Pflanzliches für Abwehrkräfte

Trisha Galore fragt nach der Sinnhaftigkeit von Actimel.

Damit fangen die Gedanken an. Abwehrkräfte, Immunsystem. Was ist was, was hilft gut, besser, am Besten?

First, was hilft abseits der Ernährung.
Kein Streß, Ausgeglichenheit. Am Besten geht es einem, wenn man mit sich Eins ist. Die goldene Mitte heißt nicht umsonst so. Auf das Bauchgefühl hören. Allgemein bekannte Weisheiten, die man so oder ähnlich schon mehr als nur einmal gehört hat.

Soviel dazu. Welche Pflanzen helfen nun zur Stärkung der Abwehrkräfte?

Aloe
Andorn
Eberesche
Ginseng
Hagebutte
Himbeere
Holunder
Meerrettich
Sonnenhut (Echinacea)
Tausendgüldenkraut
Teebaum
Wasserdost
Quelle: Heilkräuter.de

Weiter zum Gemüse. Genau wie bei den Kräutern gibt es da Einiges für die Abwehrkräfte. „Pflanzliches für Abwehrkräfte“ weiterlesen

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Erdbeermilch mit Salbei

Mein Zugang ist immer noch sporadisch. Soviel vorweg.
Demzufolge hatte ich Zeit, vorgestern und gestern nach diesem Vorbild mit Zitronenmelisse meinen Salbeisirup anzusetzen. Mit dem kleinen Manko, daß die Zitrone leider unbrauchbar war. Bio und in der Tasche vergessen, verträgt sich eben nicht. 😦
Also wurde eine Zitrone nachgekauft, Platz geschaffen im Ansatzglas und der kleinen Fehler ausgeglichen.

So weit, so gut.
Und was nun mit dem übriggebliebenen Salbeisirup?
Wegschmeißen ist keine Alternative, dazu schmeckt er jetzt schon zu lecker.

Ein Blick auf die Arbeitsfläche bringt die Lösung. Dort tummeln sich zwei Schälchen Erdbeeren.
Fehlt also nur noch frische Milch vom hiesigen Bauern, der Salbeisirup (naja fast 😉 ) als Zuckerersatz und dann geht es an’s Genießen.

Wegen dem mangelnden Netzzugang leider immer noch ohne Bild. Aber ihr könnt mir glauben, es schmeckt. 🙂

Alternativer Bisquit

Angefangen hat alles ganz harmlos. Mit einem Besuch in einem befreundeten Garten und der dringenden Bitte, das Erdbeerfeld doch einmal von seinen Früchten zu befreien. Dieser Aufforderung bin ich ohne langes Zögern nachgekommen (die Schüssel stand schon griffbereit auf dem Treppenabsatz), weil ich mich noch sehr genau an die einmalig leckeren Früchte vom letzten Jahr erinnere, die wir ohne Münchhausener Anwandlungen noch bis November rein genießen konnten.

Das Ergebnis war dann auch ein erfreuliches Kilo wundervoller reifer Erdbeeren. Die so verlockend aussahen, dass ich Uhrzeit Uhrzeit sein lies und mich auf ein alternatives Rezept für eine Bisquitrolle stürzte, das mich schon lange reizte. Sicher mag neben dem kulinarischen Neuland auch die späte Stunde mit die Verantwortung haben (immerhin läutete die hiesige Kirchturmuhr schon die 10. Stunde ein), dass ich das Rezept ziemlich wörtlich genommen habe.
Dennoch – lt. Backanleitung sollte die angestrebte Erdbeer-Sahne-Rolle folgendermaßen zubereitet werden:

Zutaten Teig :

5 Eier
8 EL Wasser, warm
100 g heller Honig (4 gute Eßlöffel, abwiegen erschien mir doch eine zu klebrige Angelegenheit)
100 g Weizenvollkornmehl, fein gemahlen
100 g Mandeln, fein gerieben

Füllung:

500 g Erdbeeren
200 g Bananen (diese wurden von mir durch Erdbeeren ersetzt).
2 EL Vollrohrzucker
1 Msp. Vanille, gemahlen
1 TL Zimt, gemahlen
300 g Sahne

Die Zutaten für den Teig sind soweit auch nachvollziehbar und wurden von mir so übernommen. Wie ich zugeben muss, auch die Menge für die Füllung, hier wäre die Hälfte der Früchte völlig ausreichend gewesen.
Ich rede mich hier immer noch mit der späten Stunde und einem langen Tag raus. Und mit den mal wieder für meinen Geschmack zu vielen Graden, die draußen ihr Unwesen treiben.

Dann ging’s an die Zubereitung. Erst einmal den Teig, der auch im Maßstab 1 : 1 übernommen wurde.

Eier trennen. Eigelb mit Wasser mindestens 5 Minuten schaumig schlagen. Honig unterrühren.
Eiweiß steif schlagen.
Eischnee, Vollkornmehl und Mandeln über die Dottermasse schichten und vorsichtig unterheben.

Teig auf ein mit Backpapier belegtes Blech streichen und bei 180 °C 10 bis 15 Minuten backen. (je nach Backofen, 10 Minuten haben sich für mich als völlig ausreichend erwiesen, mittlere Schiene und unbedingt schon einmal bei 8 Min. nachsehen. Mein erster Versuch zeichnete sich durch eine doch recht gesunde Farbe aus).

Soweit lief ja noch alles gut. Die restliche Backanleitung sah kurzgefaßt wie folgt aus:
Teigplatte noch heiß auf ein Tuch stürzen, Backpapier abziehen und Teig mit dem Tuch locker einrollen. Mit einer Schüssel abdecken, damit die Rolle nicht austrocknet.
Die Füllung zubereiten, Bisquit wieder aufrollen, 1/3 Sahne darauf streichen, die Fruchtmischung verteilen und den Bisquit wieder aufrollen. Die restliche Sahne bestreichen und mit Erdbeeren verzieren.

Einmal ganz abgesehen von der doch sehr umständlichen Handhabung habe ich den kleinen aber entscheidenden Fehler begangen, zu lange zu warten mit dem ersten Einrollen (was bei einem Bisquit nicht wirklich lange sein muss) und natürlich zeigten sich die ersten Brüche im Teig.
Das war dann der Moment, wo ich mich auf Anraten entschloß aus der geplanten Bisquitrolle spontan eine Sahne-Erdbeer-Schicht-Torte im Kleinformat zu machen.

Alles weitere ging dann auch einfach und erfreulich schnell, zumal meine Augenlider zunehmend der Schwerkraft erliegen wollten.

Die Teigplatte in zwei gleichgroße Hälften teilen. Erst mit Sahne bestreichen, dann etwa halb soviel Erdbeermasse wie Sahne darauf verteilen und darauf achten, dass darum noch ein Stück der Sahne frei bleibt. Die zweite Platte darauflegen, noch einmal die gleiche Prozedur – erst Sahne und in der Mitte noch einmal Erdbeermasse verteilen.
Zum Abschluß habe ich mein die Schichttorte mit kleinen Erdbeeren verziert und ab damit in den Kühlschrank.

Zubereitung: ca. 60 Min. + Backzeit: 10/15 Min. (lt. Originalrezept, ich habe nicht auf die Uhr gesehen).

Nach der Verkostung am nächsten Tag ist das Fazit, dass ich beim nächsten Bisquit ein anderes Grundrezept versuchen werde. Klassisch mit Zucker und herkömmlichem Mehl, damit eine bessere Vergleichsmöglichkeit gegeben ist. Die Mandeln werde ich allerdings beibehalten.

Mein Vorkoster hat nach einem halben Stück jede weiteren Bissen verweigert, was auch eine wenig erfreuliche Premiere war. :/ Das könnte allerdings auch an der Frühlingsgrippe liegen und dem damit verfälschtem Geschmacksempfinden liegen.

Alternative Rezepte gut und schön, Aber sie sollten wenigstens einmal durchdacht werden, ehe sie in Druck gegeben werden. Ein Neuling auf dem Gebiet wäre mit der Anleitung nicht klargekommen.