Was gegen Husten

Husten kann ganz schön ekelig sein. Besonders wenn es ein so hartnäckiger ist, der sich richtig festsetzt und dich solange husten lässt, bis der ganze Brustkorb wehtut.

Auch wenn es überrascht – es ist doch schon so warm, wie kann man da noch Grippe, Erkältung etc. bekommen: Man kann! Genau genommen ist der beginnende Frühling mit seinen noch ständig wechselnden Temperaturen genau die Zeit dafür.

Das Zwiebel-Honig-Sirup hier hilft, habe ich ja schon geschrieben.

Damit ist es natürlich noch lange nicht getan:
Es gibt noch einiges an Kräutern, die auch sehr gerne und gut bei Husten helfen. „Was gegen Husten“ weiterlesen

Räuchern mit Kräutern

Wenn ich schon über negative Energien schreibe, sollte auch darüber geschrieben werden wie man diese wieder loswird.

Die klassischste Methode ist das Ausräuchern des Wohnraumes.

Räuchern ist nicht nur in der Kirche eine gebräuchliche Praxis. Auch bei heidnischen Ritualen wurden bereits Weihrauch sowie andere Harze und Kräuter verwendet, um durch deren Verbrennung bestimmte Energien zu verstärken oder eben auch zu dämpfen. Die Möglichkeiten einer Räucherung sind so zahlreich wie die Menge der Rauchutensilien, die dafür zur Verfügung stehen.

Jede Kultur hat ihre eigenen Rituale für Räucherungen, angefangen im alten Ägypten über alle Kontinente bis hin zu den spirituellen Zeremonien.

Die erste Frage – Wann ist der beste Moment für eine Haus-/Wohnraumräucherung? „Räuchern mit Kräutern“ weiterlesen

Pflanzliches für Abwehrkräfte

Trisha Galore fragt nach der Sinnhaftigkeit von Actimel.

Damit fangen die Gedanken an. Abwehrkräfte, Immunsystem. Was ist was, was hilft gut, besser, am Besten?

First, was hilft abseits der Ernährung.
Kein Streß, Ausgeglichenheit. Am Besten geht es einem, wenn man mit sich Eins ist. Die goldene Mitte heißt nicht umsonst so. Auf das Bauchgefühl hören. Allgemein bekannte Weisheiten, die man so oder ähnlich schon mehr als nur einmal gehört hat.

Soviel dazu. Welche Pflanzen helfen nun zur Stärkung der Abwehrkräfte?

Aloe
Andorn
Eberesche
Ginseng
Hagebutte
Himbeere
Holunder
Meerrettich
Sonnenhut (Echinacea)
Tausendgüldenkraut
Teebaum
Wasserdost
Quelle: Heilkräuter.de

Weiter zum Gemüse. Genau wie bei den Kräutern gibt es da Einiges für die Abwehrkräfte. „Pflanzliches für Abwehrkräfte“ weiterlesen

Mai: Multikulti bei Kräutern

Bitte um Handzeichen, wer auch noch gerne seine Abende verlängert haben möchte.
Zu erzählen gebe es genügend, aber es fehlt die Lust am PC zu sitzen. Die (meistens) lauen Abende locken vielmehr vor die Haustür – rein in’s analoge Leben. Zwei Stück Kuchen bei der Konditorei schräg die Straße runter direkt auf den Teller Die Teller wandern kommentarlos auf die Theke und werden mit Kuchen bestückt: Ohne lange Erklärungen und ohne die lästigen Plastiktrennscheibchen (Wer hätt’s gedacht: Viele Verkäuferinnen finden es toll, wenn die eigenen Teller oder Tüten mitgebracht werden – Chapeau dafür).

Noch ein selbstgebrühter Kaffee und ab damit zu den kleinen Rundtischchen in die Sonne. La Dolce Vita direkt vor der Haustür.

Überhaupt analog – es ist schon spannend, wieviel wieder die Richtung zum analogen Leben einschlagen. Zumindest teilweise. Es gibt wieder vermehrt LPs, Fotos werden wieder ausgedruckt und im Geldbeutel rumgeführt (gelesen beim Backbuben zwar mit Reklame für den Anbieter, aber deswegen nicht weniger interessant).

Allgemein ist das Leben gerade irgendwie sehr analog. 😉 Frisch eingezogene Kräuter werden umgetopft. Basilikum aus Griechenland und aus Afrika, Estragon aus Frankreich, Bohnenkraut aus… nachdem nichts dabei stand, wohl aus der Region.

Dazu Ringelblumen, die allerdings bei der starken Sonne etwas schwächeln. Nachschlagen, wieviel Wasser die brauchen usw. Welche Böden bevorzugt werden und welche Nachbarschaft. „Mai: Multikulti bei Kräutern“ weiterlesen

Zwiebel-Honig-Sirup

Die Grippe dieses Jahr hat es in sich. Speziell der Husten ist hartnäckig, daß es nicht mehr schön ist. Normal genügt heißer Tee mit Honig und Zitrone. Viel Ruhe und den Körper seine Zeit zur Erholung geben. Wenn sich allerdings der Hals so entzündet hat, daß Schlucken beim besten Willen nicht geht, hilft der beste Tee nicht.

Eine zweite Möglichkeit wäre heiße Milch mit Honig, beruhigt auch und ist angenehm. Der Haken an der Sache ist, daß bei hartnäckig verschleimten Husten Milch eher kontraproduktiv ist.

In dem Fall hilft am Besten eine Zwiebel-Honig-Mischung. Sie ist zum Einen schnell zubereitet und kann auch bei Schluckbeschwerden gut eingenommen werden.

  • 1,5 mittelgroße Zwiebeln schälen, grob würfeln und in ein sauberes Schraubglas füllen
  • 4 Eßl. Honig dazugeben

Nun müsst ihr nur noch warten, bis der Honig sich aufgelöst hat und die ätherischen Öle der Zwiebeln herausgelöst sind, was etwa zwei bis sechs Stunden dauert.

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3 x tgl. 1 Eßl. Zwiebel-Honig-Sirup nehmen. Und falls ihr Bedenken habt, wegen dem Zwiebelgeschmack: Ich kann euch versichern, die Mischung schmeckt sehr angenehm. Das Zwiebelaroma ist vorhanden, wird durch den Honig jedoch ausreichend abgemildert. Die beiden Wirkstoffe harmonieren perfekt miteinander.

Die Zwiebel wirkt u.s. antibakteriell, schleimlösend, entzündungshemmend, hilft bei Husten, Infektionen und Heiserkeit. Der Honig verfügt über antibiotische Wirkung und wirkt ebenfalls antibakteriell sowie entzündungshemmend.

Dazu eignet sich der Sirup gerade bei dem aktuell ungemütlichen Wetter auch zur Stärkung der Abwehrkräfte und hält sich im Kühlschrank auch problemlos einige Tage, wenn er nicht schon vorher aufgebraucht wurde.

Ich lasse den Sirup vor der Einnahme gern ein wenig bei Zimmertemperatur stehen, damit er wenigstens etwas aufwärmen kann.

EiNaB
Dank Maria’s Hinweis beteiligt sich der Zwiebel-Honig-Sirup an der monatlichen EiNaB-Runde.

Was geht mit Kräutern 2. Teil

Einer der Gründe, warum bisher relativ wenig zu Kräutern geschrieben wurde, liegt auf der Hand: Ich komm‘ in’s Quatschen. Es gibt so viel und eh‘ ich mich umsehe, ist der Artikel um einiges länger geworden als geplant. Bei den Bärlauch-Geschichten war es so (ein Artikel hätte es werden sollen, am Ende waren es vier) und hier das gleiche Spiel – ein kurzer Artikel war geplant – inspiriert vom Heilpflanzenbüchlein – und jetzt sind wir schon beim 2. Teil.

Heilkräuterbüchlein

Es gibt eben immer noch etwas zu entdecken, zu lesen, zum Ausprobieren. Neben den im ersten Teil genannten Kräuterverarbeitung auf Vorrat gibt es auch ausreichende Varianten für die sofortige Nutzung.

Kräuterbad:
Die ideale Zeit im Kräuterbad (für Erwachsene) liegt zwischen 15 und 25 Min. und hängt eng mit dem jeweiligen Kreislauf zusammen. Bei der Temperatur werden ca. 35°C als ausreichend angesehen. Wichtig dabei, den Kräutern vorab Zeit zu geben, ihre Wirk-/Aromastoffe zu entfalten. Die benötigte Zeitangaben schwanken hier zwischen 5 bis 30 Min., ich würde am Ehesten zu 15 bis 25 Minuten tendieren. Für den Kräuterauszug können getrocknete oder frische Kräuter verwendet werden. Das Grundprinzip ist das Gleiche wie beim Kräutertee, nur daß der Ansatz länger ziehen muss. Für das Bad können die kompletten Kräuter oder nur der Auszug verwendet werden, die Kräuter müssen dann herausgesiebt werden.

Das gleiche Prinzip lässt sich auch für ein Kräuter-Fußbad anwenden. „Was geht mit Kräutern 2. Teil“ weiterlesen

Was geht mit Kräutern

Was sich alles beim Aussortieren einfindet, ist wirklich erstaunlich. Kleine und feine Büchlein, die durchaus ihre lesenswerte Berechtigung haben. Beispielsweise das gerade mal handtellergroße Heilkräuterbüchlein.

Heilkräuterbüchlein

Kräuterheilkunde ist ein altbewährtes und immer wieder gern aufgegriffenes Thema. Da nimmt es Wunder, dass Kräuter es stellenweise immer noch schwer haben zu bestehen. Lange Rede, kurzer Sinn – Kräuter sind vielseitig in ihrer Wirkung und Kräuter-Tee ist gerade mal die Spitze des Eisbergs an Möglichkeiten.

Tinktur:
Dabei handelt es sich um einen Kräuterauszug mit Alkohol.
Die Kräuter werden locker in ein helles Glas gefüllt und mit 36- bis 40-prozentigem Doppelkorn übergossen. Gut verschließen an einem warmen sonnigen Platz stehen lassen, 1 x tgl. schütteln. Die Vorbereitungsdauer kann schwanken zwischen 10 Tagen bis zu sechs Wochen. Je länger der Ansatz stehen bleibt, desto stärker wird die fertige Tinktur. Den Auszug durch ein Leinentuch oder einen Kaffefilter filtern und in dunklen Gläsern lichtgeschützt aufbewahren. Mit Datum und Inhalt beschriften. Kann direkt eingenommen oder für bsp. für Salben weiterverwendet werden.

Salbe:
Zur Salbenherstellung gibt es mehrere Möglichkeiten, die evtl. nicht für jeden von Interesse sind. Bsp. wird ein Veganer kaum eine Salbenrezept mit Schweineschmalz als Basis nehmen wollen. „Was geht mit Kräutern“ weiterlesen

Nützlicher Nebeneffekt beim Backen

Backen hat aktuell wieder Hochkonjunktur. Kekse, Bredle oder Gutsle. Wie immer man es benennt, es wird gebacken wie sonst das ganze Jahr nicht.

Warum übrigens gerade jetzt? Rein theoretisch könnten wir doch das ganze Jahr über Kekse backen.

Der Grund ist relativ einfach und findet sich teils in christlichen Gebräuchen. Genauer gesagt, wird vermutet, daß in reichen Klöstern zur Weihnachtsszeit teure Backwaren mit Zucker und Gewürzen hergestellt und anschließend an die Armen verteilt wurden. Ob jedoch gerade die damals wirklich astronomisch teuren Gewürze samt Zucker als Almosen verteilt wurden, bleibt zumindest fraglich. Eher wahrscheinlich ist, daß diese reichhaltigen Gebäcke den vornehmeren Schichten vorbehalten war und die ärmeren Leute eher bescheidenere Gebäcke bekommen haben. „Nützlicher Nebeneffekt beim Backen“ weiterlesen

Erkältungszeit ist Kräuterzeit

So langsam wird es kühl. Morgens zumindest, tagsüber ist es teilweise noch richtig warm. Morgens könnte man sich einpacken bis zum Hals und nachmittags beinah noch laufen wie im Hochsommer.

Bestes Wetter also für eine Erkältung. Für den Bedarfsfall suche ich mir mal eine Liste von Kräutern zusammen, die bei Erkältungen helfen bzw. das Immunsystem stärken.

Ich habe gerade erst angefangen, mich näher mit dem Thema zu beschäftigen und es gibt wirklich enorm viele Kräuter, die gegen Erkältungen helfen können:

  • Gänseblümchen (Tee oder Tinktur)
  • Hagebutte (ok ist kein Kraut, aber sehr bekannt und hat einen hohen Vitamin C-Gehalt)
  • Schwarzer Holunder (Blüten als Tee, die Beeren enthalten viel Vitamin C, bsp. als Saft, auf keinen Fall roh essen)
  • Echte Kamille (ebenfalls als Tee mit Honig, evtl. auch als Tinktur)
  • Lindenblüten (Tee oder Tinktur)
  • Majoran (Würzkraut, beim Essen, als Tee oder Tinktur)
  • Melisse (als Tee oder Tinktur)
  • Pfefferminze (als Tee, mit Öl inhalieren oder Brust einreiben. Keine Minzöle bei Kleinkindern)
  • Salbei (Tee – max. 2 bis 3 Tassen tgl., auch als Bonbon oder Gurgellösung)
  • Thymian (Gewürzkraut, als Tee, evtl. auch als Gurgellösung – keine größere Mengen bei Schwangerschaft)

„Erkältungszeit ist Kräuterzeit“ weiterlesen

Ein bisserl was über Kräuter

Kurz vor knapp noch das Wochenresümee.

In letzter Zeit wurde weniger über Bücher geschrieben, fast ist es schon etwas peinlich. Der Grund erklärt sich beim Lesen von Weniger ist mehr.

Getreu dem Motto ist auch Artikel Nr. 2 kein Freund von großen Worten – was soll man auch groß über Brombeeren sagen. Sie sind lecker und ich könnte nicht genug davon kriegen. Heuer in der Form von Brombeermilch. Sehr zur Nachahmung empfohlen.

Quergelesenes

Mehr oder weniger dreht sich diese Woche alles um Kräuter. Bei Gartenrot beispielsweise bin ich über ein lecker klingendes Rezept für einen Rosmarin-Cocktail gestolpert. Gin oder Wodka gehört zwar nicht zu meinen TopTen. Aber vielleicht lässt sich da noch etwas variieren.

Es handelt sich zwar nicht um Kräuter, aber was bei Schäferweltweit über das Scharfmachen von Chilis erzählt, ist auf jeden Fall ungewöhnlich und spannend. Falls also mal jemand Chillis züchten will… 😉

Etwas kurz, ich weiß. Aber es ist spät und beim nächsten Mal dann wieder mehr. Oder beim übernächsten Mal. 😉