Die Sonntagsleserin

Auf die Idee mit der Sonntagsleserin bin ich durch einen Artikel bei literaturen gestoßen und halte es für eine hervorragende Idee. Nicht nur um anderen Lesern Artikel weiterreichen zu können, die einem selber gut gefallen – sondern auch für einen selber als Erinnerungsmöglichkeit. Es gibt wirklich viele gute Artikel im Netz (gerade von Bloggern) und wer sagt, dass man diese nur einmal lesen möchte? Es ist doch genau wie mit Büchern. Was gut ist, möchte man vielleicht einmal wiederlesen. Nur – wie findet man den Artikel dann noch.

Da ist gerade ein regelmäßiger Blogbeitrag perfekt geeignet und schlägt auch gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. 😉

In’s Leben gerufen hat diese Aktion die Bücherphilosophin, die selbstverständlich auch diese Woche dabei ist.

„Sibylle Lewitscharoff: Blumenberg

Ein in süffisant-ironischem Tonfall geschriebener Roman über den bekannten Münsteraner Philosophen Blumenberg, dem plötzlich und unerklärlich ein Löwe erscheint, der fortan zu seinem ständigen Wegbegleiter wird. Schrullig-phantastisch-liebenswert. Ich mochte es, wie sich Komik und Melancholie darin auf einzigartige Weise verbinden. Und wenn man weiß, dass Blumenberg sich in seinem Werk u.a. auch mit „absoluten Metaphern“ befasst hat, dann beginnt man auch zu ahnen, wie man die leicht verstörende Präsenz des Löwen zu werten hat.“

Über einen befreundeten Literaturrückblick bin ich auf Blumenberg aufmerksam geworden. Ich wurde schon mit den ersten Worten in Beschlag genommen. Es juckt mich in den Fingern, dass Buch zu holen, mehr über den Löwen zu erfahren und zu sehen, ob diese ersten Sätze ihr Versprechen halten können.

Bei Literatwo bin ich bereits auf einige lesenswerte Bücher gestoßen. Dieses Mal ist es
Vaters Befehl oder Ein deutsches Mädel von Elisabeth Zöller, dass meine Neugierde weckt. Ich werde wohl nicht darum herumkommen, auch dieses Buch selber zu lesen. Nicht nur um das Geheimnis des Nachworts zu öffnen, auch sonst könnte ich auf ein sehr lesenswertes Buch tippen.

Kaffeehaussitzer schreibt über das lebendige Vorlesen und wie er es kaum erwarten konnte, selber lesen zu können um diese Magie der Bücher kennen zu lernen.
Eine sehr ähnliche Gesichte erzählt Raily über sein erstes Bilderbuch. Auch hier spielt das Vorlesen keine geringe Rolle und beide sind sich einig, daß ein einfaches Buch und etwas Zeit abseits der ganzen digitalen Medien immer noch sehr wichtig sind.

Zeilentiger erzählt von Newton, dem Gang zur Sauna und mir zumindest hat er damit ein Lächeln entlockt. Und noch ganz nebenbei den besten Wunsch weitergegeben, den es geben kann.

Jenseits der Bücherwelt gibt es bei Ich nehm’s ohne ein lesenswertes Interview über die Umsetzung der Hygienebedienungen an den hiesigen Frischtheken. Den Tip zur Vermeidung der Trennfolien wurde beim letzten Einkauf auch gleich problemlos umgesetzt (die Verkäuferinnen kennen uns da schon 😉 ) und die eingekauften Scheiben liesen sich auch ohne Folien problemlos lösen. Jetzt wäre nur noch die Frage zu beantworten, welchen praktischen Nutzen diese Folien haben sollen.

Weitere Sonntagsleser:

  • Buchpost
  • Bücherphilosophin
  • Literaturen
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    8 Kommentare zu „Die Sonntagsleserin

    1. Schön, dass Du diese Woche mit dabei bist! Mittlerweile ist es etwas spät geworden, aber morgen schau ich nochmal vorbei und stöber ein bisschen.

      LG, Katarina 🙂

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