Wochenendgedanken

Warum (dieses Mal) von der Wochenendlektüre zu den Wochenendgedanken?
Die Antwort ist leicht – es wird relativ wenig über Gelesenes geschrieben. Die Liebe zum Buch ist nicht weniger geworden, aber eben nicht die Einzige.

Dazu kommt der Sommer. Zum lesen ist es viel zu heiß. Kaum ein Buch wurde bisher wirklich zu Ende gelesen und was Zeitungen oder Netz angeht, tritt nach zwei halbwegs anspruchsvollen Artikel schon ein gewisser Ermüdungseffekt ein.

Weiterhin wird viel unternommen, vieles wurde entdeckt. Eine spannende Zeit, die auch einiges an Überraschungen mit sich gebracht hat. Durch einen Blog bekommt man eben auch ein ganz anderes Blick auf viele Details, die vorher nicht so sehr in’s Auge fielen. Es wurden auch einige Gespräche geführt, die so im Gedächtnis geblieben sind. Beispielsweise der Besucher aus Österreich, der extra für die Besichtigung der Tupolev in’s Sinsheimer Museum gekommen ist. Oder das Feedback aus verschiedensten Ecken zum Thema Plastikvermeidung, dass von viel mehr Leuten zumindest angedacht wird, als man vermuten möchte. Wie hoch da wohl die unbekannte Dunkelziffer ist.

Besucht wurde u.a. auch das Streetfood Festival. Der Ort war gut gewählt, man konnte am Neckar chillen und es sich gut gehen lassen. Dass ein Teil der Stände augenscheinlich schon wieder verschwunden oder ausverkauft war, dass kann bei einer Erstveranstaltung schon einmal vorkommen. Wie soll schließlich eingeschätzt werden, wieviel oder wenig Zulauf zu erwarten ist.
Weniger geschmeckt hat dabei, dass im Verhältnis kaum vegetarische Alternativen und noch weniger plastikfreies Essen angeboten wurde. Mir sind zwar einige Pappunterlagen und Holzgabeln über den Weg gelaufen, der Großteil war dennoch das übliche Plastik. Zu sagen, dass Holzgabeln dabei einen unangenehmen Beigeschmack geben, kann dabei kein überzeugendes Argument sein. Mir zumindest ist noch keine Holzgabel untergekommen, die mir den Appetit verdorben hätte.

Quergelesenes

Hier ist es dieses Mal ähnlich ruhig wie vergangene Woche. Beruhigend dabei, dass es nicht nur hier so ist. Herr Lamiacucina empfindet es ganz ähnlich wie wir Zaunreiterinnen. Nur dass er die Energie aufgebracht hat, mit den Öffis zum Wenkenhof gefahren. Seine Berichte über die verschiedenen Ziele sind jedesmal lesenswert und dazu immer eine echte Inspiration, was selber ausprobiert werden möchte.

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