Ronneburg eimal anders

Wieder einmal nach langen Jahren machten wir uns auf zur Ronneburg.

Für mich ist die Ronneburg diesmal ein besonderes Erlebnis gewesen. Wann wird einem das Mittelalter des 12. Jahrhunderts so nahe gebracht! Zwar waren nur wenige Handwerker im Innenhof zu sehen, dafür waren in den verschiedenen Gebäuden um so mehr zu entdecken. Erfreulich war ausserdem das wenige Touristenaufkommen, da wir uns den Freitag nach Vatertag für den Besuch ausgewählt hatten.

Was mich faszinierte, war im 2. Stock des Vorgebäudes. Hier konnten wir noch einen Teil der gregorianischen Gesänge genießen, die man so selten zu hören bekommt. Weiter hinten im nächsten Raum dann das Highlight des Tages für mich. „Ronneburg eimal anders“ weiterlesen

Die Erfahrung Masca

Die Masca-Schlucht und die Erkundung des Westzipfels von Teneriffa war unser nächstes Tagesziel. Also gleich nach dem „Frühstück“ Wasserflaschen füllen für den Exkurs und los ging die Fahrt.

Die Anfahrt bis Santiago del Teide verlief angenehm und mit einem ersten Fotohalt bei einer wunderschön blühenden Agave gekrönt.

 photo 26da511c-c957-4576-a6a8-13ac41ff0b55_zpsas71g2iz.jpg „Die Erfahrung Masca“ weiterlesen

Analog Mid-Way #2

Nachdem Rabin in der letzten Woche ihre ersten Eindrücke zum analogen Experiment aufgeschrieben hat, bin ich heute an der Reihe.

Es ist schon komisch, wenn man sich vornimmt einmal ohne Fernsehen oder Computer oder sogar ohne iPhone oder Handy einen Abend zu verbringen.

Ich hätte nie gedacht, daß einem solche Dinge so fehlen können.

Wir hatten uns viel vorgenommen. So zum Beispiel, daß wir nähen, schreiben, lesen oder einfach nur reden und diskutieren wollten.

Tja, aber wer kennt das nicht: Man kocht oder bügelt, bastelt oder chillt einfach – und Fernseher oder Radio laufen zur Unterhaltung. Stille im Haus oder in der Wohnung sind wir eigentlich nicht mehr gewohnt.

Obwohl wir oft die Stille / Ruhe suchen und sie genießen (brauchen), ist diese nicht willkürlich von uns gewollt oder geschaffen.

Natürlich ist arbeiten mit Geräuschkulisse eigentlich schon die Normalität und damit zur Gewohnheit geworden. Die Konzentration leidet natürlich darunter und man nimmt das in Kauf – leider! „Analog Mid-Way #2“ weiterlesen

Tags in`s Museum

Der Museumsbesuch in Sinsheim war schon lange geplant. Immer wenn ich auf der A6 am Technikmuseum vorbeifuhr, nahm ich mir vor, da muss ich auch mal rein, um meine Neugierde zu befriedigen.

Und jetzt im Urlaub war es soweit, den Besuch in die Tat umzusetzen.

Schon auf dem Weg zum Eingang des Museum sprangen mir einige Oldtimer in’s Auge. Zwei NSU Prinz und NSU Spider liesen mein Herz höher schlagen.

 photo museum20sinsheim20919_zpsj3m41hhe.jpg Gleich nach der Kasse stand ich wie vom Donner gerührt!! Oldtimer in allen Farben, Formen und Modellen sprangen mir in’s Auge. Am Liebsten hätte ich jeden einzelne davon eingepackt und mit nach Hause genommen. Neben alten Corvettes, Cadillacs und anderen Ami-Schlitten gabt es auch noch heiße Motorräder, natürlich ebenfalls Oldtimer. Zum Beispiel Schmuckstücke wie dieses Schätzchen hier: „Tags in`s Museum“ weiterlesen

Japanische Gemüsesuppe

Zum Jahreswechsel verschlug es uns (geplantermaßen) nach Berlin und ungeplant auch in eine japanische Nudelküche. So original, wie man sie sich außerhalb Japan’s überhaupt nur wünschen kann (hierzu ein andermal Genaueres).

Von den Speisen dort waren wir so begeistert, daß selbst dann die Eßstäbchen nicht beiseite gelegt werden konnten, als wir allesamt schon so satt waren wie überhaupt nur möglich.

Glücklicherweise kam der rettende Hinweis, daß es Sitte ist, einen Rest für die Geister übrig zu lassen. Dem wurde natürlich Folge geleistet.

Auf der anderen Seite war die Nudelsuppe so unerhört gut – die musste natürlich nachempfunden werden. Und wie versprochen – was begeistert, wird auch weitergegeben:
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Na also, geht doch!

Na also, geht doch! von Thomas Jendrosch
Flexibler Einband, 174 Seiten
Erstausgabe: 27.06.2013
Verlag : CreateSpace Independent Publishing Platform
ISBN: 9781484822029
4 von 5 Sternen

Die Überschrift ist Programm. Ich habe es endlich geschafft.

Nicht nur der Titel des Buches hat es in sich, sondern er trifft auch auf mich zu. Als ich mit dem Buch angenfangen habe, wusste ich nicht, was auf mich zukommen würde. Öfters als einmal huschte ein Schmunzeln über mein Gesicht. Ich musste zu meinem Erschrecken feststellen, dass der Autor die Story sehr plastisch aus dem Leben geschrieben hat. Man könnte fast meinen, dass er sich in der Hauptperson wiederfinden könnte. Oder zumindest schon genug gesehen hat um genau zu wisssen, wovon er schreibt.

Es wird hier eine ganz normale Familie mit zwei Kindern aufgezeichnet, die ein neues Domizil in einer anderen Stadt bezieht. Natürlich gibt es auch ‚Nachbarinnen‘. Und einen frustrierten Ehemann, der nachts am Badezimmerfenster mit einem Fernglas in das Zimmer seiner Nachbarin spannt. Peer ist ein echter Kotzbrocken und eingebildet bis zum ‚geht nicht mehr‘.

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