Flohmarkt-Kürbisse

Vielleicht sind die Flohmärkte die neuen Wochenmärkte.
So kommt es jedenfalls manchmal vor, wenn wir über die verschiedenen Flohmärkte tingeln.

Angefangen hat es mit kleinen privaten Ständen, an denen neben Selbstgestricktem auch selbstgemachte Marmeladen und Gelees verkauft wurden. Zusammen mit Trauben, Zwetschgen, Äpfeln und was es sonst noch in Hülle und Fülle gibt, wenn die jährliche Erntezeit einen überrollt. 😉

Inzwischen haben das auch die hiesigen Manufakturen entdeckt. Es gibt immer mehr Kleinstanbieter, die ihre Produkte auf den Flohmärkten anbieten. Eingelegte Chilis, Gewürze, Salze… alles was man sich denken kann.

Man merkt, ich bin begeistert.
Zumindest von Kleinanbietern aus lokalen Selfmade-Betrieben und privaten Anbietern. Händler mit Restposten von Verkaufsketten usw. werden ignoriert. Die sollen bitte schön in ihren Läden bleiben und die Flohmärkte als Refugium den Leuten überlassen, die den besonderen Flair dieser Veranstaltungen ausmachen.

Meine diesmalige Beute waren zwei Hokkaido mit einem abenteuerlichen Muster. Es müssen wohl einige Weizenkörner in die Schale eingewachsen sein, auch wenn ich mir das ‚wie ging das?‘ nicht erklären kann. Sollte ich beim nächsten Mal fragen.

Hokkaido

Gekauft wurden sie trotzdem und waren beide auch extremst lecker. Aus Einem wurde eine Kürbis-Suppe mit Karotten und der Andere wurde zu einem Risotto verarbeitet.

Zutaten:

  • 1 mittlerer Hokkaido
  • 400 g Risottoreis
  • Ca. 1/4 Ltr. Weißwein zum Ablöschen (geht auch zur Not Rotwein, wenn kein Weißwein da ist)
  • 1/2 Ltr. Gemüsebrühe
  • 2 mittlere Zwiebeln
  • 4 Zehen Knoblauch
  • 100 g Parmesan
  • 1 Hand Liebstöckel
  • Salz und etwas Milch

Zubereitung:

Zwiebeln und Knoblauch schälen, würfeln und in einer Pfanne mit hohem Rand andünsten. Als nächstes den Reis zugeben und mit Wein ablöschen.
Jetzt fängt das Rühren an. Wichtig: Immer den Reis vom Pfannenrand und Boden am Rand mit dem Löffel wegnehmen, weil er dort besonders gern anbrennt.
Den Kürbis kleinreiben (evtl. auch als erstes, ist ohne Maschine recht zeitaufwändig).
Nach und nach die Gemüsebrühe zugeben, dabei ständig weiterrühren.

Kurz bevor alles fertig ist, Kürbis und als letztes geriebenen Parmesan, Liebstöckel und Milch nach Geschmack zugeben.

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4 Kommentare zu „Flohmarkt-Kürbisse

    1. Ich hätte nach dem Aufschreiben am Liebsten gleich das nächste Risotto gekocht. 🙂

      Abenteuerlich trifft es genau. Ich habe zwar die gekörnten Stellen rausgeschnitten – fand den Kürbis aber optisch so spannend, dass er einfach her musste. Und er hat genauso super geschmeckt wie die 1A-Kürbisse aus den Supermärkten. 🙂

      Gefällt 1 Person

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