Kichererbsen und Wan-Tan

So langsam nähert sich das Suppen-Projekt der Phase mit den ersten schwereren Herausforderungen. Wer hätte jemals gedacht, dass das Kochen von Suppen eine solche Vorplanung erfordert? Ganz speziell, wenn möglichst auf Plastik verzichtet werden soll.

Unter der Prämisse fallen gleich einige Zutaten vom Küchentisch:

Wan-Tan-Blätter zum Beispiel. Können auch fertig gekauft werden, aber ohne Plastik geht es hier eben nicht. „Kichererbsen und Wan-Tan“ weiterlesen

Suppenpläne

Pläne für das neue Jahr werden hier kaum gefaßt. In der Regel ergeben sich die Aktivitäten spontan. Irgendein Wort hüpft einen an und lässt einen nicht mehr los. Oder ein Bild, ein Gedanke… ein Gespräch.

Hier war es eine Mischung aus drei und vier – ein Gedanke und ein Gespräch. Und ein bischen Geschmack.

Um nicht lange um den heißen Brei herumzureden – wir saßen beim Frühstück und aus nicht mehr genau nachvollziehbaren Gründen kam das Thema auf Essen kochen und Suppen.

Obwohl wir beide Suppen sehr lieben und es hier eine ausführliche Sammlung an Rezepten/Kochbüchern gibt, landen diese doch viel zu selten auf dem Tisch. Dabei gibt es Unmengen an Variationsmöglichkeiten. Kalte Suppen, heiße Suppen, mit und ohne Einlage, süß, sauer, scharf, mild…
Die Aufzählung liese sich mit Sicherheit noch um Einiges erweitern. „Suppenpläne“ weiterlesen

Kürbiskernpesto

Kürbisse sind hier die große Leidenschaft. Seit das Gemüse vor knapp zwei Jahren in unsere Küche Einzug hielt, lieben wir es heiß und innig in allen nur denkbaren Varianten:

Als Suppe,
überbacken mit Füllung,
als Kuchen und mit Sicherheit werden noch mehr Varianten dazukommen.

Bei soviel Kürbissen fallen auch entsprechend viele Kerne an. Zuviel um sie einfach so wegzuschmeißen, also wurden sie als Nebenher-Snack geröstet.

Lecker sind die kleinen ‚Früchtchen‘ allemal, nur etwas schwer zu knacken. Entsprechend groß sind auch die Vorräte an gerösteten Kürbiskernen. „Kürbiskernpesto“ weiterlesen

Revival Paradeissuppe auf Umwegen

Unter dem Stichwort ‚Revival‘ werden nach und nach ältere Beiträge aus dem ersten Bloggerjahr (2011) aufbereitet werden. Weil Fotos fehlten, es Neues zu sagen gibt oder schlicht weil sie zu lecker sind, um im Archiv zu versauern. Wie die von Turbohausfrau inspirierte Paradeissuppe.

Zutaten für 4 Personen:

  • 2 1/2 kg Rispentomaten mit Grün
  • 1 dl Olivenöl
  • 2–3 EL Meersalz
  • 4 Knoblauchzehen (nach eigenem Geschmack auch mehr oder weniger Zehen möglich)
  • 1 Handvoll frischer Kräuter (z.B. Rosmarin, Basilikum, Oregano)

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Warum nicht gleich so

Ich singe hier ein Loblied über unseren Metzger. Ja, wir haben einen Metzger. Genau genommen sogar zwei, wie sich der Einkaufsliste entnehmen lässt.

Die (meistens) stille Eminenz im Hintergrund ißt Fleisch und zwar leidenschaftlich. Weil ich die Qualität dort kenne, kann ich es auch gut nachvollziehen. Schwer, der Versuchung zu widerstehen. Und was die Saucen angeht – unwiderstehlich. Man will sich reinlegen und genüßlich marinieren lassen. 😉

Beim Fleisch ist es genauso wie bei Brot, Gemüse, Fisch … der Händler des Vertrauens will gesucht werden. Und die Suche lohnt sich. „Ich würde auch  nur verkaufen, was ich selber essen würde.“ Sätze, die (mich) glücklich machen. So und nur so will ich es haben.
Im Idealfall dann noch eigene Box, Brottüte o.ä. mitbringen. Für gutes Rindfleisch, dass beim Anbraten nicht um 30 % Wasseranteil zusammenfällt. Für Brötchen, die auch am nächsten Tag noch gut schmecken und das Licht der Welt nicht in einer Fabrikhalle irgendwo im Osten erblickt haben. Beim Fisch müsste ich mich noch genauer reinarbeiten – bis ein solches Vertrauensverhältnis entsteht, wie es Arthurs Tochter zum Fischhändler ihres Vertrauens hat (die übrigens auch die Inspiration für diesen Artikel geliefert hat). „Warum nicht gleich so“ weiterlesen

Winteressen

Ein Hoch auf Tim Mälzer. Anders kann man es nicht sagen. Perfekte Rezepte, wenn man nicht so gut zu Fuß ist und möglichst schnell was auf den Tisch zaubern will.

Ich schmöker mich immer noch durch ‚Born to cook‘ und finde mehr als genug Anregungen, was ich auf die Schnelle aus dem Zylinder zaubern könnte. Beim letzten Zauberkunststück war ich nicht wenig nervös, es könnte doch etwas schiefgehen. Man weiß ja nie. 😉

Alle Sorge löste sich in Küchenrauch auf. Gesehen, gekostet und für gut befunden. Alle zufrieden und glücklich, so soll es sein. „Winteressen“ weiterlesen

Last Minute-Tomaten

Tomaten für den kommenden Winter im großen Stil hamstern, ist schon beinah eine alte Tradition. Eines der ersten Anzeichen, dass die Zeit für die Vorratshaltung beginnt. Kräuter abernten, Obst trocknen (dieses Jahr das erste Mal Apfelringe zum Naschen getrocknet) und Kürbissuppe kochen.

So nach und nach stimme ich mich damit auf den Winter als ruhige Jahreszeit ein.
Nur konnte ich dieses Mal nicht selber losziehen und mir die gewünschten Tomaten holen. Erst auf den letzten Drücker kam der Gedanke, bei unserer Bio-Gärtnerei den neuen Hausliefer-Service zu nutzen. Und so standen eines schönen Tages drei Stiegen Tomaten quer durch alle Sorten vor der Haustür.

Alles perfekt. Bis auf die kleine Frage: Was tun, wenn man den Fuß möglichst hochlagern soll und bewegen eher anstrengend ist?
„Last Minute-Tomaten“ weiterlesen