Februar adé

So ganz überraschend war der Monat vorbei. Was so ein paar Tage weniger doch ausmachen. Also gab es diesen Monat keinen Heilpflanzenbeitrag, schade. Aber das wird so bald als möglich nachgeholt. Und wie immer gilt – Wünsche oder Fragen hierzu können jederzeit kommentiert werden. Schließlich soll das Geschriebene euch auch interessieren.

Gelesenes:
Kaum zu glauben, daß im Februar gerade einmal ein Buch gelesen wurde. Und leider auch nicht ganz. Fast bis zum Ende durchgehalten und erst knapp vor der Zielgeraden aufgegeben. Der Grund liese sich nicht einmal in Worte fassen.

Es gab keine offensichtlichen Fehler, das Buch ist nach meiner Meinung sauber recherchiert was die Verhältnisse in Frankfurt um die letzte Jahrhundertwende angeht. Die Figuren waren detailiert und auch greifbar ausgearbeitet, also auch hier keine Klagen. Über das Aufkommen neuer medizinischer Erkenntnisse und der modernen Ermittlungsmethoden wie z.B. das Abnehmen von Fingerabdrücken zu lesen, war durchaus interessant.

Die Farbe von Kristall

Der einzelne wirkliche ‚Negativpunkt‘ war, daß die Wechsel zwischen den einzelnen Handlungstränge die Anhaltspunkte vermissen liesen, was da überhaupt vor sich ging. Sich durch die Gässchen und Straßen von Frankfurt Anno 1904 zu bewegen und damit einen Blick auf die Mainmetropole zu werfen, bevor sie zu der großen Finanzhochburg geworden war, verfügt über den ganz besonderen Reiz eines Blickwinkels, denn man sonst kaum mit dieser Stadt verbinden würde. An diesen Punkten hätte ich mich noch stundenlang aufhalten können.

Frankfurt Am Main-Max Junghaendel-FFMANDN-15-ZeilFrankfurter Zeil mit dem Neubau der Hauptpost 1898 (Fotografie von Max Junghändel)

Aber die Beweggründe der handelnden Personen nicht über vage Vermutungen hinaus erfassen zu können, ehe sie zum Ende des Buches hin erklärt werden – war schlichtweg unbefriedigend. Möglicherweise würde sich das anders verhalten, wenn der Vorgängerband an dieser Stelle bereits bekannt gewesen wäre.

Was hast sich sonst noch im Febuar ereignet:
Ein kleiner Spickzettel für die kulinarischen Möglichkeiten im Februar wurde erstellt. Eine spontane Sache, die wir möglicherweise im März wiederholen werden. Was würdet ihr davon halten?

Unsere Begeisterung für die ‚Kultur der Reparatur‘ wurde nochmal zum Ausdruck gebracht. Ein absoluter Lesetipp.

Dann gab es noch einige Worte zu Montezuma’s Rache und wie hartnäckig sich gerade hier Gerüchte halten, was alles helfen soll.

Unser erster ausführlicher Rückblick zum ‚analogen Projekt‘. Ein Tag in der Woche ohne TV, PC usw. Perfekt zum Ausruhen, lesen, Pläne machen oder was einem sonst so einfällt.

Stichwort Rückblick: Immer mal wieder kommen Erinnerungen hoch an gelesene Bücher, von denen die Rezension noch aussteht. So geschehen beim ‚Geheimnis des Spiegelmachers‘ von Antoinette Lühmann.

Und einen literarischen Rückblick gab es auch. In das Jahr 2014 und zu den Büchern, die damals gelesen worden sind. Ein Rückblick, der sich als unerwartet spannend herauskristallisiert hat. Die eigenen Eindrücke zu lesen kann genauso spannend sein wie ein gut geschriebenes Buch. Also gut möglich, daß es solche Rückblicke öfter einmal geben wird.

Den ersten Artikel machte übrigens den Rückblick auf den Januar aus. 😉

Quergelesen:
Fällt dieses Mal etwas kürzer aus, obwohl es viele, wirklich viele lesenswerte Artikel gab. Gut möglich, daß es dazu noch mal einen extra Beitrag gibt, eine Art Special.

Für dieses Mal lediglich einen Artikel von Artedea. Über den internationalen Tag der Muttersprache (21. Februar). Seltene Muttersprachen, die kaum noch gesprochen werden, Herkünfte, das Geschenk der Sprache. Einmal angefangen zu lesen und darüber nachzudenken, tut sich ein weites Gedankenfeld vor einem auf.

Langsam gewachsene Sprachen mit Wurzeln über Jahrhunderte weg. Schließt auch Dialekte – oder besser Mundart? – mit ein. Und Sprachen, die kaum noch gesprochen werden. Schon allein deswegen juckt es, mehr darüber zu erfahren.

Info-Ecke:
Dieter Wunderlich – Die Farbe von Kristall
Frankfurt am Main

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