April April

Nicht zu fassen, wie schnell und verregnet sich der April davongeschlichen hat. Und was noch alles auf der to do-Liste hängengeblieben ist. Die Kräuter-/Pflanzenvorstellungen, der Spickzettel (wie findet ihr den übrigens?) und mindestens zwei Buchbesprechungen.

Reminiszenzen aus dem April: Die Natur lässt sich die Laune nicht verhageln (einige Hagelminuten haben wir auch zu verzeichnen). Alles gedeiht prächtig – jeden Tag lassen sich neue Blüten entdecken. Also Computer aus und raus vor die Haustür.

Vermutlich wird es im Mai also auch nicht ganz so viele Artikel geben wie geplant. Man wird sehen. „April April“ weiterlesen

Eine richtig authentische Meinung

Ulrike vom Bambooblog hat vor kurzem für eine Blogparade eine Frage gestellt, über die man sich herrlich die Köpfe heißreden kann: Authentizität auf Reisen: Was ist das eigentlich?

Ein spannendes Thema, wir waren sofort geködert, haben hitzige Debatten geführt, uns gegenseitig die Meinungen um die Ohren geschlagen und präsentieren nun voller Stolz das (momentane) Ergebnis:

Die Ursprünge für Authentizität finden sich im Griechischen (αὐθεντικός authentikós = echt) sowie im Spätlateinischen (authenticus = verbürgt, zuverlässig).

Was im Urlaub als wirklich ‚echt‘ (sprich authentisch) wahrgenommen wird, ist vor allem eine philosophische Frage.

Echt ist, was als echt empfunden wird und den Erwartungshaltungen entspricht. Das beste Beispiel dürften wohl die potjomkinschen Dörfer sein.

Was als authentisch wahrgenommen wird, ist oft subjektives und von Nutznießern forciertes Empfinden.

Die klassische Erwartungshaltung bei Reisen leitet sich aus Büchern, Erzählungen und Bildern ab. Was letztendlich diesen Bildern entspricht, wird als authentisch empfunden.

Authentische Südsee.
Wir erwarten weiße endlose Strände und blaues kristallklares Wasser. „Eine richtig authentische Meinung“ weiterlesen

Zwei-Monats-Rückblick

Wem ist alles aufgefallen, dass es eine kleine Blogpause gegeben hat? 😉
Völlig ungeplant hat sich die Ruhepause entwickelt und gutgetan. So langsam lesen wir uns wieder ein und natürlich hat sich auch einiges getan.

Was haben wir nun in der Zeit gemacht:
Natürlich viel gelesen und auch einige neue Bücher in’s Haus geholt.

Der KaffeediebGeschichten, die heilenDas Schneekind

Der Kaffeedieb – ein wunderschön haptisches Buch, fügt sich hervorragend vom Äußeren in den Zeitrahmen ein. Gut recherchiert. Rezension folgt.
Geschichten, die heilen – völlig andere Blickwinkel auf die Weltreligionen. Aber eben nicht nur, auch die Sufi und Natives komemn zu Wort und liefern ausreichend Stoff für eigene Gedanken.
Das Schneekind – Braucht Zeit, um sich (für das Buch) zu erwärmen. Unbedingt lesen, gerade weil nichts beschönigt wird. Tolle Bilder. Trotz der zweifelnden Stimmen zum Wahrheitsgehalt des Buches – für mich auf jeden Fall lesenswert. „Zwei-Monats-Rückblick“ weiterlesen

Über’s lesen und reisen

Ich habe den Wochenrückblick schon früher versprochen und bitte um Nachsicht. Heiß und im Haus hält es mich nicht wirklich. Es gibt viel zu viel zu sehen und lieber sitze ich im Biergarten, mit Eis auf irgendwelchen Stufen und schau den Menschen beim Flanieren zu – zumindest bis es Nacht und kühler wird – dann schleiche ich selber um die Häuser. 😉

So langsam kommt trotzdem wieder das Lesen in Schwung. Und das Fernweh wächst – zusammen mit Reiseplänen, was alles gesehen werden möchte.

Quergelesenes

Am Meisten freue ich mich natürlich, wenn ich ein Rezensions-Buch bei einem anderen Blog wiederfinde. Mut für zwei habe ich 2013 gelesen und meine Meinung 2014 ‚zu Papier gebracht.‘ Cooking around the World schreibt ihre eigenen Eindrücke zu dem Buch und erzählt abschließend, dass die nächste große Reise geplant ist. Mit etwas Glück darf man also auf ein weiteres Buch hoffen. „Über’s lesen und reisen“ weiterlesen