Na also, geht doch!

Na also, geht doch! von Thomas Jendrosch
Flexibler Einband, 174 Seiten
Erstausgabe: 27.06.2013
Verlag : CreateSpace Independent Publishing Platform
ISBN: 9781484822029
4 von 5 Sternen

Die Überschrift ist Programm. Ich habe es endlich geschafft.

Nicht nur der Titel des Buches hat es in sich, sondern er trifft auch auf mich zu. Als ich mit dem Buch angenfangen habe, wusste ich nicht, was auf mich zukommen würde. Öfters als einmal huschte ein Schmunzeln über mein Gesicht. Ich musste zu meinem Erschrecken feststellen, dass der Autor die Story sehr plastisch aus dem Leben geschrieben hat. Man könnte fast meinen, dass er sich in der Hauptperson wiederfinden könnte. Oder zumindest schon genug gesehen hat um genau zu wisssen, wovon er schreibt.

Es wird hier eine ganz normale Familie mit zwei Kindern aufgezeichnet, die ein neues Domizil in einer anderen Stadt bezieht. Natürlich gibt es auch ‚Nachbarinnen‘. Und einen frustrierten Ehemann, der nachts am Badezimmerfenster mit einem Fernglas in das Zimmer seiner Nachbarin spannt. Peer ist ein echter Kotzbrocken und eingebildet bis zum ‚geht nicht mehr‘.

Daraus entwickelt sich von beiden Seiten ein sehr interessantes Dreiecksverhältnis zwischen Nachbarin, Ehemann und dessen Frau. Er ist Psychiater in einem Krankenhaus und Sie Anwältin vor Gericht. Die beiden Kinder werden schon berufsmäßig öfter zur Nachbarin verfrachtet und geben dem Ehemann die perfekte Möglichkeit für nähere Kontakte seines Studienobjektes (Fernglas). Was sich daraus ergibt, ist eigentlich vorprogrammiert. Das Ende kommt auch entsprechend typisch daher, beinahe schon ‚typisch männlich‘. Auf der anderen Seite dann wieder ziemlich unerwartet.

Stichwort Jäger und Sammler!

Der Autor hat die Geschichte sehr realistisch und teils mit feiner Satire im Hintergrund umgesetzt. Die ganze Geschichte könnte sich tatsächlich irgendwo in einer x-beliebigen Stadt in Deutschland abgespielt haben.

Seine Überschrift über das Buch hat mich an meine eigenen Aussprüche erinnern lassen. „Na also, geht doch.“

Ich würde das Buch als  gefüllt mit schwarzem Humor, nicht wenig Satire und ziemlich bissig beschreiben. Es ist jederzeit seine vier Sternchen wert. Eher fast seine fünf, wozu ich mich leider nicht komplett durchringen konnte.

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