Der 2. Spickzettel

Den Spickzettel für den Februar schreiben, hat Spaß gemacht. Nützlich ist es auch, wenn mal wieder die Frage aufkommt ‚was kochen wir‘. Die Frage lässt sich viel einfacher beantworten, wenn man die aktuell reifen Gemüse- und Obstsorten kennt.

In dem Sinne: Vorhang auf für die März-Genüsse.

Wieder macht das Gemüse den Anfang, diesmal mit vielen Kohlsorten: „Der 2. Spickzettel“ weiterlesen

Ein kleiner Spickzettel

Saisonal kochen klingt so einfach. Ist aber eine echte Herausforderung. Versucht mal, Gemüse oder Obst bevorzugt dann zu verbraten nutzen, wenn es direkt vor der Haustür zu haben ist. Ruckzuck werden ein paar Mythen über Bord geworfen, wann was reif und zu bekommen ist.

Spinat ist das klassische Wintergemüse? Von wegen – schon im kommenden Monat ist mit ein bischen Glück wieder Spinat zu bekommen (und ich kann es kaum erwarten).

Jedenfalls – die saisonale Sache mit Obst, Gemüse, Kräutern ist ein echtes Glücksspiel mit (manchmal) eng getacktetem Zeitrahmen.

Und deshalb haben wir diesen kleinen Spickzettel zusammengestellt, was es im Februar an leckeren Früchtchen und Co. zu naschen gibt. Etwas Zeit ist ja noch und die Übergänge sind zum Glück auch fließend.

Fangen wir mit dem Gemüse an: „Ein kleiner Spickzettel“ weiterlesen

Revival Paradeissuppe auf Umwegen

Unter dem Stichwort ‚Revival‘ werden nach und nach ältere Beiträge aus dem ersten Bloggerjahr (2011) aufbereitet werden. Weil Fotos fehlten, es Neues zu sagen gibt oder schlicht weil sie zu lecker sind, um im Archiv zu versauern. Wie die von Turbohausfrau inspirierte Paradeissuppe.

Zutaten für 4 Personen:

  • 2 1/2 kg Rispentomaten mit Grün
  • 1 dl Olivenöl
  • 2–3 EL Meersalz
  • 4 Knoblauchzehen (nach eigenem Geschmack auch mehr oder weniger Zehen möglich)
  • 1 Handvoll frischer Kräuter (z.B. Rosmarin, Basilikum, Oregano)

„Revival Paradeissuppe auf Umwegen“ weiterlesen

Spanien vs. Germany

Zuerst einmal – es geht nicht um Fußball. Auch wenn es zeitlich gerade noch gut gepaßt hätte.

Worum es geht, sind Tomaten.
Und grüner Spargel.
Und Kartoffeln.

Und ein bischen auch um Arthurs Tochter, die mit ihrem Rezept zu Kabeljau mit grünem Spargel und confierten Tomaten meine Neugierde geweckt hat.

Als Erstes war abzuklären, was unter ‚confieren‘ zu verstehen ist:
Lt. Kochwiki gibt es hierzu verschiedene Bedeutungen. Einmal das Konservieren durch bestimmte Methoden wie das Einlegen von Fleisch in Fett, Gemüse in Essig, Früchte in Brandwein oder das Einkochen von Früchten mit Zucker.

So weit, so bekannt.
Was auch noch unter Confieren zu verstehen ist, ist das schonende Garen von Lebensmitteln in Öl. Die dann zum sofortigen Genuß gedacht sind. „Spanien vs. Germany“ weiterlesen

Von Hühnern, Versuchsküchen und neuer Lektüre

Nehmen wir einmal an, es sei Sonntag. Wir haben Zeit für eine schöne Tasse Tee oder Kaffee. Vielleicht auch für ein (nicht zu kleines) Stück Kuchen und vor allem Zeit um die Beine hochzulegen und angenehm den Tag verlaufen zu lassen. Ein wenig plauschen. Sei es über aktuelle Bücher, Zeitgeschehen (immer gut für einige Gespräche), Zukünftiges und/oder Vergangenes. Oder in diesem Fall, den für gestern gemünzten Beitrag heute zu zeigen. 😉

Im Rückblick lassen sich drei Worte für den ersten Monat finden:

Experimentell
Schon seit geraumer Zeit gehegten Pläne, unbekannte Rezepte zu versuchen wurde in Angriff genommen. Es wurde diskutiert, ausgewählt, nach Ursprüngen gefahndet und nach eigenem Gusto verändert. Befriedigend oft mit dem Fazit ‚Das machen wir mal wieder‘.

Zwei Feldversuche sind dokumentiert – beide gelungen und sehr empfehlenswert. Das Essen des Dogen zu Ehren des Schutzheiligen St. Markus am 25. April und unserem persönlichen Memorial-Essen für Barcelona.

Geplant ist, die Versuchsreihe fortzusetzen. Auswahlmöglichkeiten gibt es reichlich. Bücher sind und bleiben der ewige Schwachpunkt. Lass es dann noch gute (!) Kochbücher sein, die im Idealfall einen tieferen Einblick in Kultur/Seele des Landes liefern – und jeder Widerstand ist gebrochen. „Von Hühnern, Versuchsküchen und neuer Lektüre“ weiterlesen

Risotto con Piselli

Auf eines kann man sich bei Tim Mälzer-Rezepten immer verlassen. Sie sind einfach, gehen schnell und schmecken unverschämt gut. Die Optik bleibt zwar manchmal auf der Strecke, aber darüber sehe wir abends und hundemüde bereitwillig hinweg.

Risibisi – bestimmt kennt das jeder oder hat zumindest vage Vorstellungen davon. Dumpfe Ahnungen, davon schonmal gehört zu haben und – vielleicht – sogar schon einmal gekostet zu haben.

Und genau diese vage Erinnerungen haben den Feldversuch verursacht. Allen Gefühlen vom Staub der Jahrhunderte Jahrzehnte zum Trotz. Ein bischen kommt bei solchen Namen immer das Gefühl hoch, ein Überbleibsel aus den 50ern vor mir zu haben – gepaart mit einem gewissen Argwohn. Reines Vorurteil, wie genauere Nachforschungen gezeigt haben.

Risi e Bisi (Reis und Erbsen) oder Risotto con Piselli ist ein traditionelles venezianisches Essen, daß dem Dogen jährlich zum St. Markus-Tag (25. April) als erster Gang serviert wurde. „Risotto con Piselli“ weiterlesen

Winteressen

Ein Hoch auf Tim Mälzer. Anders kann man es nicht sagen. Perfekte Rezepte, wenn man nicht so gut zu Fuß ist und möglichst schnell was auf den Tisch zaubern will.

Ich schmöker mich immer noch durch ‚Born to cook‘ und finde mehr als genug Anregungen, was ich auf die Schnelle aus dem Zylinder zaubern könnte. Beim letzten Zauberkunststück war ich nicht wenig nervös, es könnte doch etwas schiefgehen. Man weiß ja nie. 😉

Alle Sorge löste sich in Küchenrauch auf. Gesehen, gekostet und für gut befunden. Alle zufrieden und glücklich, so soll es sein. „Winteressen“ weiterlesen