Was geht und wie teuer darf’s sein

Es war noch warm, man konnte draußen sitzen bei Kaffee oder Wein und über Gott und die Welt diskutieren. Genauer gesagt über die Lebensmittelpolitik – über Qualität, Preis und vor allem Herkunft der gekauften Lebensmittel.

Und wie so oft wurde von mir begeistert berichtet, was ich gefunden habe oder eben als schlecht aussortiert habe. Über neue Möglichkeiten, regional und im Idealfall noch in Bio-/Fairtrade-Qualität einzukaufen freue ich mich immer wie Schnitzel. 😉 Da hat mich der Satz ‚dass kann sich aber nicht jeder leisten‘ schon eiskalt erwischt.

Natürlich kann sich Bioqualität nicht jeder leisten. Bei uns ist es auch nicht anders, dass der Preis öfter als einmal die monetären Möglichkeiten übersteigt.

Was dann allerdings sehr meinen Ehrgeiz anstachelt. Wenn schon nicht immer Bio geht, dann soll es wenigstens regional und in der bestmöglichen Qualität sein. Da kommt dann so richtig schön der Jäger und Sammler durch. 😉
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Der Trend geht zum Zweitblog

Es stimmt wohl wirklich.
Wenn einmal angefangen wurde mit dem Schreiben, kann man nicht mehr aufhören.
Dabei habe ich schon den – sträflich vernachlässigten – Blog über das Mittelalter. Und jetzt auch noch einen Blog über Kauffragen, die sich so aufdrängen, wenn man sich so durch die diversen Artikel zu Nachhaltigkeit, Plastikmüll und Blogs wie z.B. Ein Jahr ohne Kleiderkauf durchliest.

Eigentlich sollte mir der Blog nur als Gedächtnisstütze dienen 😉 Damit es wenigstens halbwegs übersichtlich bleibt, als extra ‚Notizbuch‘.
Aber warum soll sonst niemand etwas davon haben. Deswegen gibt es jetzt offiziell die Kauffragen.

Kleidung – nachhaltig und… weiter?

Das Thema um nachhaltige Kleidung ist eigentlich auch kein Neues mehr. Genauso wie bei der Ernährung gibt es dazu schon die verschiedensten Aussagen bzw. Meinungen.

Der Umgang mit der Ernährung ist nicht besonders einfach. Besonders, wenn man sich erst neu an dieses Thema ranwagt.

Bei der Kleidung ist es gleich nochmal schwieriger. Neben der Tatsache, daß es auch hier eine Unmenge an augenwischenden Siegeln gibt, die einfach nur schönfärben sollen, fallen viele Dinge weg. Gemusterte Stoffe beispielsweise sind ohne chemische Hilfen wesentlich schwieriger herzustellen. Natürlich färben geht zwar auch, aber nicht so einfach.

Und die Auswahl ist auch wesentlich kleiner als bei herkömmlich hergestellten Kleidern, Schuhen usw. Der Großteil ist einfach gehalten und klassisch.
Wem diese Moderichtung nicht gefällt, hat ein ‚klassisches‘ Problem. Dazu kommt, daß eine Suche via Fair Fashion Finder ergeben hat, mit Bio/Fairtrade-Läden schickt die Modewelt einen immer noch in die Wüste. Zumindest, wenn man nicht gerade in Berlin, Köln, Hamburg oder ähnlichen Gegenden wohnt.

Ergo kommt vorrangig der Kauf via Netz. Mit den ganzen möglichen Nachteilen: Gefällt nicht, paßt nicht, wird zurückgeschickt (Stichwort ökologischer Fußabdruck). Und die Suche nach dem gewünschten Kleidungsstück geht weiter. Ganz besonders, wenn es um Winterkleidung und Schuhe geht.

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Eine einfache Rechenaufgabe

Ich bin zum Einen ein typischer Spätaufsteher, vor etwa neun Uhr bin ich zu nichts zu gebrauchen und auch mit entsprechender Vorsicht zu genießen.
Außerdem bin ich ziemlich anspruchsvoll in Bezug auf Lebensmittel.
Wenn dazu noch eine Kaffeemaschine kommt, die ausschließlich mit Pads zu bestücken ist, ergibt sich wegen bervorzugtem gutem Kaffee eine ziemliche Summe (im Schnitt 2,50 für 16 Pads) und ein nicht zu verachtender Müllberg.

Nachdem ich morgens ohne Kaffe nun aber am Besten von Weitem genossen werde und mich lange genug über diese Umstände geärgert habe, habe ich mir nun einen Permanent Padfilter zugelegt.
Das hoffentlich gute Stück hat mich gerade einmal acht Euron gekostet und hat dazu noch den Vorteil, dass ich zwischen meine Lieblings-Kaffeesorten nach Lust und Laune pendeln kann. 😉

Für’s Erste habe ich mich für einen Fairtrade-Bio-Kaffee für rund 6 Euro entschieden.
Alles in allem sind das 14 Euro. Ergo habe ich meine alten Pads nach grob gerechneten 4,5 Monaten überrundet.
Da soll noch jemand behaupten, Umweltdenken lohne sich nicht. 😉

Noch 2 übrige Pads liegen im Schrank, am Montag startet das Kaffee-Experiment. Ich bin gespannt.