Nachhaltig in Baden-Württemberg

Die warme Zeit nähert sich langsam dem Ende hin und damit auch die hauptsächliche Urlaubszeit.

Passender Moment für eine Zusammenfassung, was ich so in Richtung ’nachhaltiger Urlaub‘ erfahren habe. Da gibt es mehr, als man denken möchte.

Für den Anfang habe ich die nähere Umgebung in’s Augenmerk genommen. Genauer gesagt, Deutschland und mit Baden-Württemberg den Anfang gemacht.

Bei Tourismus BW landet man ziemlich schnell bei der Rubrik ‚Nachhaltiges Urlaubsland Baden-Württemberg‘ – einfach runterscrollen, ganz rechts.

Was als erstes in`s Auge springt, ist ein Nachhaltigkeits-Check für Tourismusdestinationen.

Lt. Wikipedia versteht man unter Destination in der Tourismus-Branche einen geographischen Raum, der als Reiseziel begriffen wird.

Das hätte sich auch einfacher ausdrücken lassen, so als Randbemerkung.

Was ist jetzt unter dem Nachhaltigkeits-Check zu verstehen?
Kurz gesagt bei bestandenem Check ein Zertifikat, dass bewußtes Reiseziel bzgl. Nachhaltigkeit überprüft wurde und sich zu einer konsequenten Aurichtung verpflichtet hat.

Soweit die Theorie des Pilotprojektes. Was wirklich davon im praktischen Teil zu halten ist, wäre für mich abzuwarten. Gerade im Bereich Zertifizierungen wurden schon einige kapitale Böcke geschossen.

Ich glaube, dass Baden-Württemberg viel zu bieten hat. Auch gerade in Bezug auf Nachhaltigkeit. Ich taste mich gerade erst an das Thema ran und habe schon einiges erlebt – interessante begeisterte Gespräche dazu geführt, was es alles an kleinen lokalen Möglichkeiten gibt. (Ein besseres Wort will sich gerade nicht finden lassen).

Erstes Fazit für mich ist folgendes:
Es gibt mehr Möglichkeiten, als ich gedacht hätte. Was nachhaltige Unterkünfte angeht, bleiben die gesuchten Informationen noch ziemlich auf der Strecke. Was sich unter der Rubrik ‚Nachhaltig übernachten‘ an Texten finden lässt, ist meistens kaum aussagekräftig und liest sich wie frisch vom Werbetexter gekommen.

Ärgerlich ist vor allem, wenn die mögliche Ideenvielfalt in nichtssagenden Worten zerfleddert wird, die keine wirkliche Aussagekraft besitzen. Aus meiner Sicht wären klare Aussagen wesentlich besser, deren Bedeutung nicht erst nachgeschlagen werden muss. Oder wenigstens ein paar klare Angaben, die sich möglichst auf den ersten Blick finden lassen:

  • In was genau gründet sich die Nachhaltigkeit? Beispiele wie regionale Lebensmittel samt Herstellerangaben
  • Wie sieht es mit Vermeidung von Plastik aus und welche Alternativen gibt es stattdessen?

Radfahren, ÖVP funktioniert ganz gut. Und mit ein bischen Eigeninitiative kann man ganz gut plastikfrei über die Runden kommen. Meine Schwachpunkte sind die bisher kaum beachteten Kleinigkeiten, wie bsp. Kaffee mit abgepackter Kaffeesahne und abgepackter Zucker.

Links:
Tourismus Baden-Württemberg – hier kann man sich wirklich stundenlang rumtreiben, extrem umfangreiche Seite
Naturpark Stromberg-Heuchelberg – eines meiner nächsten Ziele, wo ich unbedingt hinwill.
Hohenlohe – wandern, radfahren usw. Auch Beschäftigung für lange Zeit.

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Ein Kommentar zu „Nachhaltig in Baden-Württemberg

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