Das war’s im September

Das Wort des Monats ist Reisen.
Unterwegs sein.

Was an Eindrücken fotographisch festgehalten wurde, ist immens. Und immer noch kaum mehr als die sichere Spitze des Eisberges.

Kaum aus der Haustüre raus und ein paar (Kilo-)meter weiter und schon gent es ab in den Kaninchenbau.

Mit Keschten – gerade einmal ein paar Querstraßen weiter und damit ein vermuteter Auswanderer aus der südlichen Pfalz.

Und Quitten, die jetzt in solchen Mengen heranreifen, daß man am Liebsten schubkarrenweise ernten und veredeln möchte. Allem Wissen zum Trotz, daß die Mengen in Jahren nicht verdrückt werden könnte. Aber unser Menschenmögliches dahingehend wird mit Bestimmtheit versucht werden.

Zurück zu den Reiseeindrücken:
Der Vergleich Gasthaus vs. Ferienwohnung kristallisierte sich als ein Reiseschwerpunkt heraus: Immer rein in den Kaninchenbau und sehen, was dabei rauskommt.

Ein wenig hinter die straßengesäumten Kulissen kibitzen genügt schon für die unerwartesten Einblicke in Dorfgasthäuser, wie sie noch Mitte des vorigen Jahrhunderts überall zu finden waren.

Unter dicke flauschige Decken schlafen wie im siebten weißblauen Himmel, lecker essen und mit ein klein bischen Verzicht auf eingepackte ‚One-Person-Portiönchen‘ (ein Unding, wenn man mal genauer nachdenkt) auch leckeres plastikfreies Frühstück.

Frühstück beim BäckerFrühstück beim örtlichen Bäcker. Sehr gemütlich und gut besucht. Das halbe Dorf gibt sich die Klinke in die Hand.

Was zum nächsten Programm-Punkt führt:
Einfach nichtstun, chillen, vor sich hin träumen und die Seele spazieren lassen.

Richtig. Der analoge Midway wird wieder aufgenommen (die doppelte Bedeutung ist übrigens durchaus bekannt, wenn sie auch im ersten Moment nicht beabsichtigt war).

Genau genommen wurde der Plan in modifizierter Form weiterverfolgt. Nach langen Tagen schießt abends doch manchmal die Müdigkeit quer und noch zu lesen o.ä., dazu fehlt die Energie. Eine Zeitlang wurden die analogen Tage mathematisch aufgeteilt – zwei Halbe ergeben auch ein Ganzes. 😉

Alternativen sind die Frühstückstreffs – ausgiebig Kaffee oder Tee, Brötchen, Honig, wachsweiche Eier. Vielleicht auch Zeitung (vor-)lesen, wie es bei Petra wochenends Usus ist.

Geht auch am Montag, den wir jetzt zu unserem versuchsweisen Lesetag bestimmt haben. Für Lesetipps sind wir an dieser Stelle immer zu haben.

Damit und fast nahtlos 😉 das Quergelesene:

Werner Kräutler will nicht mehr über die negativen Gewinnsüchtler, Profitgeier etc. schreiben, sondern über die positiven Seiten von Tirol. Ich finde das auf jeden Fall verfolgenswert. Auch oder gerade, weil ich es sehr gut nachvollziehen kann, wie einen diese ganze politische Schönfärberei bzw. viele Haßtiraden einem die Haare zu Berge treiben. Ein unbedingt lesenswerter Artikel.

Artedea schreibt, was eine Frau alles sein kann – wunderbar viele Möglichkeiten und ich erkenne mich in mehr als einer wieder. Vielleicht geht es euch ja auch so, daß ihr euch in einigen Worten wiederfindet. (Gilt übrigens nicht nur für die weibliche Seite. Männer können einfach das -in am Wortende weglassen. 🙂 )

Die Geschichten im Blog führten zum Loro Parque.

Gleich darauf folgten Gedanken zu Mabon, die Herkunt nebst Zusammenhänge zu anderen Feiern und was sich zu diesem Zeitraum (ein Tag ist kaum ausreichend) alles tun lässt.

Danach gab es noch einen Abstecher zu unserer ersten Viehscheid und von dort zum ‚Urlaubs- und Sommerschlößchen‘ von Ludwig II.

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