Einfachstes Süppchen aller Zeiten

Für die Zeit jetzt, in der das Wetter mal wieder nicht weiß, wohin es will – kalt, warm bis heiß, trocken, naß, nebelig oder strahlender Sonnenschein – ist eine Suppe in jeder Hinsicht die beste Lösung. Einmal braucht die Zubereitung nicht viel Mühe und strengt den Körper nach mehrtägigen Fasten nicht unnötig an. Ideal, wenn man sich nicht gut fühlt und alle Kocharbeiten möglichst schnell hinter sich gebracht haben will.

Man nehme einen kleinen Topf mit Wasser, gebe nach Geschmack klare (Gemüse-)Brühe hinein und wartet, bis alles aufgekocht ist. Dann auf 7 runterschalten, ein oder zwei Handvoll Suppennudeln zugeben, diese nochmal ca. 5 Min. köcheln lassen, bis sie bißfest sind – und schon ist alles fertig. „Einfachstes Süppchen aller Zeiten“ weiterlesen

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Pfifferlinge und Kartoffeln

Der große Vorteil bei eingelegtem Obst/Gemüse… oder bei Pilzen ist der, daß es fast ewig hält und ein völlig unerwartetes Aroma entwickeln kann. Ein extra Schmankerl, daß die Suppe mit einem ungeplanten Hintergrundaroma krönt.

Unsere letztwöchige Entscheidung fiel auf eine Kartoffelsuppe mit Pfifferlingen (wieder aus dem Sarah Wiener-Kochbuch).

Pfifferlinge in freier Wildbahn lassen sich in der Regel im August/September finden. Glücklicherweise haben wir noch in Öl eingelegte Pfifferlinge vorrätig. Bis auf ein paar Kleinigkeiten war also diesmal alles Notwendige im Haus. „Pfifferlinge und Kartoffeln“ weiterlesen

Wien und der Stephansdom

Einen Tag waren wir in der alten Kaiserstadt. Gerade genug, um ein wenig die Straßen entlang zu flanieren, hinter die Kulissen der Stadt zu spicken und in Gedanken eine Wunschliste für den nächsten Besuch zu machen.

Beispielsweise die Hofreitschule und die Kaiserliche Hofapotheke stehen ganz oben auf der Liste.

Oder ein zweiter Besuch auf dem Südturm des Stephansdoms.
343 Stufen sind’s, bis man ganz oben ist auf dem Steffl. Und jede Pause lohnt sich, für den Blick über die Stadt und die vielen Details auf dem Weg nach oben.

An der Spitze angekommen landen wir völlig unerwartet in den Türmerstuben. Unerwartet deswegen, weil ich ganz ungeplant die Treppen hochgeschubst wurde und demzufolge völlig unvorbereitet das Schild Türmerstuben entdeckt hatte. „Wien und der Stephansdom“ weiterlesen

Von der Suppe zur Sauce

Um ein Haar wäre die Suppe Nr. 4 unter den Tisch gefallen.

Sie lies sich ohne Zweifel essen. Nur der erhoffte Wunsch, sich gleich noch ein weiteres Schälchen zu holen, blieb aus. Für den optischen Eindruck – da schweigt des Sängers Höflichkeit.

Die Veltiner Weinsuppe von Sarah Wiener’s Kochbuch reizte uns beide ungemein. Der Wein schmeckt unvergleichlich gut und kann bei seiner Durchschlagskraft mit deutschen Weißweinen ohne Weiteres mithalten.

Und er erinnert an 2017er Tage in Österreich, die schön und viel zu schnell vorbei waren. Mit Besuch in Wien, Tagesausflügen in’s Nirgendwo mit leckerem Essen und Besuchen in Weinkellern.

„Von der Suppe zur Sauce“ weiterlesen

Suppenpläne

Pläne für das neue Jahr werden hier kaum gefaßt. In der Regel ergeben sich die Aktivitäten spontan. Irgendein Wort hüpft einen an und lässt einen nicht mehr los. Oder ein Bild, ein Gedanke… ein Gespräch.

Hier war es eine Mischung aus drei und vier – ein Gedanke und ein Gespräch. Und ein bischen Geschmack.

Um nicht lange um den heißen Brei herumzureden – wir saßen beim Frühstück und aus nicht mehr genau nachvollziehbaren Gründen kam das Thema auf Essen kochen und Suppen.

Obwohl wir beide Suppen sehr lieben und es hier eine ausführliche Sammlung an Rezepten/Kochbüchern gibt, landen diese doch viel zu selten auf dem Tisch. Dabei gibt es Unmengen an Variationsmöglichkeiten. Kalte Suppen, heiße Suppen, mit und ohne Einlage, süß, sauer, scharf, mild…
Die Aufzählung liese sich mit Sicherheit noch um Einiges erweitern. „Suppenpläne“ weiterlesen

Zum Spielweg oder auf zu neuen Ufern

Zu besonderen Gelegenheiten braucht es auch besondere Plätze.

Das heißt auf zu neuen Ufern weit abseits unseres sonstigen Beuteschemas.

Für uns war es der Spielweg. Neugierig gemacht durch die Erzählungen von Arthurs Tochter. Ein kleiner Seitenblick zeigt, dass schon oft davon geschwärmt wurde und wir wissen, warum. Die Vermutung, dass es uns ähnlich gehen wird, lag nahe.

Die Reisebedingungen zeigten sich günstig. Der spezielle Tag fiel auf einen Samstag, dazu erster Advent und auch Frau Holle hat uns sehr gern gehabt: Tage vor der Abreise schneit es und so flanieren wir durch den Schnee und merken, wie sehr die weiße Pracht vermißt werden kann. Ski oder ähnliches braucht es nicht. Einfach warm anziehen und durch die verschneite Nacht wandern. „Zum Spielweg oder auf zu neuen Ufern“ weiterlesen

Glyphosat – was kommt danach?

Unkrautvernichtungsmittel kennt wohl jeder. Viele Menschen haben schon welche gekauft und benutzt, ohne sich etwas dabei zu denken oder über die Nebenwirkungen nachzudenken.

Das bringt uns auf die Erzeuger. Zum Beispiel Monsanto und Bayer, die auch diese Unkrautvernichtungsmittel produzieren.

Monsanto lies sich 1974 das Totalherbizid ‚Roundup‘ patentieren und brachte damit Glyphosat auf den Weltmarkt. Über die Wirkung auf Mensch oder Tier-/Pflanzenwelt dachte man nicht nach und es gab auch keine fundierten Studien darüber. Erst Jahre später begannen verschiedene Länder, Studien in Auftrag zu geben, was natürlich auch die Hersteller mit Gegenstudien auf den Plan rief. „Glyphosat – was kommt danach?“ weiterlesen