Und was gab’s im Mai?

Dass erst jetzt über den Mai berichtet wird, zeigt deutlich was es gab: Garten, Garten und nochmals Garten. Auch Biergarten. 😉

Überhaupt gibt es eine Vielzahl der unterschiedlichsten Gärten und jeder hat seine ganz eigene Art, die ihn auszeichnet.

Die Schrebergärten laufen seit dem 19. Jahrhundert unter verschiedensten Namen – Strebergärten, Kleingärten, Familiengärten.

Schrebergarten Ein Wiener Schrebergarten, © Alex Barth

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Reiche Frucht

Anders lässt es sich kaum sagen. Wohin man schaut, überall Früchte in Hülle und Fülle. Und damit meine ich nicht die Obstregale im Supermarkt. 😉

Zwetschgen, Äpfel, Brombeeren – alles wächst friedlich nebeneinander in allerbester Nachbarschaft und über Mangel an Früchten können wir uns nicht beklagen. Mit Schüsseln wurde losgezogen und bei befreundeten Bäumen und zumindest friedfertigen Brombeersträuchern geerntet. Friedfertig insoweit, als dass wir nicht gleich in die Flucht gestochen wurden. 😉 „Reiche Frucht“ weiterlesen

Du mußt ja Zeit haben

So die Worte, als ich vor einiger Zeit über Sinn und Inhalt meines Blogs berichtet hatte.

Nein, Zeit habe ich eigentlich nicht. Jedenfalls nicht nach dieser Lesart. Könnte ich doch auch in der gleichen Zeit… nun sagen wir, andere Dinge tun.
Aber Zeit ist – wie schon Einstein wußte – relativ. Genauso, was wir mit ihr anfangen. In dem Fall zu berichten, wie man der Plastikindustrie ein Schnippchen schlagen kann.

Es ist jetzt zwar schon ein Weilchen her, daß ich mir eine Hängeampel für die Grünlilie kaufen wollte und zu dem Zweck diverse Gartengeschäfte/Baumärkte aufsuchte.

Überall das gleiche Trauerspiel: Ampeln aus weißem Plastik strahlten mir entgegen.

Schön ist nun wirklich anders!

Besonders robust wirkten diese Gebilde auch nicht.
Und da Pflanzen allgemein zu wachsen pflegen, kann man nach ein paar Jährchen den ganzen Schrott genau dorthin befördern – nämlich auf den Müll!

Sinnigerweise sind Übertopf und Hängevorrichtung sämtlich aus einem Guß und passen bei der ersten naturgemäß zu erwartenden Veränderung schon nicht mehr – falls diese Vorrichtung überhaupt so lange lebt.

Man könnte da schon auf bösartige Absichten schließen.

Hier jedenfalls wurde – nach Verarbeitung des ersten Schocks – eine Stahlkette samt Karabinerhaken genommen, die Kette über Kreuz gelegt und seitdem hängt die Ampel, bequem größenverstellbar.

In dem aktuellen Frühjahr kam dazu ein Haken mit Schraubverschluß und eine weitere Stahlkette für einen umfunktionierten Gulaschkessel, der nun jederzeit abgenommen oder in der Höhe verstellt werden kann.

Stylisch mit einem Hang zum Rustikalen ;), robust und zur Nachahmung empfohlen.

Also im Endeffekt heißt es: Ja, ich habe Zeit. Zum Tanzen. 😉 Und für alle anderen Dinge, die mir wichtig sind.

Getrockneter Liebstöckel

Spätestens ab Mai bekommen wir jedes Jahr alle möglichen Früchte, Gemüse und was der Garten sonst noch so hergibt. Dieses Jahr das erste Mal auch Liebstöckel aka Maggikraut, dass für’s erste auf unserem Balkongarten zum Trocknen ausgehängt wurde.
Gestern habe ich das getrocknete Kraut dann fein säuberlich in bereitstehende Gläser abgefüllt und der jetzt wesentlich intensivere Geruch lässt ganz klar erkennen, woher der Name ‚Maggikraut‘ kommt. 😉 Nach dem ersten Büschel war es dann auch für einen Tag genug. Allein deswegen, weil ich das Gefühl nicht mehr loswurde, dass sich der Geruch bis in die Stirnhöhlen vorgearbeitet hatte. Der Rest wird heute abend eingeglast. 😉

Und weil ich wie immer nach Wissenswertem im Netz gesucht habe, weiß ich jetzt, dass Liebstöckel im Garten ein sehr einnehmendes Wesen an den Tag legt und daher besser im Topf gehalten wird. Dazu habe ich noch zwei interessante Rezepte für Paste mit Liebstöckel und für Gemüsewürzpaste gefunden.

Ach eines habe ich noch vergessen: Wir haben die ersten Blätter gleich für die gestrige Kartoffelsuppe verwendet, kam sehr gut an. 🙂

Hier noch die obligatorischen Links:
Wikipedia: Liebstöckel
Gewürzlexikon: Liebstöckel

Tomaten

Mein absolutes Traumgemüse. Oder gilt es doch als Frucht. Im Endeffekt ist es auch egal. Sie schmecken einmalig gut. Jedenfalls seit sie selber gezogen werden. Jeden Tag beim Gießen der Pflanzen fallen mir einige der reifen Früchte zum Opfer ^^ Inzwischen ist es schon soweit, dass ich zwischen den Blättern des Miniurwalds eifrig nach rotblitzenden Früchtchen Ausschau halte. Und mich freue wie vor dem Weihnachtsbaum, wenn ich fündig werde. Genauso geht es mir, wenn ich an den Paprika neue Blüten entdecke und sehe, dass die Erdbeeren heuer zwar kaum Früchte getragen haben (woran möglicherweise auch das sehr wechsellaunische Wetter mit Schuld tragen könnte), aber dafür fleißig Ableger in alle Richtungen treiben. Was mich für das nächste Jahr hoffen lässt und dass der wagemutige Einfall mit zwei Balkonkästen im 2. Stock doch nicht so ein verkehrter war.

Nun muss ich für das nächste Jahr nur noch einen Platz für den Rosmarin finden, der sich bei den Tomaten angesiedelt hat. Und vielleicht würde sich der Basilikum auch an eine Hängeampel gewöhnen.