Drei zum Preis von Einem

Den Gedanken an’s Aussortieren im großen Stil wurde bereits Anfang 2014 angedacht und geriet dann wieder in Vergessenheit. Jede Woche eine bestimmte Menge an Gegenständen aussortieren hat nachweislich nicht funktioniert.

Im Grunde ist es wie bei allen Dingen – Zeit, Ort und Motivation müssen stimmen. Es kann auch nur ein winzigkleiner Stein des Anstoßes sein. Bei uns war es der schon erwähnte Unfall. Plötzlich für lange Zeit relativ bewegungsunfähig und mit viel Muse, sich die ganzen angehäuften Sachen anzusehen. Dazu der Gedanke ‚ausgezogen bist du mit einer kleinen Reisetasche, woher kommt nur dieses ganze Zeug?‘

Das Woher ist eigentlich zweitrangig, wichtiger ist die Frage ‚Wohin damit?‘

Schon im Sommer und in der Zeit nach dem Unfall wurde massiv aussortiert. Im Grunde nach einem einfachen System:

Getreu dem Artikel 7 des Rheinischen Grundgesetzes ‚Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domet.‘ und der eigens dafür entwickelten ‚Dreistapel-Technik‘ wurde das Problem in Angriff genommen.

Ist euch schonmal aufgefallen, dass solche Aktionen viel mit Ü-Eiern gemeinsam haben? Du öffnest eine Schublade und weißt nur grob etwas über den Inhalt. Dabei werden die überraschendsten Entdeckungen zu Tage gefördert. Ein bischen wie eine Schatzsuche. Und was man danach alles an Platz hat. 😉

Nur das ‚Wohin damit?‘ bereitet einiges Kopfzerbrechen. Eine ‚Zu-Verschenken-Box‘ wurde schon mehrmals befüllt und ist bei Interesse sehr zur Nachahmung empfohlen. Etwas Geduld und die unwahrscheinlichsten Dinge finden ihre Abnehmer. Von schwarzem Tee, den hier keiner trinkt über Papierrollen, Gläser bis hin zu Büromaterial. Alles kommt weg.

Und hier kommt ihr in’s Spiel! 🙂

Wir rufen hiermit eine Auktion in’s Leben. Der Nutznießer ist ‚Rettet das Huhn‘.

Rettet das HuhnCopyright by: Rettet das Huhn e.V.

Die Inspirationen kamen von Irve liest sowie Miesi, bei der wir das erste Mal von dem Verein zur Vermittlung von ausgemusterten Hühnern gehört haben und die – genauso wie Irve liest – Gegenstände verkauft/versteigert und den Erlös spendet.

Warum nun gerade ‚Rettet das Huhn‘?

Wieder einmal trägt der sprichwörtliche ‚Zufall‘ die Verantwortung. Ein Bericht über Hühner, die Farben erkennen, auf Klickertraining reagieren und intelligenter sind, als allgemein bekannt ist. Das war der ausschlaggebende Impuls.

Dazu noch der ständige Hintergedanke, ob solche Haltungsbedingungen wirklich notwendig sind. Selbst unter dem Gesichtspunkt, dass Fleisch und Eier gegessen werden müssten doch auch andere Haltungsbedingungen möglich sein.

Schließlich – was weiß man wirklich über Hühner?
Dass sie fliegen können und Eier legen. Mehr in der Regel nicht.
Für weiter Bilder über Hühner geht es hier lang zur Fotogalerie des Vereins.

Und darum geht es:

Wir werden jeden Tag einen Gegenstand vorstellen, darüber eine Beschreibung liefern (plus Interessantes zum Thema Huhn) und einen Anfangspreis zzgl. Versandkosten – und uns dann die Daumen drücken für reichliches Interesse.

Das Ganze soll einen Monat gehen und die Endsumme geht dann an ‚Rettet das Huhn e.V.‘ Inklusive Erfahrungsbericht und Nachweis, dass das Geld überwiesen wurde.

Heute Abend werden wir den ersten Gegenstand vorstellen.

Dieses Mal wären wir für Weiterverteilung auch sehr dankbar. 😉

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7 Kommentare zu „Drei zum Preis von Einem

  1. Hallo!

    Das ist eine ganz tolle Idee! Nachdem ich selbst aber gerade auch beim Ausmisten bin, werde ich vermutlich trotzdem nichts ersteigern. Aber ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass es gut klappt und viel Geld zusammen kommt!

    lg
    Maria

    PS: Verlinken werde ich dann mal Deinen ersten Beitrag, wo man was ersteigern kann.

    Gefällt mir

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