Zum Dezember

Diese Zeilen hätten schon letzte Woche ‚erscheinen‘ sollen. Warum es dann doch nicht dazu kam – das analoge Leben rief und das mit Macht. 😉 Also auf ein Neues:

Um die Bücherwelt ist es immer noch relativ ruhig. Schlaf der Vernunft von Frau Kinkel wird gerade gelesen, in kleinen Etappen.

Neu hinzugekommen ist die vom Manesse Verlag im Oktober neu erschienene komplette Übersetzung des Kopfkissenbuches der Dame Sei Shonagon. Aller Skepsis zum Trotz einer neuen Übersetzung gegenüber, die möglicherweise der Ausdrucksweise eines völlig anderen Zeitalters wie der Heian-Zeit nicht gerecht werden würde. Zwei Ausgaben einer teilweisen Übersetzung habe ich bereits (eine davon vom Manesse Verlag) und die Unterschiede könnten kaum größer sein.

Copyright by: Manesse VerlagCopyright by: Manesse Verlag

Allerdings ist es nach aktuellem Stand der Dinge die einzige Möglichkeit, das komplette Buch zu lesen – oder als Alternative ein ausreichend gutes Japanisch zu lernen und den Originaltext in die Finger zu bekommen.

Sommervogel von Sanna Seven Deers wurde ebenfalls und hat für einigen Diskussionen gesorgt – was macht den besonderen Geist ihrer Bücher aus. Hier finden sich die Ergebnisse aus den Gesprächen.

Neben Lesezeit ist gerade jetzt ist die optimale Zeit um Altlasten loszuwerden und zur Ruhe zu kommen. Eine Möglichkeit dazu bildet der Julkalender, zu dem Liathano inspiriert hat.

Die meiste Aufmerksamkeit galt dem Backen, Kochen und – wen wundert`s 😉 – dem aktuellen Fest. Den Anfang machte ein schnelles Winteressen nach Inspiration von Tim Mälzer. Dichtauf gefolgt vom jahreszeitlichen Backen u.a. in Form von Pfauenherzen.

Abschließend gibt es noch zwei Artikel über Yule und der alten Tradition des Klaubaufgehens. Und ein kleiner Hinweis über unser erstes Interview, dass wir für Tintenhexes Adventskalender gegeben haben.

Quergelesenes:

Eine wirklich lesenswerte Rezension liefert Zeilenliehe., selbst wenn alle Bücherregale bereits überquillen. Dazu kommt die Aktualität der beschriebenen Ereignisse und ein in Aussicht gestellter Blick hinter die Kulissen. So jedenfalls meine Interpretation.

Kochpoetin Eva schreibt lecker über ein paar Gramm Glück und führt sehr in Versuchung, sich noch ein Buch in’s Regal zu quetschen. Oder ich nehme doch noch ihren Rat an und schaffe es mich von einem (Koch-)buch zu trennen.

Tja, das war es tatsächlich schon beim Quergelesenen. Überraschend, aber wahr. 😉

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4 Kommentare zu „Zum Dezember

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