Das war’s im März

Schon April und gerade fällt siedig heiß ein, daß immer noch der letzte Teil der Hagebutten-Geschidla aussteht. :/ Aber der wird alsbald nachgeschoben.

Dass der Rückblicke erst jetzt erscheint, zeigt recht deutlich, wieviel sich ereignet hat. Im Hinblick auf Bücher, backen und auch reisen. Letzters nicht weit, aber es muß ja nicht immer bis zum anderen Ende der Welt sein.

Die ersten richtig schön warmen Sonnentage locken vor die Tür. Und die Möglichkeiten sind auch wirklich zahlreich:

  • Das erste Eis des Jahres (lecker und das es noch ein wenig kühl war, kümmert keinen)
  • Die ersten Freiland-Flohmärkte (eine wahre Fundgrube an Geschichten und alten Schätzchen quer durch das letzte Jahrhundert). Es gibt immer wieder vieles zu entdecken und wenn man sich ein wenig Zeit lässt, auch spannende Geschichten zu hören.
  • Auch neue Bücher haben wieder Einzug gehalten: Das geheime Leben der Bäume (Peter Wohlleben), Alte Bauerngärten im Spiegel zeitgenössischer Pflanzenbilder (Ilse und Peter Menzel), Pflanzenalchemie (Manfred M. Junius), Ur-Medizin (Wolf-Dieter Storl), Der Untergang der Kurpfalz (Wolfgang Vater), Tod im Apothekenhaus (Wolf Serno) Die Kunst des Einladens (Donna Hay), Mehr Freude und Erfolg beim Brotbacken (Anneliese und Gerhard Eckert), Suppenglück (Sonja Riker), Das große Sarah Wiener Kochbuch.
  • Das schon lange geplante 2. Experiment für ein Spülmittel ohne Plastik wurde durchgeführt. Leider erwies sich die Lösung aus Natron und Soda als noch schwächer als die Zusammensetzung aus unserem ersten Versuch. Kernseife, Natron und heißes Wasser sind abgesehen von sehr fetthaltigem Geschirr nach aktuellem Wissensstand am Besten geeignet. Zur Fettlösung lässt sich ein normales Geschirrspülmittel nicht vermeiden.

Lesetechnisch lief es im März größtenteils dual. Je nach Tagesstand und Laune wurden die Ur-Medizin oder die Alten Bauerngärten zur Hand genommen.

März-Geschichten:
Den Anfang machte Saures von Freddie Janssen. Nicht anfängertauglich, wir könnten uns trotzdem am ein oder anderen Rezept ausprobieren. Evtl. mit ein wenig Experimentierfreude, wenn nicht alle genannten Zutaten verfügbar sind.

Monats- oder auch wetterbedingt kam es zum 2. Monats-Spickzettel und einem für uns sehr leckeren Tee gegen (hartnäckigen) Husten.

Reisetechnisch ging es um neue Erkundungsgänge zum Woodfire, über künftige Museumspläne bis zu der Frage, wie lässt es sich in Deutschland nachhaltig übernachten.

Quergelesen:
We read Indie schreibt über den Mond – detailierter ausgedrückt über Joachim Kalkas Essay zu unserem direkten Nachbarn. Zuerst bin ich skeptisch, ob sich das Büchlein lohnen könnte. Aber allein schon für die Wortwahl (mäandert) verdient sich die Besprechung eine Erwähnung. Und für die Eigenwilligkeit, die sich jeder Schublade entzieht. Den Ausschlag findet sich erst im letzten Absatz.

Falls jemand wissen möchte, was in diesem Monat auf unserer to cook-Liste steht: Lieberlecker schreibt sehr verlockend über das perfekte Rührei und die über zwei Ecken gefundene Kolumne von Christian Seiler macht es noch schlimmer. 😉 -> Das Gelbe vom Ei.

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2 Kommentare zu „Das war’s im März

  1. Spüli: ich verwende seit vielen jahren schlicht Neutralreiniger. Den kaufe ich plastiksparend im 5L-Kanister und nutze ihn auch zum feudeln. Soweit ich weiß, in der Zusammensetzung umweltfreundlicher als Spüli und ein schönes „Eins für alles“
    Vielleicht wäre das auch was für Dich?

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