Deutschland nachhaltig übernachten

Suchbegriffe sind fast so gut wie Kommentare. Und wesentlich häufiger. 😉
Es ist immer wieder spannend wie aufschlussreich zu verfolgen, unter welchen Suchbegriffen wir gefunden werden.

Beispielsweise unter Deutschland nachhaltig übernachten.

Unterkunftstechnisch tut sich einiges in Richtung nachhaltig übernachten. Regionale Bio-Hotels sind langsam aber sicher auf dem Vormarsch. Zwar noch nicht überall, aber sie lassen sich finden.

Auch wenn Bio-Hotels am Wunschurlaubsort nicht vertreten sind oder einfach nicht die Unterkunft der Wahl, lässt sich einiges für die nachhaltige Übernachtung tun:

Frühstück© by Walter Schärer

Sucht euch Hotels / Pensionen, die eine offene Frühstückspalette anbieten. Einmal lässt sich dadurch eine Menge an Plastikmüll sparen, die Lebensmittel sind in der Regel frischer und auch optisch ist es um Einiges ansprechender. Unter Umständen kann das die Essensauswahl etwas einschränken. Um sich hier genauer zu informieren, hilft eine Recherche auf der Homepage oder eine eMail an die Hotelleitung.

Cocktails dürfen an Pool-Bars aus Sicherheitsgründen nur in Plastikgläsern ausgeschenkt werden. Gleiches gilt für Hotelbars auf Dachterrassen. Die erste Wahl wäre, seine Cocktails woanders zu genießen oder wenn die Versuchung einfach mal zu groß ist, auf dickwandige Kunststoff-Gläser zu achten. Wenn die Gläser dickwandig sind und auch optisch dem gläsernen Äquivalent gleichen, könnt ihr davon ausgehen, dass sie gespült und wiederverwendet werden.

Der nächste Punkt wäre der obligatorische tgl. Handtuchwechsel. Ich behaupte mal, dass kaum jemand daheim seine Hand-/Badetücher jeden Tag wechseln wird. Schließlich will man mit seiner Zeit noch was anderes anfangen, als zwischen Waschmaschine und Trockner bzw. Wäscheleine zu pendeln. Warum sollte es im Urlaub dann anders sein? Die einfachste Möglichkeit: Einfach die Tücher im Hotelzimmer noch an ihrem Platz lassen.

Da wäre auch noch die Sache mit den portionierten Seifen, Shampoos und Conditioner. Für den ein- bis zweimaligen Gebrauch und auch hier in der Regel in Plastik verpackt. Einfach eine Seife, Duschgel und Shampoo mit einpacken und schön ist das Problem gelöst.

Und zum Abschluß: Finger weg von der Minibar! Meistens ist sie eh zu teuer und für das Geld kann man locker noch irgendwo einen netten Cocktail (im Glas) trinken oder essen gehen. Das ganze Naschwerk dort ist mir noch nie ohne Plastik untergekommen und bei den Getränken ist es größtenteils auch nicht anders. Bei einigen Hotels gibt es inzwischen auch Kühlschränke auf den Gängen oder an der Rezension mit Pfandflaschen. Wenn das nicht der Fall ist, fragt an der Renzension ob Getränke vom Abendbuffet mitgenommen werden dürfen. Oder erkundet die Gegend und kauft selber ein. Meistens finden sich dort auch die besten Sachen für einen guten Tagesabschluß.

Das wären unsere fünf goldenen Regeln für nachhaltige Übernachtungen außerhalb der eigenen vier Wände.

Und für’s ggl. Shoppen ein oder zwei Stofftaschen noch mit reinschmuggeln.

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Ein Kommentar zu „Deutschland nachhaltig übernachten

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