich immer so freue.

Nur eines kreide ich dem September an: Er hat sich klammheimlich davon gemacht und mich nicht einmal daran erinnert, dass ich die Monatsauslese für den August vergessen habe. Falls also jemand auf den Rückblick gewartet hat: Mea Culpa. Ich werde mich bemühen, in Zukunft besser daran zu denken.

Es hat sich aber auch soviel ereignet und ich möchte noch soviel schreiben, dass ich von Tag zu Tag vor mir herschiebe. Einfach aufschreiben ohne Recherche ist nicht akzeptabel. Und eine halbwegs brauchbare Recherche verlangt ihre Zeit und Ruhe, da wird nicht geschludert. Also wachsen meine halbfertigen Artikel und ich bitte in Gedanken um Geduld. Nichts ist vergessen und wird je vergessen werden. 😉

Immerhin habe ich mich im September an einige neue Erfahrungen herangewagt, nicht nur in Bezug auf Bücher:

  • Dank Rat und Tat von Seiten der Kochzeilen bin ich auf erfolgreiche Hopfenpirsch gegangen – allein hier wilden Hopfen zu finden, ist schon ein Erlebnis. Wie wird da erst der Hopfenwein werden, der im Werden ist. 🙂
  • Dank Arthurs Tochter habe ich bei meiner ersten Weinrallye mitgemacht. Und ich denke zwar immer noch, dass andere Beiträge wesentlich lesenswerter sind als meiner (was wohl irgendwie normal ist 😉 ), aber die Hauptsache war die neue Erfahrung und wieviel es über Wein und Politik zu lesen gab.
  • Ich habe mich an den Salbei herangetastet und im Fazit würde ich sagen: Der September hat mir viel Neues beigebracht.
  • Und damit haben die Bücher das Wort. 😉

    Stadt, Land und danke für das Boot von René Freund
    Erwartet habe ich eine Satire über das Leben in Land und Stadt. Ich vermisse die feinen schwarzen Spitzen, die ich an Satiren so liebe. Eine Erzählung aus dem alltäglichen Österreich?
    Der Stein der Kelten von Michael Phillips
    Im Handumdrehen ist man in der keltisch-schottischen Geschichte und wird immer tiefer hineingezogen. Das Leben um den Heiligen war zu ausführlich für die wenigen Kapitel und hätte für ein eigenes Buch gelangt. Lesenswert.

    Ein bischen nachdenklich macht es mich ja schon, dass ich im ganzen Monat nur zwei Bücher komplett gelesen habe und meine sonstige Lesezeit damit vertan habe, zwischen X Büchern hin- und herzuspringen.
    Vielleicht sollte ich mal es mal etwas ruhiger angehen lassen und mich wieder mehr auf ein Buch einlassen. Wenn die Verlockungen nur nicht immer so groß wären.

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