Räuchern mit Kräutern

Wenn ich schon über negative Energien schreibe, sollte auch darüber geschrieben werden wie man diese wieder loswird.

Die klassischste Methode ist das Ausräuchern des Wohnraumes.

Räuchern ist nicht nur in der Kirche eine gebräuchliche Praxis. Auch bei heidnischen Ritualen wurden bereits Weihrauch sowie andere Harze und Kräuter verwendet, um durch deren Verbrennung bestimmte Energien zu verstärken oder eben auch zu dämpfen. Die Möglichkeiten einer Räucherung sind so zahlreich wie die Menge der Rauchutensilien, die dafür zur Verfügung stehen.

Jede Kultur hat ihre eigenen Rituale für Räucherungen, angefangen im alten Ägypten über alle Kontinente bis hin zu den spirituellen Zeremonien.

Die erste Frage – Wann ist der beste Moment für eine Haus-/Wohnraumräucherung?

Da gibt es verschiedene geeignete Zeiten.
Eine wäre zu Beltaine in der Zeit des neuen Wachstums, des (Früh-)Sommers. Traditionell wird in dieser Zeit der Frühjahrsputz gemacht. Das Ausräuchern als energetischer / spiritueller Hausputz paßt hierzu sehr gut.

Rauhnächte / Yule – die dunkelste Zeit des Jahres.
Ruhezeit zwischen den Jahren. Die Zeit, kurz bevor das Licht zurückkommt und die Tage wieder länger werden.
Ebenfalls eine Zeit, in der traditionsgemäß Haus und Hof gereinigt werden. In früheren Zeiten ging es teilweise soweit, daß alle Speisen vor der staden / heiligen Zeit fertig zubereitet sein mußten. Vielleicht erinnern sich noch einige daran, wie ihre Großmütter sich bemühten, das Festessen spätestens zu Mittagszeit des 24. Dezembers fertig vorbereitet zu haben. Was auch damit zusammehängt, daß es mancherorts in früheren Zeiten den Brauch gab, alles Feuer zu verlöschen und im Dunkel darauf zu warten, daß es vom Julfeuer wieder neu entzündet wird.

Eine weitere Möglichkeit ist eine Räucherung bei abnehmendem Mond mit dem Ziel, negative Energien aus dem Haus zu ‚treiben‘.

Wie geht eine solche Räucherung vonstatten?

Die einfachste Methode dafür wäre es, ganz oben im Haus (oder bei einzelnen Räumen im entlegensten Winkel von der Tür aus) zu beginnen und Raum für Raum auszuräuchern. Eine Möglichkeit dazu ist es auch, mit einer Feder oder einem Fächer aus Holz den Rauch in die Winkel und unter das Dach zu wedeln.

Als Räuchergefäß eignet sich am Besten ein unbedingt feuerfestes Gefäß aus schlecht wärmeleitendem Material mit hohem Griff und breitem Fuß. Auch der eigentliche Rauchbehälter sollte breit gefaßt sein und wenn möglich einen höheren Rand haben.

Sobald die Räucherkohle gut durchgeglüht ist, geht man mit diesem Räuchergefäß von Raum zu Raum und verteilt den Rauch in jeden Winkel. Dabei können auch die Fenster geöffnet werden, um Altes hinaus zu lassen. Den Abschluß dieses Rituals findet sich im Hauseingang, wo möglicherweise ein kleiner Wasserbehälter für die noch glühende Kohle bereit steht. Wenn man sie lieber ganz ausglühen lassen möchte, muss sie dabei auf jeden Fall unter Beobachtung bleiben.

Einen guten Abschluß für die Hausreinigung findet sich darin, mit einem Besen noch die Treppen bis zum Eingangsbereich zur Tür hin auszufegen.

Info-Ecke:
Die Kunst zu Leben: Räuchern mit heimischen Kräutern und Harzen

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Ein Kommentar zu „Räuchern mit Kräutern

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