Rosmarin etwas anders

Neben den Früchten haben auch Kräuter gerade Hochzeit. Alles blüht und trägt Früchte ohne Ende. Mehr, als man so auf die Schnelle verbrauchen kann. Eine wirklich reiche Zeit. Es macht Spaß, immer wieder etwas Neues auszuprobieren. Letztes Jahr um diese Zeit wurden die meisten Kräuter getrocknet und zum Kochen verwendet. Aber Rosmarin ist extrem ergiebig und zwischenzeitlich hat auch ein kleines Rosmarinbäumchen hier Einzug gehalten. An den duftenden Nadeln herrscht also kein Mangel. Warum also nicht endlich mal ein Kräuteröl ansetzen? In den Fingern juckt es mich schon lange.

Der ursprüngliche Plan war, einfach Rosmarin und ein gutes Olivenöl zu nehmen. Reifen lassen und sehen, wie es sich entwickelt. Wer hier schon eine Weile mitliest, ahnt es schon: Es kam natürlich anders. Soviele verschiedene Varianten von Gewürzölen, dass die Wahl schwerfiel. Der erste Versuch endete in einer Knoblauch-Rosmarin-Gewürzmischung. Und ich bin ehrlich gespannt, was sich daraus entwickeln wird. Damit betrete ich ein komplett neues Terrain.

Zutaten:

  • Ca. 1 l natives Olivenöl
  • 6 – 8 Zweige Rosmarin
  • Ca. 10 Wacholderbeeren
  • 3 Nelken
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Tl. Pfeffer (hier rosa Pfeffer)

Zubereitung:
Rosmarin abwaschen und auf ein Küchentuch zum Trocknen auslegen. Knoblauch schälen und kleinschneiden, kurz blanchieren und abtropfen lassen. Die Wacholderbeeren mit dem Messer aufbrechen. Alle Zutaten in eine heiß ausgespülte und gründlich abgetrocknete Flasche geben, mit Öl übergießen, einmal vorsichtig durchschütteln. Wichtig ist dabei, dass alles Zutaten komplett von Öl bedeckt sind (luftdicht abgeschlossen), damit sich kein Schimmel bilden kann.

Jetzt wird die Flasche erst einmal ca. 4 – 6 Wochen an einem dunklen Ort gelagert. Wer keinen solchen hat, kann auch ein Geschirrtuch um die Flasche wickeln. Optimal wäre noch kühle Lagerung während der Reifezeit, dass soll aber nicht zwingend nötig sein.

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Kein eigenes Rezept, aber ein guter Einstieg in die Welt der Gewürzöle.

Weitere Konservierungsmöglichkeiten:

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8 Kommentare zu „Rosmarin etwas anders

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