Ein gutes Pilzbuch ist Gold wert

Es ist herrlichstes Pilzwetter. Sonnig, es gab Regen und die Pilze sprießen, als würden sie bezahlt. Alle Couleur ist vertreten. Farben und Formen von weißestem Weiß über Hellgelb bis hin zu giftig-warnendem Rot und dunkelsten Violett. Ein herrliches Farbenspiel. Daß nicht alle genießbar sind, macht da wenig. Zum Einen gibt es den Pilzfachmensch meines Vertrauens, da unterlief noch nie ein Irrtum. Was zu beweisen ist, sonst könnte ich diese Zeilen nicht schreiben. 😉

Und wenn sich ein Pilz dann doch einmal der Fachkenntnis entzieht, wird das Pilzbuch zu Rate gezogen. Unseres hat schon einige Jährchen auf dem Buckel und wird aktuell nicht mehr verlegt, was seiner Fachkenntnis keinen Abbruch tut. Gut erkennbare Fotos, genaue Beschreibung der Pilzbeschaffenheit bis hin zu den Sporen und natürlich die Angaben, ob ein Hochgenuß, nur genießbar oder eben doch giftig. Dazu die interessante Erkenntnis, dass es auch im Frühjahr schon Pilze geben kann. Von wegen Herbstzeit ist Pilzzeit.

Zwei Stunden Waldjoggen brachten gestern leider relativ wenige eßbare Pilze, gerade genug für eine leckere Sauce. Dafür einige sehr hübsche Boviste, von denen wir vor einiger Zeit diese wahnsinns-leckeren Riesenexemplare gefunden haben. Nur daß diese hier zu der giftigen Variante gehörten und damit trotz aller schönen Optik zurück in die Natur wanderten.

Ein Beispielsbild, Kamera und Pilzkorb wären zu schwer.
boviste
Quelle: Flickr, User Genista

Unser Pilzbuch ist ‚Der große Pilzführer‘ von Bruno Cetto, mit etwas Glück noch über ebay oder Antiquariate zu finden.

Als Boviste werden verschiedene Pilze mit mehr oder weniger kugelförmigem Fruchtkörper bezeichnet, bei denen die Bildung der Sporen in der Fruchtmasse (Gleba) im Innern des Fruchtkörpers (angiocarb) stattfindet. Der Name Bovist ist vom frühneuhochdeutschen Wort vohenfist (aus „vohe“ Füchsin und „vist“ Bauchwind, also „Fähenfurz“ oder „Fuchsfurz“) abgeleitet, aber bald nicht mehr verstanden und zu Bovist latinisiert. Der ursprüngliche Name nimmt Bezug auf das charakteristische Geräusch beim Entweichen des Sporenpulvers.
Quelle: Wikipedia

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