Ein bischen noch Juni, ein bischen schon Juli

Nicht zu fassen, dass es schon Juli wird. Und wie ruhig es bei den Zaunreiterinnen war. Zumindest im Blog. Ganz anders im analogen Leben. 😉 Da tut sich einiges und mehrere Berichte sind in Arbeit. Es bleibt spannend, wann sie hier ihr Erscheinungsfest haben werden.

Der analoge Mittwoch wurde in Angriff genommen – verschuldet übrigens durch einen Artikel des Backbuben über analoge Photographie, der unsere Muse zu Hochformen auflaufen lies – und erste Ergebnisse kristallisieren sich bereits heraus. Z.B., dass es kein Projekt für eine einzelne Person ist. Da fehlt (hier zumindest) die Motivation. Was auch genau genommen kein Wunder ist. Der Mensch ist nunmal für Geselligkeit ausgelegt – sicher mit ein Grund ist, weswegen soziale Plattformen und Chatprogramme sich eines massiven Zulaufs erfreuen dürfen.

Zu Zweit oder in Gruppen ist das analoge Leben auf jeden Fall zur Nachahmung empfohlen. Gründet Backgruppen, Stricktreffs, Lesezirkel – hat alles historische Tradition und der Spaß folgt auf Fuße. Und die kreativen Hirnzellen werden auch angekurbelt.

Die ersten Eindrücke dazu lassen sich erstens hier und zweitens hier nachlesen.

An Pflanzlichem gab es im Juni einen Artikel zu Kräutern und Gemüsen für die Abwehrkräfte. Natürlich keine komplette Liste – da gibt es so viele hilfreiche Pflanzen, dass eine vollständige Liste einiges mehr an Raum beanspruchen würde. Was nicht heißen will, daß wir auf dieses Thema nicht noch einmal zurückkommen. 😉

Das Krönchen für den Monat erhält einwandfrei und völlig zu Recht der Rhabarber. Lecker und lecker und vielseitig. Was wünscht man sich mehr. Die Begeisterung fiel wohl auf – jedenfalls wurde unser Rhabarberkuchen sage und schreibe 24 x gemocht und auch entsprechend fleißig kommentiert. Dafür danken wir. 🙂

Apropos Rhabarber:
Leitet sich ab aus lat. rhabarberum, aus lat. rheubarbarum, rheum barbarum, der Bezeichnung für eine „fremdländische Pflanze Rheum“,
aus griech. Rha barbaron oder griech. Rheon barbaron;
Rha ist die griech. Bezeichnung für die Wolga, an deren Ufern die Pflanze wuchs,
rheon geht auf pers. rewend zurück, das ebenfalls die Pflanze bezeichnet,
pers. barbaron ist „fremdländisch“.

Sehr fremdländisch sahen auch die Rhabarberblätter aus, die ebenfalls vom Milchbauern stammten und für ein leicht ungewöhnliches Rezept herhalten mussten: Den Rhabarbersud.

Eignen soll sich das Gebräu für die Abwehr von Blattläusen und als biologischer Flüssigdünger. Bei dem heftigen Geruch bin ich sofort bereit zu glauben, dass sich nie wieder eine einzige Blattlaus in die Nähe einer damit behandelten Pflanze wagen wird.

Die Zubereitung ist dafür denkbar einfach:

  • Ca. 1 kg frische Rhabarblätter in kleine Stücke zerreisen
  • Mit etwa einem Liter Wasser übergießen
  • Deckel drauf und 24 Stunden ruhen lassen
  • Das Gemisch bei geringer Temperatur (Stufe 2 langt nach Erhitzen) köcheln lassen, Deckel leicht schräg legen, falls doch etwas überkochen will
  • Die ganze Masse durch ein Sieb laufen und abkühlen lassen, erst dann in Flaschen füllen

Bei dem wirklich sehr intensiven Geruch empfehle ich euch, unbedingt die Fenster zu kippen. Und nur Flaschen zu verwenden, die ihr nachher für nichts Anderes mehr verwenden wollt. Ich habe mich für leere Sprudelflaschen entschieden, die anschließend für Recydling abgegeben werden können. Nun bleiben die ersten praktischen Erfahrungen abzuwarten.

Rhabarberblüte© by Maja Dumat

Noch etwas weiter zurück, gab es Erinnnerungen an den ersten Roadmovie mit richtig bayrischem Urgestein.

Überhaupt drehte sich wieder einiges um’s Reisen. Angefangen von den multiplen Gedankengängen zur Authentizität in Urlaubsländern, über den Museumstag 2016, der am Roten Turm verbracht wurde bis hin zu unserer ersten nachhaltigen Packliste für innerdeutsche Reisen.

Gelesen wurde im vergangenen Monat relativ wenig, was selber erstaunt. Gerade einmal zwei Bücher tummeln sich auf dem Schreibtisch und warten darauf, abends oder zwischendurch häppchenweise weitergelesen zu werden.

Quergelesenes:

Beim magischen Leben geht’s ab in die U-Bahn – da trifft man auf spannende Menschen. Allein Beobachten ist schon immer sehr… spannend eben. Erzählt wird dazu eine Story mit Grinse-Potential: Wer braucht nun wen?

Insektenhotels findet man inzwischen an jeder Ecke und in (fast) jeder Größe. Ich bin trotzdem recht sicher, das Insektendomizil von natürlich naturnah ist sehr einzigartig.

Es haben sich auch wieder einige neue Blogs auf die Follow-Liste gefunden. Sei’s drum, dass wir mit dem Lesen nicht immer in gewünschter Form hinterherkommen. Dann wird eben sporadisch gelesen, wie es Lust, Laune und Zeit hergeben.

Neu eingefunden haben sich:

  • Die Türmerin von Münster (schon allein deswegen, weil wir auch über eine Türmerin verfügen und es immer schön ist zu sehen, wir sind nicht allein 😉 Zudem gibt es Spannendes über die Geschichte von Münster und Umgebung zu lesen.)
  • Suleiband Asien Kultur Blog (wird schon länger verfolgt und Isabella zieht uns mit den vielen verschiedenen Seiten Asiens immer wieder in ihren Bann.)
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