Drei Tage Frankfurt

Fangen wir mit den ersten Eindrücken an:
Laufen – so viel und weit wie sonst selten.
Bücher werden viel handverlesener ausgesucht als noch vor einem Jahr. Die Menge an interessanten Büchern erschlägt einen trotzdem.

Es gibt eine engere Wahl, unterteilt in drei weitere Sparten:

  • Wenn diese Bücher mir einmal per Zufall über den Weg laufen, dann gerne
  • Im Moment nicht unbedingt, könnten aber zum aktuellen Beuteschema passen (hier auch die Bücher, die reizen aber astronomisch teuer sind)
  • JA – diese Bücher will ich unbedingt lesen

Allen Bemühungen zum Trotz ist es nicht gelungen, von der Buchmessen-Seite genauere Termine zu erfahren. Gerade einmal, daß sich einige Autoren herauskitzeln liesen. Die meisten Informationen wurden hierzu eher über die jeweiligen Verlagsseiten gefunden. Der Hauptgrund, weswegen Lesungen in diesem Jahr völlig untergegangen sind. :/

– Anstelle der Lesungen –
Ein völlig ungeplantes Interview mit Ulrike Guérot zu ihrem Buch ‚Warum Europa eine Republik werden muss!‘

Und ‚Last Minute-Bloggerfrühstück‘ über den Droemer Knaur-Verlag. Buchstäblich in letzter Minute wurden über die Autoren und ihre Bücher Informationen eingeholt. Romantik fällt zwar nicht in das gewohnte Beuteschema. Trotzdem war es sehr interessant, sich einmal mit den Autorinnen und Verlagsmitarbeiterinnen unterhalten zu können.

– Abseits der üblichen Pfade –
Halle 4.0, 4.1 und 4.2 – fast der komplette Samstag lief dort ab, von ggl. kurzen Abstechen in die Halle 3.0 abgesehen (gegen Abend, wenn es wieder ruhiger wurde und fast den kompletten Freitag). Bis dahin unbekannte kleinere Verlage und viele spannende Gespräche mit Verlagsmitarbeitern und Autoren. Eine App, mit der man Gedichte zusammenpuzzeln konnte. Gespräche über Fotographie, Kunst und Historisches, Kulinarisches – kurz gesagt, wir hatten viel Spaß und hätten es noch einiges länger dort aushalten können.

– Die kulinarische Seite der Buchmesse –
Die beste und leckerste Methode für nachhaltiges Futtern und damit persönlicher Favorit ist das Azubistro in Halle 4.1 – Milch und Zucker zum Kaffee gibt es offen und nicht in den abgepackten einzelnen Portiönchen zusammen mit belegten Brötchen und offenem Kuchen. Und meine geliebte Rharbarberlimonade.

Zum Abschluß die Bücher, die es in die engste Auswahl geschafft haben (Ja – will ich unbedingt lesen):

Vom AT Verlag:
Ur-Medizin von Wolf-Dieter Storl Pflanzenalchemie von Manfred M. Junius

Die feinen Gourmandisen vom Mandelbaum Verlag widmen sich der Kulturgeschichte des Essens, Trinkens und Kochens. Jeder Band steht unter einem speziellen Motto: Ein Land, eine Region, eine Speise, eine Epoche, ein Literat oder …

Wir sind für’s Erste an Ingrid Haslinger’s Buch hängengeblieben: Es möge Erdäpfel regnen

Es möge Erdäpfel regnen von Ingrid Haslinger

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7 Kommentare zu „Drei Tage Frankfurt

    1. AT kenne ich schon eine Weile und habe auch schon Bücher hier. Kann ich nur empfehlen. 😉

      Wegen der App habe ich jetzt alles abgesucht, aber leider den Namen nicht finden können. Tut mir leid. Ich meld mich, falls ich doch noch was rausfinde.

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  1. „Bücher werden viel handverlesener ausgesucht als noch vor einem Jahr.“ Das ist gut. Letztes Jahr wurden viele Bücher mitgebracht, die im Laufe des Jahres bereits erschienen waren und die viele schon kannten. Zu wenig Neuerscheinungen. :/

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