Loro Parque

Ganz ehrlich gesagt, hat mich der Zoobesuch sehr begeistert. ich bin von einem Tier zum nächsten gesprungen und war hin und weg. Auch von den Blumen, die Orchideen dort sind einmalig schön und vielfältiger als alles, was man hier zu sehen bekommt.

 photo 35438071-6f2d-4fcc-96d4-09931b595883_zpszjfigxmx.jpg

Am Meisten von den Quallen. Wann hat man schon einmal Gelegenheit, diese Tiere so aus der Nähe zu sehen, wenn man nicht gerade regelmäßig im Meer ist? Das ist der eine Punkt.

 photo 8b61088a-83d3-431a-a783-a94a803a2097_zpsouuqtudv.jpg

Auf der anderen Seite – so schön es war, die Orcas einmal aus der Nähe zu sehen (und zu wissen, diese herrlichen Tiere sind aller Befürchtungen zum Trotz noch nicht ausgestorben) – spätestens im Nachhinein hat die Sache doch einen schalen Beigeschmack. Ein Orca kann jeden Tag bis zu 160 km zurücklegen. Platz, den ihm selbst der nachhaltigste Zoo der Welt nicht bieten kann. Wäre es dann nicht vielleicht doch besser, auf die Delphin- und Walshows ganz zu verzichten? Und stattdessen lieber nachhaltigere Walbeobachtungen in freier Wildbahn anzubieten – mit der Option, die Einnahmen daraus für Walforschung und vor allem für Artenschutz zu verwenden.

Orcas sind sehr gesellige Tiere – sie schwimmen gerne in großen Gruppen mit 50 Tieren im Meer herum. Sie erreichen eine Geschwindigkeit von zehn bis 20 Stundenkilometern, das ist ungefähr so schnell wie ein Fahrrad. Untereinander verständigen die Tiere, so wie alle Delfine, sich mit Lautäußerungen. Mit dem Echolot-System, das die Fledermaus an Land benutzt, können Orcas ihre Beute genau orten. Orcas sind fast den ganzen Tag auf Nahrungssuche. Weil sie Säugetiere sind, müssen sie über der Wasseroberfläche atmen, sie können aber 15 Minuten unter Wasser bleiben ohne Luft zu holen und dabei bis zu dreihundert Meter tief tauchen.
Quelle: Duda.news – Orca

Was hat mich am Meisten am Loro Parque begeistert?
Die Antwort fällt leicht – die Fischschwärme, die jungen Rochen, die Quallen.

 photo 92fc9b56-d815-4610-b7df-a23dd620a79a_zpsla6qrzzf.jpg

Das Meer in seiner unendlichen Weite (falls jemand die Anspielung erkennt, die geschah völlig unbeabsichtigt 😉 ).

Die Tiere eben, die sich sonst nicht so einfach beobachten lassen und zumindest die Illusion eines natürlichen Lebensraumes mitgeliefert haben.

 photo fd8d4463-f055-475f-a3f3-da96554e7baa_zpsjswnttxa.jpg

Sardinenschwärme als Beispiel finden sich tagsüber meist in Tiefen von etwa 25 bis 100 Metern und nachts etwa in 10 bis 35 Metern Tiefe.

Quallen, genauer Tiefseequallen sind in Tiefen bis zu 6.000 Metern anzutreffen.

Bei genauerer Betrachtung haben mich die Wale und Delphine vor der Küste von Teneriffa deutlich mehr begeistert als ihre Artgenossen im Zoo. Und das, obwohl von ihnen im Vergleich kaum etwas zu sehen war.

 photo 2c7618f3-c351-4d1e-be9f-97ea429b5930_zpslawon4lu.jpg

Die größte Begeisterung rief bei uns beiden die Echsen und Libellen hervor, die wir während unserer Ausflüge am Straßenrand oder auf den Feldern entdeckt haben. Dagegen kommt kein Zoo an.

 photo 80591bd0-2cbf-4a81-bd23-104842803a25_zpswnzukvbb.jpg

Info-Ecke:
Natur-Lexikon: Großer Schwertwal
Oceanwide Expeditions: Schwertwal
Planet Wissen: Quallen
Uemis.org: Rochen

Advertisements

3 Kommentare zu „Loro Parque

Deine Meinung dazu?

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s