Über die Zaunreiterin

Drei mal wurde der Name des Blogs geändert, bevor es endlich paßte. 🙂

Wenn alles nach Plan läuft (und wann tut es das schon 😉 ), werden die Gedanken und Erfahrungen zu Nachhaltigkeit, Umwelt, die Wegwerfmentalität, Mittelalterliches, Gelesenes, Naturheilkundliches und auch das ein oder andere Spiritische zu ‚Papier gebracht‘. Und möglicherweise auch den ein oder anderen Abstecher auf das politische Glatteis.

Kurz gefaßt könnte man auch sagen, wir schreiben über die Kunst des Lebens und dieses zu genießen. 🙂

Edit 13.05.2015:
Relativ schnell haben wir gemerkt, dass es beim besten Willen nicht gelingen will, sich auf ein oder zwei Themenbereiche zu konzentrieren. Wir bitten also um Nachsicht, wenn sich einige Leser nur für einen Bereich interessieren sollten und sind auch für Anregungen dankbare Opfer. 😉

Geschrieben wird nach neuestem Stand über:
Essen / Kochen / regionale Lebensmittel
Nachhaltigkeit / Plastikvermeidung
Bücher
Mittelalterliches
Alte Traditionen
Kräuterwissen
Und seit neuestem auch Reisen.

Jetzt vielleicht noch ein paar Worte über die Rabin:
Ich schreibe schon, seit ich zurückdenken kann. Quasi immer schon. Genauso ist es mit dem Lesen. Das lässt sich nicht auf ein bestimmtes Themengebiet beschränken. Wenn ich allerdings sagen sollte, was mir als erstes einfällt, wären das in grauer Vorzeit Abenteuerromane, klassische Fantasy, Asimov, Historisches und alte Sagen inkl. Mythologie (angefangen in Ägypten, Japan, Amerika und später dann auch bei den Kelten, ganz profan angefangen mit Asterix und M. Zimmer Bradley. 😉 ).

Das Interesse für Naturheilkunde hat sich auch mehr oder weniger ganz automatisch eingestellt. U.a. wegen dem Interesse für Historisches und hier vorrangig frühes Mittelalter und die Zeiten davor und auch dem Wissen über Kräuter und Früchte – und damit meine ich nicht nur für die Küche. 😉
Dazu kommt auch die Erfahrung, wie oft in der Schulmedizin auch unnötig starke Medikation vorgenommen wird. Ein Streitthema, aber ich denke eben, dass auch oft eine schonendere Behandlung mit natürlichen Heilmitteln sinnvoller wäre. Und vor allem, dass sich wieder mehr Zeit für die Patienten – genauer genommen für Alles – genommen wird (bzw. genommen werden kann).

Deswegen bekam dieser Blog auch den Namen ‚Die Zaunreiterin‘ – worunter man sich einen Menschen vorstellen kann, der auf dem Zaun sitzt und von dort in mehr als nur eine Welt blicken kann.

Und einige Worte über die Arkanistin:
Meine Bücherwurm-Karriere begann im zarten Alter von 5 Jahren, nachdem mir meine Mutter das Lesen beigebracht hatte. Mein erster Lesestoff war der Bildband ‚Die Welt in der wir leben‘ als Weihnachtsgeschenk. Seitdem lese ich eigentlich alles, was mir in die Finger kommt. Angefangen von Comics bis zur schwerverdaulichen Lektüre der Sachbücher. Auch Spektrum der Wissenschaft gehört dazu.

Zusammen mit der Rabin arbeiten wir daran, den Hausstand peau a peau immer mehr von leidigen Plastikmüll zu befreien. Die Wegwerfgesellschaft und die Ressourcenverschwendung nerven mich seit jeher. Deswegen wird auch repariert, was nur geht.
Und nun hat mir die Rabin das Messer auf die Brust gesetzt, dass ich hier auch meinen Senf abgeben darf. Ganz freiwillig, versteht sich. 😉

Erweiterung Herbst 2013:
Namentlich irgendwo erwähnt zu werden, ist natürlich etwas besonders Tolles. 🙂 Die erstenn Stimmen über die Zaunreiterin werden laut und von mir hier voller Stolz gesammelt. 😉

  • Ein Blog, der so gar nicht in die Klischees von Weinbloggern, Foodbloggern, Plätzchenbäckerinnen und Cupcaketrägerinnen passen möchte, ist der von Rabin. Sie schreibt auf ihrer Seite über Mythologien, Politik im Altertum wie in der Neuzeit, behandelt die Themen Naturheilkunde vs. Schulmedizin. Dass sie sich an der Weinrallye beteiligt, freut mich ganz besonders! Hier geht es zu ihrem Beitrag über in vino veritas und zu einem meiner liebsten Grauburgunder vom Weingut Kiefer in Eichstätten.
  • Von Arthurs Tochter und ich freu mich wie dumm. 🙂

Schreibt uns:
Für Lob (ganz besonders 😉 ), Kritik (bitte in höflich vorgebrachter Form), Anfragen, Anregungen und Fragen sind wir immer zu haben. Also habt keine Scheu zu kommentieren oder uns zu schreiben an: Zaunreiterin (at) gmx.net

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20 Kommentare zu „Über die Zaunreiterin

  1. Liebe Rabin,
    eigentlich hatte ich geplant, Dich mit meiner Rezension zum neuen Buch von Wolf-Dieter Storl: „Die alte Göttin und ihre Pflanzen“ auf mein Buchbesprechungs-Blog zu verzaubern ;-). Nun bist Du mir zuvorgekommen und hast Dich schon meinem Gefolge angeschlossen. Hexenherzlichen DANK dafür!
    Die angekündigte „göttinnenliche“ Besprechung werde ich Ende Februar oder Anfang März publizieren.

    Und nun werde ich mich fliegeflugs bei Dir anmelden…

    Auf Wiederlesen!

    Ulrike von Leselebenszeichen

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    1. Hallo liebe Ulrike,
      auf die Rezension zu dem neuen Storl-Buch werde ich mich auf jeden Fall freuen und mich bis dahin so ein wenig durch deine Lese- und Lebenszeichen schmökern. Schuld für mein verfrühtes Folgen trägt übrigens deine Haiku-Seite, da ich auch eine große Schwäche für solche habe. 😉

      Bis dahin ein rabenhaftes Willkommen bei der Zaunreiterin und ein wenig Neugierde sei mir gegönnt, ob du evtl. schon früher auf dieses Refugium gestoßen bist? Von wegen der geplanten Verzauberung. 😉

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      1. Liebe Rabin,
        ich bin kürzlich durch einen Deiner Kommentare beim Zeilentiger auf Dich aufmerksam geworden. Raben und Eulen ziehen mich einfach magisch an 😉

        Es freut mich, daß Du mich auf haikupoetischem Wege gefunden hast. Das bestärkt mein Vertrauen in die universelle Resonanzverknüpfung.

        In Anbetracht Deines Interesses für ganzheitliche Medizin lege ich Dir meine Besprechung des Buches „Das Geheimnis der Heilung“ SEHR ans Herz.
        Hier folgt der Wink mit dem Link:
        https://leselebenszeichen.wordpress.com/2013/05/15/das-geheimnis-der-heilung/

        Beschwingte Grüße
        Ulrike von Leselebenszeichen

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      2. Ich wollte „beschwingte“ Grüße schreiben,
        vielleicht korigiertst Du das einfach in Deiner Kommentarmoderation und läßt einfach nur den einen und ersten Kommentar stehen. Wir sind uns da gewiß einig, daß auch digitaler Müll getrennt entsorgt werden sollte 🙂

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    1. Nein, war mir komplett neu. Interessiert mich aber sehr, weil ich ja auch oft Richtung Mittelalter unterwegs bin. Ich beziehe mich bei der Zaunreiterin eher auf den Begriff Hagazussa (aus dem Althochdeutschen).

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      1. …O.K. das ist was anderes. Übrigens unter Friedrich II wurde besagter Wildzaun, inzwischen verfallen, erneuert und er gründet Zaunsetzerdörfer(Grundewald, Groß Väter und Bebersee) für die Zaunreiter und Zaunsetzer… Ich hab dazu diese Geschichte erfunden:

        Der Wolf und der Zaunreiter

        In den Bäumen schwiegen die Vögel, und der Wald färbte sich tiefschwarz, als entlang des großen Zaunes ein Reiter seinem Pferd die Sporen gab. Er kam vom Fluss im Osten und wollte längst an der westlichen Waldkante sein, denn er fürchtete sich vor dem Beutezug der Wölfe. „Hoh, hoh“, trieb er seinen müden Gaul an. Schnee stiebte auf, und verholzte Zweige brachen darin und scheuchten einen Wolf aus seiner Deckung. Der Einzelgänger sprang über den Pfad, das Pferd scheute, und der Zaunreiter fiel.
        Als der Mann wieder zu sich kam, fühlte er ein warmes Fell an seinem Bauch und einen flachen Atem. Entsetzt erkannte er den Wolf, dessen Blut sich mit seinem im Schnee mischte. Das Herz des Mannes trieb die Angst an, doch der Wolf schaute nur mit unscharfem Blick auf, dann leckte er die Wunde des Reiters. Lange lagen sie so schweigend unter den Sternen und wärmten einander.
        Auf einmal fragte der Wolf mit dünner Stimme: „Warum wachst du über diesen mächtigen Zaun?“
        „Damit das Wild nicht auf die Äcker des Nachbarfürsten springt.“
        „Verstehe, wir sollen nur deinem Fürsten in die Lappen, Netze und Fallen gehen“, raunte das Tier. „All die Hirsche, Rehe, Auerochsen, Elche, Wisente, Bären, Schwarzkittel, Luchse und wir Wölfe sollen diesem einen Fürsten gehören? Auch die Otter, Biber, Kraniche, Reiher und die Adler hoch in den Lüften über den Luchen und Mooren?“
        Der Mann nickte nur stumm und dachte, es sind immer die mächtigsten Fürsten, die den großen Wald des Wanderlandes beanspruchen. Er hatte sich etwas gesammelt und riss nun aus seinem Hemd zwei Streifen. Damit verband er den blutenden Lauf des Wolfes und seine eigene Schulterwunde. Er wusste, hätte sich der Wolf nicht zu ihm gelegt, wäre er längt erfroren. Und doch konnte er kaum glauben, was ihm widerfahren war.
        „Fürchtest du dich noch?“, fragte der Wolf. Der Mann schüttelte verlegen seinen Kopf. „Warum auch, ich jage keine Menschen, aber vor dem Bären solltest du dich in acht nehmen. Das Märchen vom Menschen fressenden Isegrim hat der Fürst erfunden, damit ihr nicht seinen Wald plündert und immer hübsch auf dem vorgeschriebenen Wege bleibt.“
        Der Zaunreiter staunte, und dachte bei sich, dass könnte so sein. Die Worte des Wolfes stutzten endlich dem Schrecken dieser Nacht die Flügel.
        Das Pferd war unterdessen in das Dorf des Zaunreiters getrabt und alarmierte die Bauern, Köhler und die einfachen Zaunläufer. Ihre Fackeln leuchteten indes wie ferne Irrlichter in der Nacht. Der Wolf witterte schon zeitig ihr Herannahen, aber vom Blutverlust geschwächt, konnte er sich nicht erheben. Der Zaunreiter spürte jetzt die Angst des Wolfes. „Fürchte dich nicht, ich werde dich beschützen, flüsterte er ihm müde ins Ohr.“
        Als die Männer des Dorfes den Verunglückten endlich fanden, schliefen der Zaunreiter und der Wolf friedlich eng beieinander. Ungläubig und mit angstvollem Blick sahen sie auf das Bild, als Mann und Tier sich regten. Der Zaunreiter legte den Arm um den Wolf und stöhnte: „Er ist mein Retter und bleibt unbehelligt.“
        Die Männer murrten, aber hievten dennoch Mann und Tier auf ein Pferd. Der Zaunreiter war als Grenzgänger angesehen im Dorf und seine Meinung zählte. Und so kam es, dass bald niemand mehr sich vor dem Wolf fürchtete. Als das Tier gesund war, entließ der Mann es wieder in den Wald. Aber jeden Tag wartete fortan der Wolf am Waldrand auf den reitenden Wächter und begleitete ihn treu auf seinem Grenzpfad fad zwischen den Flüssen. (pe)
        Liebe Grüße durch die Nacht!

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  2. Ganz lieben Dank, dass du meinem neuen Blog folgst.

    Was die Einstellung zum Essen und einigen anderen Dingen angeht, liegen wir gar nicht so weit auseinander – auch wenn ich so gar nicht mittelalterlich geprägt bin (mal abgesehen davon, dass ich Mittelaltermärkte liebe – in der Weihnachtszeit sind wir Stammgäste auf dem Siegburger Mittelalterweihnachtsmarkt … und die Musik ist auch nicht übel, sofern Dudelsäcke und Trommeln dabei sind ;-))

    Liebe Grüße
    Jana

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    1. Nur keine Sorge. 😉 Was Essen angeht, bin ich dann doch eher neuzeitlicher. Im MIttelalter würde mir dann doch zuviel meiner bevorzugten Essensmöglichkeiten fehlen. Kartoffel und Tomate z.B. 🙂 Und für neue Anregungen bin ich also immer zu haben.

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  3. Liebe Rabin,
    das klingt alles, als hätten wir durchaus größere Schnittmengen zu vermelden. Lächel.
    Ich mache ja selbst sogar mittelalterlicher Musik und sowas alles.
    Be blessed,
    Mina

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