Berichte erstatten

Medienberichterstattung ist ein Kapitel für sich. Gerade zur Zeit komme ich nicht so richtig von dem Eindruck los, die großen Medien bewegen sich in einem klassischen Hamsterrad ohne Aussicht auf Entkommen. Die gleichen Fragen auf jedem Kanal, die sich a) in der Regel ohne allzugroße Probleme selber beantworten lassen und b) in haargenau der gleichen Weise schon vor zehn Jahren nach den Attentaten in London gestellt wurden.

Ein Grund, warum ich eher kleinere Sendungsformate bevorzuge oder mir meine Informationen im Netz zusammensuche. Über kleine Blogs, alternative teils private Online-Zeitungen. Allgemeine Berichte über Charlie Hebdo und die Folgen daraus werden inzwischen weggeschalten. Es gibt keine neueren Informationen, die in irgendeiner Weise weiterhelfen könnten und mal ehrlich, wen interessiert es, ob die Politiker in einer Seitengasse oder auf der Hauptstraße aufgetreten sind?

Das es auch anders geht, zeigt ein Bericht beim ARTE Journal aus einer völlig anderen Warte über kleinere Medien – Bondy Blog, genauer gesagt. Dummerweise lässt sich der Beitrag nicht einbinden, also kann ich nur den Link zur Mediathek anbieten. Und wenn ich schon einmal dabei bin, hier auch der Link zum nachfolgenden Interview.

„Bondy Blog will das Bild von den großen Vorstadt-Siedlungen Frankreichs verändern. An die 30 Blogger und Bloggerinnen arbeiten daran. Die meisten sind unter 30 und leben im Departement Seine-Saint-Denis im nördlichen und östlichen Großraum Paris.“

Und wenn ich schon einmal dabei bin, hier noch einen Beitrag von Phoenix, an dem ich samstags hängengeblieben bin.

Danach wäre ich am Liebsten gleich losgegangen und hätte alles Plastik aussortiert. Sogar die Teile, für die ich noch keinen Ersatz gefunden habe. Und dabei könnte ich nicht mal sagen, was mich mehr auf die Palme treibt: Die Kaltschnäuzigkeit mancher Firmenbetreiber, die wahnsinnigen Berge von Müll oder das der Bericht bereits 2013 gezeigt wurde. Wiederholt wird er übrigens am 23.01. um 18.00 Uhr. Eines ist mal sicher – um neuen Plastikmüll mache ich den größtmöglichen Bogen.

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Gasland – Arte-Dokumentation über Fracking

Inzwischen kommen erstaunlicherweise immer mehr Sendungen zum Thema Umweltschäden zu den Hauptsendezeiten. Heute zum Beispiel eine Dokumentation zum Thema Fracking in Arte, gerade um 20.15 Uhr angelaufen. Unbesehen halte ich den Bericht für sehenswert.

Gasland – Dokumentarfilm 2010 (wurde bereits 2013 gezeigt).

Eines meiner letzten Bücher behandelte auch sehr ausführlich Fracking, es war wirklich beängstigend. Man sollte sich wirklich so ausführlich wie möglich informieren.

Nochmal zu den Saatgutrettern

Die komplette Sendung kann ich leider nicht einbauen, aber immerhin eine Geschmacksprobe:

Die komplette Sendung gibt es noch einmal am Freitag, den 28.03. um 10:15 Uhr oder hier.

Für mich lief die Sendung am Sonntag und hat mir auch wieder Einiges in’s Gedächtnis gerufen. Beispielsweise, dass nur etwa 10 % samenfeste Bio-Züchtungen von Betrieben wie der Sativa Rheinau sind.

„Nochmal zu den Saatgutrettern“ weiterlesen

Allerlei Gemüse

Meatout ist mir gerade das erste Mal über den Weg gelaufen und schon wegen dem Namen aufgefallen. VEBU (Vegetarierbund Deutschland e.V.) und ARIWA (Animal Rights Watch e.V.) veranstalten gemeinsam das diesjährige Meatout.

Bis jetzt sind wenige, aber dafür interessante und leckere Veranstaltungen geplant. Nur leider etwas weiter weg. Und wenn ich mir die Veranstaltungsliste 2013 ansehe, wird da sicher noch einiges zusammenkommen.

Mein Favorit bis jetzt ist das vegane Frühlingsfest. Mit Autorenlesung, Keltensiedlung und irischem Menü dürfte das ruhig etwas näher stattfinden. 😉

Aber ich kann immer noch ersatzweise Arte zuschauen, was dort über die Attacken auf das Saatgut zu berichten ist. Wird mit Sicherheit auch sehr interessant (und haaresträubend).

Die Saatgut-Retter

Wiederholungen:
So, 16.03. um 10:20 Uhr
Fr, 28.03. um 10:15 Uhr