Zum Dritten und Letzten

Zum dritten und letzten Jahresrückblick. Womit fangen wir an.
Mit den Plänen / Erfahrungen aus 2016? Die Pläne für die kommenden, sagen wir, drei Monaten? Oder mit den Statistiken, die ja auch mit Interesse verfolgt wurden und einige Anregungen für neue Artikel geliefert haben?

Die Co-Autorin stimmt für die rückblickenden Pläne. Ok, was wurde 2016 versuchsweise in Angriff genommen?

Da wäre der Versuch des analogen Lebens. Es nervte, zuviel Zeit am PC zu verbringen. Zeit, die für andere Dinge sinnvoller eingesetzt werden könnte. So war hier der Konsens angesichts der vielen Pläne und Experimente, die wir in die Tat umsetzen wollen. Dazu auch Bücher, die gelesen werden wollen. Alte (und damit meine ich richtig alte) Rezepte, die ausprobiert werden wollen neben neuen Ideen, die auch auf Erfüllung warten.

Also wurde ein fester Tag angesetzt, an dem alle elektronischen Geräte ausbleiben sollten. Der auch gleich glorreich gescheitert ist. Entweder zu müde oder zu sehr interessiert an einzelnen Sendungen, die vielversprechend klangen (und es auch oft waren).

Aktuell handhaben wir es so, daß wir unsere Aktivitäten durchziehen und den TV als Hintergrunduntermalung laufen lassen. Vielleicht nicht optimal, aber ohne den Zwang läuft die ganze Sache viel entspannter. Nichts ist kontraproduktiver als sich selber zu sagen ‚du mußt‘. Schließlich soll es Spaß machen und – ganz nebenbei – war es doch schon in der Schule so. Wer hatte schon Spaß dabei, von… bis dazusitzen und stur den Lehrstoff durchzuziehen? Ich möchte wetten, keiner. Stimmt’s?

Aktuell ist unsere Planung dahingehend, dass wir den Donnerstagabend bis 22.00 Uhr für unsere analogen Vorhaben reservieren. Lang genug, daß man sich in alle möglichen Sachen verlieren kann – und trotzdem eine überschaubare Zeit, damit der Schweinehund nicht gleich in’s Jaulen kommt.

Das zweite Experiment für 2016 war der bewußtere Umgang mit Wasser.

Wie wurde das früher zu Großmutters Zeiten gemacht? Wasser wurde seltenst nur einmal verwendet. Natürlich wird heute keiner mehr das Badewasser so verwenden, daß erst Vater, dann Mutter und dann die Kinder reinhüpfen. Und für die Toilettenspülung – nun, daß wäre zumindest schwer umsetzbar und auch unpraktisch.

Was sich allerdings ohne größere Probleme umsetzen lies, war der Gang zur hiesiegen Quelle für Gießwasser. Entsprechend große Kanister (10 l) lassen sich in jedem Recyclinghof besorgen und sind noch relativ leicht zu handeln. Dadurch haben wir auf diese Weise erst einmal einen hautnahen Eindruck bekommen, wieviel Wasser so ein Garten oder Balkon überhaupt schluckt! Das Wasser selber zu holen und nach Hause zu tragen ist eben doch etwas ganz Anderes, als mal eben nur den Wasserhahn aufzudrehen.
Dazu ist das gechlorte Leitungswasser nicht unbedingt empfehlenswert zum Gießen.

Auch ein Teil unseres Wasser-Experiments war das Weiterverwenden des Koch-/Abschreckwassers unserer Frühstückseier. Normal wurde das Wasser einfach fortgeschüttet, weil es seinen Dienst ja schon erfüllt hatte. Reine Verschwendung!

Inzwischen verwenden wir das Wasser zum Geschirrspülen (per Hand) und nach den ersten Umgewöhnungsschwierigkeiten (etwas seltsam kommt man sich da schon vor) klappt es auch einwandfrei.

Abschließend noch zur Statistik:
2015 wurde unser Blog etwa 3.900 mal besucht, im letzten Jahr 5.170 mal. Zahlen, bei denen wir grinsen wie die Honigkuckenpferde. 😉

Der geschäfigste Tag war dieses Mal der 22. November – sage und schreibe 82 Besucher haben sich die Klinke gegenseiteig in die Hand gegeben.

Die beliebtesten Artikel (neben unserer Vorstellung und Zusammenfassungen wie dem Einkaufskorb, unserem Kräuterwissen, den Leselisten usw.) sind heuer

Teilweise schon richtig alte zeitlose Artikel. Den 10. Platz teilen sich mit je 45 Aufrufen ‚Die Zuchini-Frage‘ und ‚Ausgetrickst‘.

Die Suchbegriffe waren ähnlich vielfältig und zumindest die ersten 12 wollen wir euch nicht vorenthalten:

yule räucherung – bärlauch verwechslungsgefahr – die perlenkarawane – ähnliche bücher wie fay und die andere welt – frauenbuschen / frauenbuschen blumen – echter salbei die zaunreiterin – schlechte energien vom körper räuchern – zaunreiterin / zaunreiterin rot – holzhütteneinblicke – kalifornien moorblume – baerlauch lustig – knud seckel

Abschließend noch die Gastländer von 2016 und wer bis hier durchgehalten hat, bekommt einen Tapferkeitskeks. 😉

  • Deutschland: 4.042
  • Österreich:617
  • Schweiz: 216
  • Vereinigte Staaten: 151
  • Spanien: 19
  • Luxemburg: 18
  • Frankreich: 16
  • Italien: 13
  • Russland / Irland: 7
  • Vietnam / Niederlande: 6
  • Japan: 5
  • Kanada / Philippinen / Norwegen / EU / Dänemark: 4
  • Polen / Griechenland / Belgien: 3
  • Tschechische Republik / Israel / Ungarn / Bosnien u. Herzegowina / United Kingdom: 2
  • Paraguay / Indonesien / Finnland / Liechtenstein / Bulgarien / Australien / Neuseeland / Rumänien: 1

Um der Wahrheit die abschließende Ehre zu geben: In unseren kühnsten Träumen hätten wir uns nie eine so internationale Leserschaft vorstellen können. Selbst wenn man von einer gewissen Summe an Gelegenheits-Lesern ausgeht, ist es wirklich erstaunlich und wir schließen mit einem dicken fetten Danke.

Lasst es euch im neuen Jahr gutgehen und es uns wissen, wenn ihr bestimmte Fragen oder Arikelwünsche habt.

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3 Kommentare zu „Zum Dritten und Letzten

  1. Wow, jetzt sehe ich erst das neue Design! Superschön!

    Spannend, dass du erzählst, dass euer analoger Tag auch nicht so gut funktioniert hat. Freiwilligkeit ist da wirklich wichtig. Wenn ich wirklich Lust hab, was „Analoges“ zu machen, dann ist es auch kein Problem, wenn der Rechner ausbleibt. Aber wehe, ich nehme es mir vor. Dann fallen mir tausend Dinge ein, für die ich den Rechner brauche 😉
    Euer Wasserexperiment finde ich auch toll! Voll gute Idee, sich so ein Jahresexperiment gemeinsam vorzunehmen. Wir haben für den (sehr kleinen) Garten Gott sei Dank zwei Regentonnen. In diesem Sommer war es aber teilweise so un-regnerisch, dass beide irgendwann leer waren. Am krassesten find ich aber den Toilettenwasserverbrauch – aber dafür habe ich für uns auch noch keine gute Lösung – außer halt den Bau einer Komposttoilette. Dafür braucht es aber den entsprechenden Platz.

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    1. Vielen Dank für deinen Kommentar. Freut mich, daß dir das neue Design gefällt. 🙂

      Analog ist eine richtige Herausforderung. Ganz speziell, wenn TV auch wegbleiben soll. Mal sehen wie sich der Versuch in dem Jahr weiterentwickelt. Im Grunde geht es uns da ganz ähnlich, nur dass uns eben immer wieder interessante TV-Sendungen dazwischenkommen. Speziell wenn es über altes Brauchtum, Archäologie, Kräuter, Kochen o.ä. geht. Da wird es zur echten Herausforderung. 😉

      Einen Garten haben wir jetzt ja auch und planen eine Regentonne zusätzlich zum Quellwasser. Falls du eine gute Alternative für weniger WC-Wasser hast, wäre ich interessiert. 🙂

      LG und hab einen schönen Abend.

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