Pfifferlinge und Kartoffeln

Der große Vorteil bei eingelegtem Obst/Gemüse… oder bei Pilzen ist der, daß es fast ewig hält und ein völlig unerwartetes Aroma entwickeln kann. Ein extra Schmankerl, daß die Suppe mit einem ungeplanten Hintergrundaroma krönt.

Unsere letztwöchige Entscheidung fiel auf eine Kartoffelsuppe mit Pfifferlingen (wieder aus dem Sarah Wiener-Kochbuch).

Pfifferlinge in freier Wildbahn lassen sich in der Regel im August/September finden. Glücklicherweise haben wir noch in Öl eingelegte Pfifferlinge vorrätig. Bis auf ein paar Kleinigkeiten war also diesmal alles Notwendige im Haus. „Pfifferlinge und Kartoffeln“ weiterlesen

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Spanien vs. Germany

Zuerst einmal – es geht nicht um Fußball. Auch wenn es zeitlich gerade noch gut gepaßt hätte.

Worum es geht, sind Tomaten.
Und grüner Spargel.
Und Kartoffeln.

Und ein bischen auch um Arthurs Tochter, die mit ihrem Rezept zu Kabeljau mit grünem Spargel und confierten Tomaten meine Neugierde geweckt hat.

Als Erstes war abzuklären, was unter ‚confieren‘ zu verstehen ist:
Lt. Kochwiki gibt es hierzu verschiedene Bedeutungen. Einmal das Konservieren durch bestimmte Methoden wie das Einlegen von Fleisch in Fett, Gemüse in Essig, Früchte in Brandwein oder das Einkochen von Früchten mit Zucker.

So weit, so bekannt.
Was auch noch unter Confieren zu verstehen ist, ist das schonende Garen von Lebensmitteln in Öl. Die dann zum sofortigen Genuß gedacht sind. „Spanien vs. Germany“ weiterlesen

Winteressen

Ein Hoch auf Tim Mälzer. Anders kann man es nicht sagen. Perfekte Rezepte, wenn man nicht so gut zu Fuß ist und möglichst schnell was auf den Tisch zaubern will.

Ich schmöker mich immer noch durch ‚Born to cook‘ und finde mehr als genug Anregungen, was ich auf die Schnelle aus dem Zylinder zaubern könnte. Beim letzten Zauberkunststück war ich nicht wenig nervös, es könnte doch etwas schiefgehen. Man weiß ja nie. 😉

Alle Sorge löste sich in Küchenrauch auf. Gesehen, gekostet und für gut befunden. Alle zufrieden und glücklich, so soll es sein. „Winteressen“ weiterlesen

Waschechtes Soulfood

Alles rennt nach Leipzig, nur ich nach den Kochtöpfen. 😉
Dabei hätte ich gar nichts gegen Leipzig. Im Gegenteil – aktuelle Buchmesse und sonst ein wenig rumstromern und die unentdeckten Eckchen unsicher machen. Nur der Weg könnte etwas kürzer sein.

Statt Leipzig grase ich also die hiesigen Gemüseregale ab und kombiniere gedanklich ebenfalls daheimgebliebene Dosen. Weißer sowie grüner Spargel wird entdeckt und sorgt für Vorfreude und etwas Fachsimpelei. Wie lange noch, bis wir wieder in heimischen Spargelexzessen schwelgen können und wo kommt dieser Import wohl her? Ein wenig rumsuchen auf der Rückseite zeigt, er hat schon eine richtige Weltreise hinter sich. Als Herkunftsland wird China entdeckt und damit hat sich der Spargel sein ruhiges Plätzchen im Verkaufsregal zurückerobert. In die engere Wahl kommen stattdessen Schwarzwurzeln (die ich mir bein nächsten Mal auch wieder frisch vom Markt holen werde, alles andere schmeckt zu verwässert) und ein paar heimisch gelagerte Erbsen.

Schwarzwurzeln habe ich erst im letzten Jahr für mich entdeckt und eine ausgewachsene Schwäche für das nussige Aroma entwickelt. Dazu noch Sahnekartoffeln und es entwickelt sich als echte Herausforderung, beim Essen nicht zu übertreiben. 😉
„Waschechtes Soulfood“ weiterlesen