Handwerk auf Schwäbisch

Ich verstehe ganz gut Schwäbisch. Nicht fließend, aber zur Verständigung ausreichend und über das gerade notwendige Allgemeinmaß hinaus. Was bei geschätzten 33 % schwäbischen Wurzeln nicht völlig verkehrt ist.

Trotzdem – man lernt nie aus. Was anlässlich des vergangenen und hoffentlich nicht letzten Zunftmarktes zu Wimpfen von Eicke bewiesen wurde.

Ob ich schwäbisch können würde? Auf meine Frage hin, was denn dieses hölzerne Gerät im oberen Eck seines Standes sei. Ja im tiefster Überzeugung. „Handwerk auf Schwäbisch“ weiterlesen

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Restaurant, Steakhouse, Bar?

Zuerst kam der Gedanke ‚Da muß man nicht unbedingt hin. Ein Steakhouse ist sicher nur auf Fleisch ausgelegt.

Irgendwann hieß es dann im Woodfire kann man richtig gut essen und es gäbe auch vegetarische Burger – nur eine Reservierung wäre sicherer, weil das Restaurant immer sehr voll ist.

Gesagt, reserviert (nach einem ersten Probeschnuppern).
Und es stimmt – auch am Donnerstag war es ordentlich voll. Es brummte. „Restaurant, Steakhouse, Bar?“ weiterlesen

Fotographische Tour de Ländle

Beinahe hätte die Fotoparade von ‚Erkunde die Welt‘ ohne uns stattgefunden. Der Teufel für dieses Mal lag im technischen Detail. Noch einmal und es ist bald Tradition, die schönsten Bilder erst auf den letzten Drücker zu zeigen.

Für dieses Mal haben wir unser Augenmerk auf die Schönheiten ‚vor der Haustür‘ gerichtet. Es gab soviel zu sehen, daß die Qual der Wahl trotz dieser kleinen Einschränkung für ordentliche Herausforderungen sorgte. Und die Kriterien machten es auch nicht eben leichter. 😉

„Tierisch“

Alle drei Jahre feiert die ehemals freie Reichsstadt Nördlingen ihr Stadtmauerfest. Entsprechend viel gibt es zu bestaunen. Historisches Handwerk, ein Umzug quer durch die Jahrhunderte, historische Lager, Markttreiben, Tiere aller Coloeur. Eines meines Highlight war ein Gänsehirt aus Ungarn, der mit seiner Herde durch die Gassen zog. Lange Zeit auch mit mir im Schlepptau, weil mich die schwer auf Platte zu bannenden Tiere äußert faszinierten. Es war schon ein Erlebnis, wie der Hirte die Schar im Gefolge durch die Gassen zog.

 photo 9ee4f2e0-c7a1-4988-87df-3aa22c171dc9_zpsrfjpauvm.jpg „Fotographische Tour de Ländle“ weiterlesen

Reise-Schmankerl

Michael von Erkunde die Welt hat gerade eine Foto-Blogparade am Laufen:

Die schönsten Fotos der ersten sechs Monate sind gesucht. Zu verschiedenen Begriffen wie Bunt, Tierisch, Schwarz-Weiß, Licht kann das schönste Foto gezeigt werden – abschließend mit dem persönlichen Lieblings-Bild.

Heute ist der letzte Tag der Fotoparade und um Haaresbreite hätte die Reise ohne uns stattgefunden – aber schlußendlich: Warum nicht? Einmal geschossen, versinken die meisten Fotos viel zu schnell in der sinnbildlichen Mottenkiste – wofür sie viel zu schade sind.

Gestern wurden schon verschiedene Foto-Ordner durchwühlt und mehr als einmal kam ein ‚Ich erinner mich‘ zutage. Wie gesagt: Viel zu schade für die digitale Mottenkiste.

Vielleicht wird aus dieser Aktion noch eine analoge Foto-Wand, mal schau’n. 😉

Aber jetzt erstmal zu den Top Six:

– Bunt –

Blumenwiese Kunstnacht Bad Wimpfen

Die Wimpfener Kunstnacht gibt es seit 12 Jahren. Im Mai finden sich Künstler aller Couleur ein, STühle werden vor die Türen gestellt und jedes Jahr phantasievoller gestaltet. Der mittelalterliche Stadtkern verzaubert mit Licht und Farben. Dieses Jahr bin ich gegen Ende mit der Kamera durch die Straßen gewandert und hätte nicht sagen können, wo es mir am Besten gefiel. „Reise-Schmankerl“ weiterlesen

Biergartenchallenge

Die Biergartenfreunde (de) suchen gerade den Liebligs-Biergarten 2015. Mit ziemlich schrägen Preisen von einem Tisch beim Oktoberfest bis zu 100 l Freibier. Dazwischen gibt es noch einiges mehr, aber die waren nicht ganz so schräg. Jetzt frage ich mich die ganze Zeit, wie man es jemals schaffen sollte, 100 Liter zu trinken. Bzw. wie viele Freunde man da zur Unterstützung zusammentrommeln müsste. Am Besten wäre wohl eine Anzeige in einer lokalen Tageszeitung: Freibier! 😉

Nachdem wir auch gerade von Biergarten zu Biergarten pilgern und den Idealen für die kommenden Sonnemonate suchen, passt es trotzdem irgendwie.
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Was geht und wie teuer darf’s sein

Es war noch warm, man konnte draußen sitzen bei Kaffee oder Wein und über Gott und die Welt diskutieren. Genauer gesagt über die Lebensmittelpolitik – über Qualität, Preis und vor allem Herkunft der gekauften Lebensmittel.

Und wie so oft wurde von mir begeistert berichtet, was ich gefunden habe oder eben als schlecht aussortiert habe. Über neue Möglichkeiten, regional und im Idealfall noch in Bio-/Fairtrade-Qualität einzukaufen freue ich mich immer wie Schnitzel. 😉 Da hat mich der Satz ‚dass kann sich aber nicht jeder leisten‘ schon eiskalt erwischt.

Natürlich kann sich Bioqualität nicht jeder leisten. Bei uns ist es auch nicht anders, dass der Preis öfter als einmal die monetären Möglichkeiten übersteigt.

Was dann allerdings sehr meinen Ehrgeiz anstachelt. Wenn schon nicht immer Bio geht, dann soll es wenigstens regional und in der bestmöglichen Qualität sein. Da kommt dann so richtig schön der Jäger und Sammler durch. 😉
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Kirschen, Kirschen und nochmals Kirschen

Kirschen haben Hochsaison. Überall wohin ich gehe, sehe ich Kirschen. Natürlich auch im Supermarkt. Und ich frage mich, warum gerade jetzt jemand Kirschen aus der Türkei kaufen sollte.
Vor einer Woche haben wir einen befreundeten Kirschbaum abgeerntet – in geschätzten 90 Minuten 4 kg Kirschen! Neben dem Spaß, denn wir bei der Ernte hatten, zieren jetzt 12 Gläser Kirschmarmelade die Küche und für einen wahnsinns-leckeren Kirschkuchen waren auch genug Kirschen übrig.

Diese erste Ladung Kirschen war noch nicht mal richtig vom Tisch, da fällt schon die nächste Anfrage in’s Haus. Wieder ein befreundeter Kirschbaum – dieses Mal irre saftige prachtvolle Schattenmorellen – und die Ansage, dass jeder Abnehmer nur zu gern gesehen ist. Soviele Kirschen können einem schon über den Kopf wachsen. 😉

Und heute dann steht der dritte Kirschbaum an, der nach einer Ernte ruft. Ganz zu schweigen, von den vielen, wirklich vielen Kirschen, die zur Zeit auf Flohmärkten angeboten werden. Ein Kirschenparadies! Kein Mensch würde mich jemals wieder dazu bekommen, meine Kirschen im Markt zu kaufen.

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