Weniger ist mehr

Wenn einfach so ein Handy in die Hand gedrückt wird, guckt man schon leicht überrascht. Andernfalls wäre es in den Müll gewandert.

Überhaupt werden viele Elektrogeräte noch voll funktionsfähig weggeschmissen. Wir leben definitiv in einer Wohlstandsgesellschaft. Man muß sich nur einmal bewußt auf Recyclinghöfen oder Flohmärkten umsehen. Oder an Straßenrändern, wenn (angeblicher) Sperrmüll abgeholt wird.

Einmal klar überlegt: Was braucht man wirklich first hand.

  • Lebensmittel (immer aus erster Hand, auch wenn sie nicht immer 1A formschön sein müssen)
  • Schuhe (Ungetragen ist enorm wichtig aus Gesundheitsgründen. Jeder Fuß ist individuell anders)
  • Putzmittel, Seife, etc (Grund dürfte auf der Hand liegen 😉 )

Das war’s auch schon. Bei allem Anderen besteht eine gute Chance, das Gewünschte second hand zu bekommen. Irgendwo ist immer jemand, der genau das gewünschte Teil loswerden will. Alles was es braucht, ist etwas Geduld. Unter der Voraussetzung, daß es nicht immer das Neueste vom Markt sein muß.

Ausprobiert und festgestellt, daß es gut funktioniert. In den letzten zwei Jahren wurde abgesehen von Büchern kaum etwas neu gekauft.

Dazu kommt, daß jeder Gegenstand seine eigene energetische Signatur mit sich bringt. Nicht umsonst sind es gerade die Zen-Gärten mit ihrer eher spärlichen Bepflanzung, die eine entspannende Ausstrahlung haben.

Ganz ähnlich ist es in Museen, deren Räume nur mit wenigen Exponaten bestückt sind.

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5 Kommentare zu „Weniger ist mehr

  1. Hallo!

    Ich sehe das auch so!

    Aber auch bei Lebensmitteln denke ich ähnlich. Über Foodsharing, werden Lebensmittel weitergegeben, die sonst weggeworfen würden. In einer gewissen Weise (zumindest wenn von Restaurants abgeholt wird) sind das somit auch second-hand-Lebensmittel.

    Wenn so viel Überfluss da ist, will ich nicht auch noch dazu beitragen. Ich habe genug.

    Danke für Deinen tollen Beitrag dazu!

    lg
    Maria

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    1. Stimmt aus der Sicht gibt es auch second hand-Lebensmittel. 🙂

      Das Phänomen Wegwerf-Elektronik sieht man hier gut 1 x wö. Ich bin mehrere Tage um den Artikel rumgeschlichen, dann konnte ich nicht mehr widerstehen.

      LG von der Rabin

      Gefällt 1 Person

  2. Tendenziell zeichnen sich ja insbesondere bei Smartphones „schon“ Sättigungserscheinungen ab. Besonders gut sieht man es anhand bei Smartwatches und Hybridgeräten wie etwa dem Ipad Pro. Diese Nischengeräte sollen nun Teilmärkte bedienen. Bei den Smartphone wurde zumindest bei den üblichen Aufgaben nun die Endgeschwindigkeiten im System erreicht und auch die Displayauflösung lässt schon länger keine Pixel mehr erkennen. Grundsätzlich würde ich die Überlegungen aus dem Beitrag unterschreiben. Sicherlich gibt es einiges mehr, was man noch gebraucht nicht braucht; leider.

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    1. So ganz schlau werde ich hier gerade nicht: Welche Teilmärkte sollen denn bedient werden? Dass die neuesten Smartphones etc. keine wirkliche Verbesserungen mehr bringen, ist denke ich schon länger bekannt. Wobei es sowieso fraglich ist, wie sinnvoll eine hohe Displayauflösung ist. Das menschliche Auge kann derart hohe Auflösungen nur begrenzt wahrnehmen, weswegen das doch eher eine technische Spielerei für die Katz ist (m.E.).

      Eines stimmt auf jeden Fall. Vieles braucht man auch second hand nicht mehr. Irgendwann ist das Fassungsvermögen augeschöpft.

      LG und vielen Dank für deinen Kommentar. 🙂

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