Im Juni und Juli quer durch alle Gemüsebeete

Fernsehen und analog

Erstmal die Erkenntnis, dass feste statische Pläne so gut wie nie funktionieren. Jedenfalls nicht bei uns. Der Plan, einen Wochentag komplett analog zu leben, hat sich ziemlich schnell in Luft aufgelöst. Trotz des Versuches, ihn ’nur‘ bis 22 Uhr laufen zu lassen.

Entweder weil die Müdigkeit bei der übergroßen Hitze zu massiv war. Sogar zum Lesen fehlt teilweise die notwendige Aufmerksamkeit. Oder Sender wie Arte oder Phönix schaffen es wieder einmal, Dokumentationen zu bringen, die einfach zu spannend klingen. Leider sehr oft mitten in der Nacht, weshalb doch oft verzichtet wird oder auf die Mediathek ausgewichen.

Wochenanfang – etwa gegen Mitternacht kam bei Planet E eine Dokumentation über Sandabbau und welche Ausmaße das inzwischen schon angenommen hat. „Im Juni und Juli quer durch alle Gemüsebeete“ weiterlesen

April April

Nicht zu fassen, wie schnell und verregnet sich der April davongeschlichen hat. Und was noch alles auf der to do-Liste hängengeblieben ist. Die Kräuter-/Pflanzenvorstellungen, der Spickzettel (wie findet ihr den übrigens?) und mindestens zwei Buchbesprechungen.

Reminiszenzen aus dem April: Die Natur lässt sich die Laune nicht verhageln (einige Hagelminuten haben wir auch zu verzeichnen). Alles gedeiht prächtig – jeden Tag lassen sich neue Blüten entdecken. Also Computer aus und raus vor die Haustür.

Vermutlich wird es im Mai also auch nicht ganz so viele Artikel geben wie geplant. Man wird sehen. „April April“ weiterlesen

Klein aber fein

So war unsere Verlosung und nachdem es auch die erste Veranstaltung dieser Art war, lies sich eine gewisse Aufregung nicht verleugnen. 😉

Schon allein deswegen bedanken wir uns noch mal bei unseren drei Kommentatoren, die sich wagemutig in die Lostrommel begeben haben. Eure Antworten waren für uns sehr spannend und wir sind jetzt schon am Überlegen, ob wir uns auch an das ein oder anderen genannten Gericht heranwagen werden.

Sicher ist ein Buch über eine Museumsausstellung nicht jedermanns Sache. Aber wir haben inzwischen schon die ersten Seiten gelesen und können versichern, ‚Oshii! Essen in Japan‘ ist einen Platz im Regal auf jeden Fall wert.

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Lange Rede, kurzer Sinn.
An dieser Stelle jetzt einen Trommelwirbel samt Tusch… Könnt ihr ihn hören?

Die Gewinnerin der Verlosung ist…. TADA!

Meike Werner

Herzlichen Glückwunsch der Redaktion *Konfetti*

Bitte melde dich im Lauf der nächsten Woche zwecks Anschrift, wohin wir das Buch schicken sollen. Die eMail-Adresse findest du hier.

Das war’s im März

Schon April und gerade fällt siedig heiß ein, daß immer noch der letzte Teil der Hagebutten-Geschidla aussteht. :/ Aber der wird alsbald nachgeschoben.

Dass der Rückblicke erst jetzt erscheint, zeigt recht deutlich, wieviel sich ereignet hat. Im Hinblick auf Bücher, backen und auch reisen. Letzters nicht weit, aber es muß ja nicht immer bis zum anderen Ende der Welt sein.

Die ersten richtig schön warmen Sonnentage locken vor die Tür. Und die Möglichkeiten sind auch wirklich zahlreich:

  • Das erste Eis des Jahres (lecker und das es noch ein wenig kühl war, kümmert keinen)
  • Die ersten Freiland-Flohmärkte (eine wahre Fundgrube an Geschichten und alten Schätzchen quer durch das letzte Jahrhundert). Es gibt immer wieder vieles zu entdecken und wenn man sich ein wenig Zeit lässt, auch spannende Geschichten zu hören.
  • „Das war’s im März“ weiterlesen

Jetzt gibt’s Saures

SauresSaures von Freddie Janssen
Fester Einband, 144 Seiten
Erstausgabe vom 13.02.2017
AT Verlag
ISBN: 9783038009474

Der schwarze Einband macht einen sehr eleganten Eindruck und die metallisch-glänzende Gurke fügt sich hier sehr stimmig ein. Überhaupt hat das äußere Erscheinungsbild von SAURES angenehme Qualitäten: Quadratisch liegt es gut in der Hand, ohne beim Nachlesen zu viel Platz in Anspruch zu nehmen. Die leicht rauhe Oberfläche liefert beim Drüberstreichen einen angenehm haptischen Effekt.

Der eine Nachteil ist leider der, daß die Ecken relativ bald abgestoßen scheinen, was gerade bei Schwarz besonders in’s Auge fällt. Also nicht unbedingt ein Buch, daß ich öfter in die Küche mitnehmen würde. Lieber die Details der Rezepte extra notieren und nur die Notizen an den Ort des Geschehens mitnehmen. „Jetzt gibt’s Saures“ weiterlesen

Februar adé

So ganz überraschend war der Monat vorbei. Was so ein paar Tage weniger doch ausmachen. Also gab es diesen Monat keinen Heilpflanzenbeitrag, schade. Aber das wird so bald als möglich nachgeholt. Und wie immer gilt – Wünsche oder Fragen hierzu können jederzeit kommentiert werden. Schließlich soll das Geschriebene euch auch interessieren.

Gelesenes:
Kaum zu glauben, daß im Februar gerade einmal ein Buch gelesen wurde. Und leider auch nicht ganz. Fast bis zum Ende durchgehalten und erst knapp vor der Zielgeraden aufgegeben. Der Grund liese sich nicht einmal in Worte fassen.

Es gab keine offensichtlichen Fehler, das Buch ist nach meiner Meinung sauber recherchiert was die Verhältnisse in Frankfurt um die letzte Jahrhundertwende angeht. Die Figuren waren detailiert und auch greifbar ausgearbeitet, also auch hier keine Klagen. Über das Aufkommen neuer medizinischer Erkenntnisse und der modernen Ermittlungsmethoden wie z.B. das Abnehmen von Fingerabdrücken zu lesen, war durchaus interessant.

Die Farbe von Kristall „Februar adé“ weiterlesen

Die Kultur der Reparatur

Höchste Zeit, mal wieder über die gelesene Bücher zu berichten. Sonst wächst der Stapel noch in’s Unermeßliche.

Die besten Bücher kommen erfahrungsgemäß durch den sprichwörtlichen Zufall zu uns. Stehen im Bücherschrank und warten darauf, von uns mitgenommen zu werden. Oder springen auf dem Floh-/Büchermarkt direkt in’s Auge. Keine Chance, ohne sie weiterzugehen.

Genauso war’s auch mit ‚Der Kultur der Reparatur‘.

Die Kultur der ReparaturDie Kultur der Reparatur von Wolfgang M. Heckl
Fester Einband, 208 Seiten
Erstausgabe vom 26.08.2013
Hanser Verlag
ISBN: 9783446436787

In’s Auge gesprungen ist mir das Buch anhand des Klappentextes. Selten genug, daß eine Inhaltsangabe wirklich aussagekräftig ist. Bei dieser jedenfalls gab es keine Klagen. Man weiß gleich, woran man ist.

‚Kaum ist die Garantie abgelaufen, gehen unsere Geräte kaputt. Das Display des MP3-Players spinnt, der Laptop überhitzt und schaltet ab. Doch wir können der Wegwerfgesellschaft entkommen: indem wir wieder reparieren lernen. Das schont nicht nur die Ressourcen des Planeten, es macht auch Spaß! Überall in Deutschland gibt es Repair-Cafés, in denen Menschen gemeinsam an alten Plattenspielern schrauben und aus Secondhandklamotten Designermode machen. Wolfgang Heckl, Generaldirektor des Deutschen Museums in München, setzt sich an die Spitze der Do-it-Yourself-Bewegung. Er lehrt uns die Dinge um uns herum wieder wertzuschätzen – und zeigt uns den Weg zu mehr Autonomie von der Industrie.‘

Das Buch gibt keine praktischen Anleitungen zur Reparatur. Vielmehr geht es um die Bemühungen des Autors, der immer weiter um sich greifenden Obsoleszenz Paroli zu bieten. „Die Kultur der Reparatur“ weiterlesen