Im Juni und Juli quer durch alle Gemüsebeete

Fernsehen und analog

Erstmal die Erkenntnis, dass feste statische Pläne so gut wie nie funktionieren. Jedenfalls nicht bei uns. Der Plan, einen Wochentag komplett analog zu leben, hat sich ziemlich schnell in Luft aufgelöst. Trotz des Versuches, ihn ’nur‘ bis 22 Uhr laufen zu lassen.

Entweder weil die Müdigkeit bei der übergroßen Hitze zu massiv war. Sogar zum Lesen fehlt teilweise die notwendige Aufmerksamkeit. Oder Sender wie Arte oder Phönix schaffen es wieder einmal, Dokumentationen zu bringen, die einfach zu spannend klingen. Leider sehr oft mitten in der Nacht, weshalb doch oft verzichtet wird oder auf die Mediathek ausgewichen.

Wochenanfang – etwa gegen Mitternacht kam bei Planet E eine Dokumentation über Sandabbau und welche Ausmaße das inzwischen schon angenommen hat.

Danach noch ein Bericht über die Wegwerfmentatilät, die inzwischen auch in der Möbelbranche Einzug gehalten hat und wie einzelne Betriebe mit Re- und Upcycling dagegen angehen.

Auch ein Bericht, der gerne komplett verfolgt worden wäre – wäre es nicht schon so spät gewesen. Da kommt die Mediathek doch sehr gelegen.

Der angenehme Nebeneffekt

Ohne Zwang läuft es viel besser. Viel im Garten, schwimmen, im Biergarten, lesen, kochen. Geht alles ohne TV oder der Kasten läuft nebenher und findet nur periphere Beachtung. Ein fester Tag ohne TV/PC wäre sicher eine gute Einrichtung. Aber so macht es mehr Spaß und am Ende eines Tages kommt die Überraschung, wie wenig bis gar kein Fernseh gelaufen ist.

Damit kann man doch ganz zufrieden sein. Nur der Blog bleibt manchmal etwas auf der Strecke. 😉

Garten und Reisen

Urlaub in Irland – langsam und geruhsam. Warum so viele Menschen nur einen oder zwei Tage an einem Ort bleiben, erschließt sich mir nicht. Da kratzt man gerade ein wenig an der Oberfläche und wuscht schon wieder weiter – und verpaßt so ziemlich alles, was ein wenig abseits der bekannten Wege liegt.

Auf den letzten Monatstagen noch in Kaiserslautern (japanischer Garten) und in Trier (Porta Nigra – Trierer Dom). Ein erstes Probeschnuppern mit dem Fazit ‚Das war nicht der letzte Besuch‘.

Im Garten die Zeit verbummeln, mit einem kühlen Bier (das im klassischen Bierseidel tatsächlich selbst bei größter Hitze kühl bleibt), den Pflanzen beim Wachsen zusehen. Nichts tun, einfach nur chillen. (Na gut, hin und wieder noch etwas arbeiten, aber nur nicht übertreiben).

Nachtspaziergänge – sind gerade jetzt bei der Hitze die Empfehlung. Sommerregen oder angenehme Kühle. Wißt ihr was Besseres?

Neue Bücherschätze

Schwerpunktmäßig Fantasy, alte Kochbücher gemischt mit Bräuchen/Gewohnheiten und Museumsliteratur über die Geschichte von Textilien und deren Herstellung im 11. bis 13. Jahrhundert.

Den Anfang macht per Zufallsfund vom Flohmarkt Das Leibgericht – über Lieblingsessen der Deutschen quer durch alle Regionen gespickt mit historischen Hintergründen, Histörchen samt alten Besonderheiten in den Herstellungsweisen. Das Cover trägt die alleinige Schuld, dass das Buch sich nicht zurücklegen lies.

Das Leibgericht

Den nächsten Einzug halten Orks und Zwerge.
Richtiger formuliert die ersten beiden Bände der Trilogie Orks vs. Zwerge von T.S. Orgel. Nachdem der 3. Band zum zweiten Mal gelesen wurde, war es höchste Zeit. Man sollte eine Buchreihe nie mit dem letzten Band anfangen.

Orks vs. ZwergeOrks vs. Zwerge - Fluch der Dunkelheit

Des Kaisers letzte Kleider bilden den krönenden Abschluß via Booklooker. Als ungeplanter Kauf. Zufällig darüber gelesen und in der gutsortierten Vereinsbibliothek gefunden. Mit genügend Zeit für genauere Einblicke ein zwingender Fall für die hiesigen Bücherregale.

Des Kaisers letzte Kleider
Herausgegeben vom historischen Museum der Pfalz Speyer in Zusammenarbeit mit Edition Minerva.
Und was zu damaligen Zeiten handwerklich auf die Beine gestellt wurde, da kann man nur staunen.

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2 Kommentare zu „Im Juni und Juli quer durch alle Gemüsebeete

  1. Okay, das finde ich tatsächlich faszinierend. Du hast OvZ 3 bereits zweimal gelesen, ohne Band 1 und 2 zu kennen?! Das ist schräg. Ich hätte nicht wirklich gedacht, dass das funktioniert (auch wenn es so geplant war, dass das geht).

    Davon abgesehen hab ich die Bücher außerhalb der Schreib- und Lektoratsphase noch nicht einmal gelesen. Müsste ich vielleicht mal. Was meinst du – taugt das was? 😀

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    1. Es funktioniert schon. Man kann den dritten Band zuerst lesen und hat nicht das Gefühl, etwas Entscheidendes vom Ablauf nicht zu wissen. Aber anzuraten ist es auf keinen Fall. Ich bin jetzt beim 2. Band und wie schon vorher bei Band 1 sind mir einige Geschehnisse schon bekannt und damit schmälert sich leider das Lesevergnügen ziemlich. Man lässt sich nicht mehr so sehr auf eine Figur ein, wenn man weiß, sie stirbt ‚ja sowieso‘

      Die Bücher zu lesen, würde ich jedem an’s Herz legen. Auch den Autoren. 🙂 In der richtigen Reihenfolge kann man nichts falsch machen. 😉

      LG und vielen Dank für den ausführlichen Kommentar.

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