Ronneburg eimal anders

Wieder einmal nach langen Jahren machten wir uns auf zur Ronneburg.

Für mich ist die Ronneburg diesmal ein besonderes Erlebnis gewesen. Wann wird einem das Mittelalter des 12. Jahrhunderts so nahe gebracht! Zwar waren nur wenige Handwerker im Innenhof zu sehen, dafür waren in den verschiedenen Gebäuden um so mehr zu entdecken. Erfreulich war ausserdem das wenige Touristenaufkommen, da wir uns den Freitag nach Vatertag für den Besuch ausgewählt hatten.

Was mich faszinierte, war im 2. Stock des Vorgebäudes. Hier konnten wir noch einen Teil der gregorianischen Gesänge genießen, die man so selten zu hören bekommt. Weiter hinten im nächsten Raum dann das Highlight des Tages für mich. „Ronneburg eimal anders“ weiterlesen

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30 Jahre IG Wolf und die Ronneburg

Die Ronneburg findet ihre meines Wissens erste urkundliche Erwähnung 1231 und gehört zu den Sicherungsburgen, die von den Staufern ‚in Auftrag‘ gegeben wurden. 1476 kommt die Burg in den Besitz der Fürsten zu Ysenburg und Büdingen und wurde im 16. Jahrhundert durch umfangreiche Umbauten zum heutigen Stand gebracht. Damit ist die Ronneburg eine der wenigen im Bauzustand des 16. Jahrhunderts erhaltene Höhenburg. Überhaupt blickt die Burg auf eine sehr abwechslungsreiche Geschichte zurück und ist für sich allein schon einen oder besser mehrere Besuche wert. Wir sind schon öfter dort gewesen und entdecken doch jedes Mal wieder etwas Neues.

Das 30-jährige Jubiläum des Vereins IG Wolf und die damit verbundene Darstellung wie anlässlich besonderer Feiertagen auf den Burgen gelebt wurde – der perfekte Grund, wieder einmal nach Hessen zu fahren. Auch wenn ein Tag im Nachhinein doch kaum für das Notwendigste gereicht hat. 😉 „30 Jahre IG Wolf und die Ronneburg“ weiterlesen

April April

Nicht zu fassen, wie schnell und verregnet sich der April davongeschlichen hat. Und was noch alles auf der to do-Liste hängengeblieben ist. Die Kräuter-/Pflanzenvorstellungen, der Spickzettel (wie findet ihr den übrigens?) und mindestens zwei Buchbesprechungen.

Reminiszenzen aus dem April: Die Natur lässt sich die Laune nicht verhageln (einige Hagelminuten haben wir auch zu verzeichnen). Alles gedeiht prächtig – jeden Tag lassen sich neue Blüten entdecken. Also Computer aus und raus vor die Haustür.

Vermutlich wird es im Mai also auch nicht ganz so viele Artikel geben wie geplant. Man wird sehen. „April April“ weiterlesen

Klein aber fein

So war unsere Verlosung und nachdem es auch die erste Veranstaltung dieser Art war, lies sich eine gewisse Aufregung nicht verleugnen. 😉

Schon allein deswegen bedanken wir uns noch mal bei unseren drei Kommentatoren, die sich wagemutig in die Lostrommel begeben haben. Eure Antworten waren für uns sehr spannend und wir sind jetzt schon am Überlegen, ob wir uns auch an das ein oder anderen genannten Gericht heranwagen werden.

Sicher ist ein Buch über eine Museumsausstellung nicht jedermanns Sache. Aber wir haben inzwischen schon die ersten Seiten gelesen und können versichern, ‚Oshii! Essen in Japan‘ ist einen Platz im Regal auf jeden Fall wert.

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Lange Rede, kurzer Sinn.
An dieser Stelle jetzt einen Trommelwirbel samt Tusch… Könnt ihr ihn hören?

Die Gewinnerin der Verlosung ist…. TADA!

Meike Werner

Herzlichen Glückwunsch der Redaktion *Konfetti*

Bitte melde dich im Lauf der nächsten Woche zwecks Anschrift, wohin wir das Buch schicken sollen. Die eMail-Adresse findest du hier.

Essen in Japan

Oishii Essen in Japan© Lindenmuseum Stuttgart

Ein Besuch im Lindenmuseum Stuttgart zur Ausstellung Oishii! Essen in Japan war schon einige Zeit geplant und am Samstag konnte das Vorhaben endlich in die Tat umgesetzt werden.

Am Liebsten wären wir mindestens 1 x die Woche in’s Museum gegangen, um den ganzen Veranstaltungen rund um die Ausstellung folgen zu können:

Ein Vortrag über Sake als heiligen Trank und Genußmittel.
Japanische Kochkurse
Ikebana-Kurse
Kuratorenführungen
oder die lange Nacht der Museen. „Essen in Japan“ weiterlesen

Werdegang des Kulitsch

Wie versprochen, die angekündigte Fotodokumentation. Das Bildbearbeitungsprogramm verweigert aktuell fast jede Kooperation.
Demzufolge wird die Fotostrecke nicht ganz wie geplant.

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Schritt 1: Noch ist alles einfach und entspannt, Ei und Zucker schaumig schlagen ist das Werk von Sekunden. „Werdegang des Kulitsch“ weiterlesen

Kulitsch

Der Kulitsch (russisch Кули́ч) ist ein russisches Symbolgebäck und wird traditonsgemäß am Ostersamstag gebacken, da er noch eine Nacht reifen muss. Seine hohe runde Form erklärt sich darin, das diese Mischung aus Kuchen und Brot für den Berg Golgatha steht und mit ihm endet dann auch die Fastenzeit (manchmal auch schon in der Osternacht). Vor dem Verzehr ist es auch Tradition, den Kulitsch von einem Priester segnen zu lassen. Hierzu wird das Osterbrot in eine Kirche gebracht und in der Mitte mit einer Kerze bestückt, die dann angezündet wird.

Gesegnet wird der Kulitsch zusammen mit (oft rot gefärbten) Ostereiern und der Quarkspeise Pas’cha (russisch Пасха), die ebenfalls ein rituelles Ostergericht ist und zusammen mit dem Kulitsch gegessen wird.

Ein Kulitsch zu backen, fordert einiges an Zeit und Arbeit ab und galt auch als Deutung für das kommende Jahr. Gut gelungen verspricht das Osterbrot ein gutes Jahr. „Kulitsch“ weiterlesen