Sonntagsleserin

Nicht zu fassen, der letzte Sonntagsleser-Beitrag ist schon wieder drei Monate alt. Dabei gäbe es einiges zum Lesen. Soviel, dass wir stellenweise nicht hinterherkommen.

Seit Barcelona ist Reisen hier auch ein Thema geworden und von dahin bis zu Museen ist es kein großer Sprung. Interessant finde ich dazu das Interview von Marlene Hofmann mit der Kunsthalle Karlsruhe.

Shaoshi macht es mir gerade leicht. Sie gibt eine Liste ihrer favorisierten Links und den Großteil davon finde ich auf Anhieb interessant und lesenswert. Quasi kommentarlos übernommen.

Zeilentiger entlockt ein Schmunzeln, ob sich Wolfgang Weitzdörfer wohl erweichen lässt? 😉

Bei Atterrata erzählt Cornelia Lohs vom Emmentaler Mords- und Spukgeschichtenweg und ganz ehrlich – nach der Lektüre wäre ich am Liebsten sofort losgewandert. Die Idee ist aber auch wirklich ungewöhnlich.

Sehr kurz dieses Mal zugegeben, aber das Wochenende war relativ anstrengend und es ist mal wieder später geworden als geplant. In dem Sinne – eine gute Nacht und man liest sich. 🙂

Sonntagslektüre

Im Moment herrscht immer noch relative Lesestille im Rabenhaus. Was nicht hindert, durch andere Rezensionen zu schmökern. Dass mir die Buchbesprechungen von Astrolibium gefallen, ist kein Geheimnis. Genau genommen sind sie mit Vorsicht zu genießen, zu leicht kann man mit neuen Lesewünschen für die völlig übefüllten Regale heimkommmen. Wie beispielsweise bei der Vorstellung dieses Bilderbuches. Allein für die Bilder, für die ich noch ein bezeichnend passendes Adjektiv suche, möchte ich das Buch in den Händen halten und mehr über die beiden Künstler erfahren.

Haargenau das gleiche Empfinden habe ich auch bei der Reise in die Maulwurfstadt. Auf (fast) alles könnte ich verzichten – auf Bücher keinesfalls.

Über eine recht ungewöhnliche Lektüre berichtet Bri mit dem Reiseführer in den Krieg. Ein Leitfaden für amerikanische Soldaten im Irak 1943. Da werden nicht wenige Gedanken losgetreten. Wieviel oder wie wenig sich wohl im Vergleich zu heute geändert hat? Fraglich, ob man sich wirklich an derart zwiespältige Lektüre heranwagen möchte. Ich könnte mir denken, sie ist lesenswerte / keine leicht zu verdauende Kost.

So kurz – es ist eben noch relative Lesestille im Rabenhaus, wie eingangs schon gesagt wurde.

Wochengelesenes

Die Sonntagsleserin ist Geschichte, daran ist nichts zu rütteln. Unabhängig davon wandern weiterhin Artikel, Blogbeiträge etc. durch’s Netz, die gut in diese Rubrik gepasst hätten. Also warum nicht hin und wieder meine eigene Sammlung zeigen. Nicht zwangsweise sonntags, da wird winters lange geschlafen, viel gelesen (ganz zu schweigen von der Auszeit in den Rauhnächten) und wenn es wieder auf die wärmere Zeit zugeht, werden Märkte besucht oder, oder, oder…

Der ausschlaggebende Punkt für’s Schreiben waren diesmal die Anonymen Köche, wo man auch gern die Zeit vergessen könnte. Genauer gesagt entführt Sior Del Principe in eine traumhafte Welt voller Schnee, barockem Luxus und englischem Service vom Feinsten. Von den vielen kulinarischen Verlockungen ganz zu schweigen, bei denen es sehr nachdrücklich in den Fingern juckt, sich in die Küchenexperimente zu stürzen. Ganz dezent im Hintergrund zirpt zwar ein leises Stimmchen, dass die gezeigten Örtlichkeiten nicht zwingend regional sind (die Nachhaltigkeit vor Ort kann ich nicht beurteilen). Sonst denkt man bei St. Moritz automatisch an eine elitäre Umgebung mit astronomisch hohen Geldsummen, die ausgegeben werden. Aber einmal hinter die Schweizer Kulissenen schauen zu können, auch die menschliche Seite kennenzulernen und bei den Gesprächen Mäuschen spielen zu können (bestimmt würde ich vor lauter Aufregung keinen Ton herausbringen), dafür würde ich ohne zu zögern in einem schwarzen, einreihigen Anzug erscheinen. 😉

Unschwer zu erkennen: Der Artikel hat fasziniert. Einblicke in eine andere Welt mit vermutlich interessanten Gesprächen und Menschen. Zu sagen, es würde nicht reizen diese Erfahrung machen zu können, wäre glatt gelogen.

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Sonntagslektüre

Eigentlich ist die Sonntagsleserin Geschichte. Was schade ist, es gab viele gute Artikel zu lesen. Ein großer Teil des Tages wurde dem Lesen gewidmet und danach gab es einiges mehr an Wissen. Auf der anderen Seite habe ich jetzt mehr Zeit für Arbeiten jenseits des PC’s. Trotzdem – manchmal fehlen mir die Sonntagvormittage. Der Austausch mit anderen Bloggern und der Hinweis auf Artikel, die ich sonst überlesen hätte.

Deswegen erlaube ich mir ein kleines Revival. Mit einem Artikel, den ich für lesenswert halte.

Die Gegebenheiten hinter den Kulissen von BurgerKing und anderen gleicharbeitenden FastFood-Ketten sind ja eigentlich kein Geheimnis mehr und die Wegwerfmentalität wohl ebenso nicht. Also sollte man annehmen, es gäbe relativ wenig Neues darüber zu erfahren? Weit gefehlt.
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Pünktliche Sonntagsleserin 12. Woche

Pünktlich diese Woche zu Bücherphilosophin’s Sonntagsauslese. 😉 Zwischenwöchlich kam dezent der Gedanke auf, diese Woche gebe es nicht viel zu berichten. Aber weit gefehlt. Es gibt immer etwas zu lesen, zu sehen, oft auch zu beschmunzeln. Das Netz ist dermaßen bunt und weit, in beiden Seiten. Im Positiven wie im Negativen, was man eben daraus macht.

Zum Thema ‚Positiv wie Negativ‘ passt auch gleich Zoe Beck’s ausführlicher Artikel im Culturmag über Amazon und gute Alternativen. Ganz unrecht hat sie ja nicht. Und bietet dabei gleich ein paar andere Blickwinkel zu dem heiß umkämpften Thema. Die lokale Servicepräsenz könnte in vielen Punkten noch einiges aufholen. Und der Mensch ist ein Gewohnheitstier – der rennt dahin, wo er sein gewohntes (Lese-)futter bekommt. Auch wenn es genug andere Möglichkeiten gibt, die eben auch erst einmal gefunden werden müssen.
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Und wieder montags ;) (Sonntagsleser 11. KW)

Die Bücherphilosophin als Initiantin hat es in ihrer Sonntagslektüre ganz richtig geschrieben, die Frage um die Zeit. Die Zeit ist ein außerordentlich eigenwilliges Wesen. Ehe man sich umgesehen hat, ist sie davongehuscht und man kann sich nur fragen, wo sie sich wieder einmal herumtreiben mag. Aber die Zeit hat sich wieder eingefunden und damit folgt auch der (natürlich verspätete ^^) Zaunreiterinnen-Beitrag zu den Sonntagslesern.

Viel zum Lesen bin ich allerdings nicht gekommen und entsprechend kurz fällt mein Wochenrückblick dieses Mal auch aus.

Als erstes bin ich beim Kaffeehaussitzer sitzen geblieben und habe seinem Bericht über Wolfgang Schorlau’s Buch ‚Am zwölften Tag‘ gelauscht. Fleich essen schlägt so nebenbei drei Fliegen mit einer Klappe. Einmal werde ich neugierig auf einen neuen (Ex)-Beamten, den ich noch nicht kenne und verspreche mir als Zweites einiges von seinem aktuellen Fall.

„Genauer gesagt ist es sein Sohn Jakob, der Ärger bekommt. Er und seine Freunde sind engagierte Tierschützer und wollen die üblen Zustände der Massentierhaltung dokumentieren.“

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Montags statt sonntags (Sonntagsleserin 10. KW)

Meine Sonntage sind restlos ausgefüllt. Den großen ersten Platz nimmt die Hausdiät ein, da lässst sich nur wenig daran drehen. Und je mehr das Frühlingswetter sich Bahn bricht, umso mehr zieht es auch wieder nach Draußen. Schlange stehen an der hiesigen Eisdiele und ähnliche lustige Freizeitveranstaltungen. 😉

Mit anderen Worten: Sonntags komme ich nicht regelmäßig zum Schreiben eines Wochenrückblicks. Die gesammelten Beiträge für die Sonntagsleserin deswegen untergehen zu lassen, würde mir gegen den Strich gehen. Also verlege ich mich auf den Montag mit der Hoffnung, die Bücherphilosophin wird es mir nachsehen.

Weit oben in meiner persönlichen Top Ten ist der Artikel der Netzfrauen über Kaffeepads und –kapseln „Kaffeegenuss mit Reue“ – Die Müllmacher! Keine wirklich neuen Nachrichten, aber deswegen nicht weniger aktuell wird neben Umsatzzahlen auch sehr ausführlich über den Müll (im doppelten Sinne) geschrieben, der besonders im Bereich Kaffeekapseln von Nestlé produziert wird. Für mich unbedingt lesenswert. Besonders die Abschnitte über Inhaltsstoffe, Mengeninhalte und über die Herstellung der Aluminiumkapseln. Geschrieben ist der Artikel von Netzfrau Doro Schreier. Da weiß ich doch gleich wieder, warum ich meinen Kaffee im Rabenhaus selber mahle und frisch aufbrühe. Von dem wesentlich besseren Aroma einmal abgesehen.

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Die Sonntagsleserin – fünfte Kalenderwoche

In der vergangenen Woche gab es wieder einiges zu lesen. Genug Stoff für das Sonntagslesen der Bücherphilosophin. Nicht nur im Zusammenhang mit Büchern sondern auch was Nachhaltigkeit und Herkunft der Lebensmittel betrifft. Einen Artikel, der mich sehr zum Nachdenken angeregt hat, kommt von Arthurs TochterTierschonendes Schlachten?

Das ist ein Thema, über das man sich tagelang die Köpfe heiß reden könnte. Ist eine tierschonende Schlachtung eine realistische Möglichkeit? Besonders in der Massentierhaltung halte ich das für sehr fraglich. Es wird soviel Fleisch und Wurst gegessen. Wie sollten diese Massen geschlachtet werden können und dann auch noch tierschonend?

Lesenswert finde ich auch diesen Artikel dazu: Fleischkonsum – Deutschland, deine Flexitarier

„Insgesamt wurden knapp vier Millionen Tonnen Fleisch produziert. 85 Prozent der deutschen Bevölkerung essen täglich oder nahezu täglich Fleisch und Aufschnitt. Insgesamt sind das im Durchschnitt etwa 60 Kilogramm Fleisch pro Jahr und Kopf – oder 1094 Tiere, wie der Fleischatlas anschaulich zeigt.“

Fool Fashion schreibt eine nachahmenswerte Anregung zur Vermeidung der dünnen Plastiktüten „Die Sonntagsleserin – fünfte Kalenderwoche“ weiterlesen

Die Sonntagsleserin

Auf die Idee mit der Sonntagsleserin bin ich durch einen Artikel bei literaturen gestoßen und halte es für eine hervorragende Idee. Nicht nur um anderen Lesern Artikel weiterreichen zu können, die einem selber gut gefallen – sondern auch für einen selber als Erinnerungsmöglichkeit. Es gibt wirklich viele gute Artikel im Netz (gerade von Bloggern) und wer sagt, dass man diese nur einmal lesen möchte? Es ist doch genau wie mit Büchern. Was gut ist, möchte man vielleicht einmal wiederlesen. Nur – wie findet man den Artikel dann noch.

Da ist gerade ein regelmäßiger Blogbeitrag perfekt geeignet und schlägt auch gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. 😉

In’s Leben gerufen hat diese Aktion die Bücherphilosophin, die selbstverständlich auch diese Woche dabei ist.

„Sibylle Lewitscharoff: Blumenberg

Ein in süffisant-ironischem Tonfall geschriebener Roman über den bekannten Münsteraner Philosophen Blumenberg, dem plötzlich und unerklärlich ein Löwe erscheint, der fortan zu seinem ständigen Wegbegleiter wird. Schrullig-phantastisch-liebenswert. Ich mochte es, wie sich Komik und Melancholie darin auf einzigartige Weise verbinden. Und wenn man weiß, dass Blumenberg sich in seinem Werk u.a. auch mit „absoluten Metaphern“ befasst hat, dann beginnt man auch zu ahnen, wie man die leicht verstörende Präsenz des Löwen zu werten hat.“

Über einen befreundeten Literaturrückblick bin ich auf Blumenberg aufmerksam geworden. Ich wurde schon mit den ersten Worten in Beschlag genommen. Es juckt mich in den Fingern, dass Buch zu holen, mehr über den Löwen zu erfahren und zu sehen, ob diese ersten Sätze ihr Versprechen halten können.

Bei Literatwo bin ich bereits auf einige lesenswerte Bücher gestoßen. Dieses Mal ist es
Vaters Befehl oder Ein deutsches Mädel von Elisabeth Zöller, dass meine Neugierde weckt. Ich werde wohl nicht darum herumkommen, auch dieses Buch selber zu lesen. Nicht nur um das Geheimnis des Nachworts zu öffnen, auch sonst könnte ich auf ein sehr lesenswertes Buch tippen.

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