Heilerwissen aus drei Kontinenten

Heilgeheimnisse von Monnica Hackl
Fester Einband, 144 Seiten
Erstausgabe: 25.05.2015
Irisiana Verlag
ISBN: 9783424152739

Alternatives Heilwissen ist viel mehr als nur das Wissen um heilende Kräuter.
Und genau darum geht es in diesem Buch: Altes Heilwissen aus China, Europa, Russland und deren Entstehungsgeschichten.

So unterschiedlich die drei Kontinente sind, so unterschiedlich ist auch deren Heilwissen.

Monnica Hackl hat eine Naturheilpraxis in Dorfen (Landkreis Erding) und selber regelmäßig Fortbildungen im asiatischen Raum bzw. Vorträge zu Themen besucht, die ebenfalls im Buch angesprochen werden. „Heilerwissen aus drei Kontinenten“ weiterlesen

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Berichte erstatten

Medienberichterstattung ist ein Kapitel für sich. Gerade zur Zeit komme ich nicht so richtig von dem Eindruck los, die großen Medien bewegen sich in einem klassischen Hamsterrad ohne Aussicht auf Entkommen. Die gleichen Fragen auf jedem Kanal, die sich a) in der Regel ohne allzugroße Probleme selber beantworten lassen und b) in haargenau der gleichen Weise schon vor zehn Jahren nach den Attentaten in London gestellt wurden.

Ein Grund, warum ich eher kleinere Sendungsformate bevorzuge oder mir meine Informationen im Netz zusammensuche. Über kleine Blogs, alternative teils private Online-Zeitungen. Allgemeine Berichte über Charlie Hebdo und die Folgen daraus werden inzwischen weggeschalten. Es gibt keine neueren Informationen, die in irgendeiner Weise weiterhelfen könnten und mal ehrlich, wen interessiert es, ob die Politiker in einer Seitengasse oder auf der Hauptstraße aufgetreten sind?

Das es auch anders geht, zeigt ein Bericht beim ARTE Journal aus einer völlig anderen Warte über kleinere Medien – Bondy Blog, genauer gesagt. Dummerweise lässt sich der Beitrag nicht einbinden, also kann ich nur den Link zur Mediathek anbieten. Und wenn ich schon einmal dabei bin, hier auch der Link zum nachfolgenden Interview.

„Bondy Blog will das Bild von den großen Vorstadt-Siedlungen Frankreichs verändern. An die 30 Blogger und Bloggerinnen arbeiten daran. Die meisten sind unter 30 und leben im Departement Seine-Saint-Denis im nördlichen und östlichen Großraum Paris.“

Und wenn ich schon einmal dabei bin, hier noch einen Beitrag von Phoenix, an dem ich samstags hängengeblieben bin.

Danach wäre ich am Liebsten gleich losgegangen und hätte alles Plastik aussortiert. Sogar die Teile, für die ich noch keinen Ersatz gefunden habe. Und dabei könnte ich nicht mal sagen, was mich mehr auf die Palme treibt: Die Kaltschnäuzigkeit mancher Firmenbetreiber, die wahnsinnigen Berge von Müll oder das der Bericht bereits 2013 gezeigt wurde. Wiederholt wird er übrigens am 23.01. um 18.00 Uhr. Eines ist mal sicher – um neuen Plastikmüll mache ich den größtmöglichen Bogen.

Im Zweifel für die größere Veränderung

Mut für Zwei von Julia Malchow
Fester Einband, 319 Seiten
Erschienen bei Malik Verlag, Erstausgabe 01.05.2013
ISBN 9783890294261
5 von 5 Sternen

„Man muss einfach aufbrechen. Der Rest findet sich irgendwie. Die größte Hürde ist der eigene Kopf!“ (S. 305)

Kann man mit einem Baby verreisen? Nicht nur zu den Verwandten im nächsten Ort, sondern weiter weg. Mit der transsibirischen Eisenbahn durch Sibirien, in die mongolische Steppe, nach China bis nach Peking.

Die erste und allgemeine Antwort ist Nein.
Aber warum eigentlich nicht?

Diese Frage stellt sich auch Julia Malchow.
Braucht ein Baby die hier als üblich angesehenen Routinen? Wo ist die Grenze zwischen der eigenen Person und dem Leben als Mutter? Wie fließend kann diese Grenze sein? Müssen die eigenen Wünsche hinter dem Kind zurücktreten?

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Schatzfunde zwischen den Regalen

Ein bischen ist der Gang in die Bibliothek auch immer wie eine Schatzsuche. Ich stöber durch die Gänge und schau durch die Regale, welches Buch mir in’s Auge fällt und unbedingt mitwill. Also wirklich (!) unbedingt. Diese Einschränkung ist schon aus dem Grund notwendig, weil ich sonst mit einem kleinen Umzugswagen nach Hause fahren könnte. Was angesichts der Gebühren bei verspäteter Rückgabe der Bücherei sicher nicht unrecht wäre.

Mein diesmaliges Juwel, dass mich strahlend angeblinkt hat, war ein Buch von Isabel Hilton: Die Suche nach dem Panchen Lama.

Ich habe das Buch erst gestern beendet und bevor ich mich an eine Rezension wage, werde ich es erstmal ruhen lassen. Auf jeden Fall ist es ein Buch, dass nicht nur die allgemein gehaltenen Nachrichten bringt, wie sie zu dem Konfliktthema ‚China vs. Tibet‘ in den Medien zu sehen waren sondern auch wissenswerte Informationen zu den historischen Hintergründen, über Tibet, China und den tibetischen Buddhismus. Und gehört damit auf jeden Fall zu den lesenswerten Büchern.