Über’s lesen und reisen

Ich habe den Wochenrückblick schon früher versprochen und bitte um Nachsicht. Heiß und im Haus hält es mich nicht wirklich. Es gibt viel zu viel zu sehen und lieber sitze ich im Biergarten, mit Eis auf irgendwelchen Stufen und schau den Menschen beim Flanieren zu – zumindest bis es Nacht und kühler wird – dann schleiche ich selber um die Häuser. 😉

So langsam kommt trotzdem wieder das Lesen in Schwung. Und das Fernweh wächst – zusammen mit Reiseplänen, was alles gesehen werden möchte.

Quergelesenes

Am Meisten freue ich mich natürlich, wenn ich ein Rezensions-Buch bei einem anderen Blog wiederfinde. Mut für zwei habe ich 2013 gelesen und meine Meinung 2014 ‚zu Papier gebracht.‘ Cooking around the World schreibt ihre eigenen Eindrücke zu dem Buch und erzählt abschließend, dass die nächste große Reise geplant ist. Mit etwas Glück darf man also auf ein weiteres Buch hoffen.

Die Bibliothek von Imre liefert ein sehr ausführliches und spannend zu lesendes Interview mit Robert Corvus. Ein (für mich) neuer Autor und auch interessante Einblicke in die Hintergründe zum Schreiben von Settings mit vorgegeben Handlungssträngen. Bei meiner Abneigung gegen allzu strahlende Helden sticht logischerweise folgendes Zitat in’s Auge. 😉

„Manchmal sind sie so übermächtig, dass ein strahlender Held überhaupt keine Chance hätte, weil seine Ehrenhaftigkeit ihm zum Verhängnis würde. In solchen Geschichten gibt es dann keine strahlenden Helden, weil sie einfach unglaubwürdig wären, sondern nur üble, sehr üble und furchtbar üble Typen.“

Für mich unbedingt lesenswert, nachdem ich mich endlich einmal an ein Interview herangewagt habe.

Auch für lesenswert halte ich das Buch vom Tee, am Liebsten in einer Originalausgabe – ein wenig träumen ist ja durchaus ok. 😉 Bis dahin lese ich öfter mal aus.gelesen’s Ausführungen dazu, die zwar schon einige Monate zurückliegen, trotzdem immer lesenswert bleiben werden.

Bettler – ein wirklich kitzliges Thema. Das schlechte Gewissen zwackt, weil man helfen möchte und gleichzeitig die kritische Frage, ob die Hilfsbereitschaft nicht nur ausgenutzt wird. Bambooblog schreibt ihre Erfahrungen dazu – auch im Hinblick auf die länderspezifischen Unterschiede.

Völlig aus der Seele (oder aus dem Magen 😉 ) spricht mir Utecht schreibt bei seinen Ausführungen, warum er ein kleinbürgerlicher, deutscher Kulinarikspießer ist.

Ich kann dazu nur sagen – Leut’s, geht dahin, wohin die Einheimischen gehen. Alles andere kann man viel zu oft knicken. Und mit ein bißchen Glück finde ich den Laden selber, wenn es mich einmal nach Köln verschlägt.

Zum Abschluß schreibt Maren Von Orten und Menschen über Keep Going – dem ist meiner Meinung nach nichts hinzuzufügen.

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5 Kommentare zu „Über’s lesen und reisen

    1. Erstmal einen schönen Rest-Sonntag. Ich habe lange gegrübelt, was ich über deinen Beitrag schreiben will. Denn dass er erwähnenswert ist, steht außer Frage. Wie überhaupt dein ganzer Blogl

      Abendliche Grüße von der Rabin ^^

      Gefällt mir

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