Ein bischen noch Juni, ein bischen schon Juli

Nicht zu fassen, dass es schon Juli wird. Und wie ruhig es bei den Zaunreiterinnen war. Zumindest im Blog. Ganz anders im analogen Leben. 😉 Da tut sich einiges und mehrere Berichte sind in Arbeit. Es bleibt spannend, wann sie hier ihr Erscheinungsfest haben werden.

Der analoge Mittwoch wurde in Angriff genommen – verschuldet übrigens durch einen Artikel des Backbuben über analoge Photographie, der unsere Muse zu Hochformen auflaufen lies – und erste Ergebnisse kristallisieren sich bereits heraus. Z.B., dass es kein Projekt für eine einzelne Person ist. Da fehlt (hier zumindest) die Motivation. Was auch genau genommen kein Wunder ist. Der Mensch ist nunmal für Geselligkeit ausgelegt – sicher mit ein Grund ist, weswegen soziale Plattformen und Chatprogramme sich eines massiven Zulaufs erfreuen dürfen.

Zu Zweit oder in Gruppen ist das analoge Leben auf jeden Fall zur Nachahmung empfohlen. Gründet Backgruppen, Stricktreffs, Lesezirkel – hat alles historische Tradition und der Spaß folgt auf Fuße. Und die kreativen Hirnzellen werden auch angekurbelt.

Die ersten Eindrücke dazu lassen sich erstens hier und zweitens hier nachlesen.

An Pflanzlichem gab es im Juni einen Artikel zu Kräutern und Gemüsen für die Abwehrkräfte. Natürlich keine komplette Liste – da gibt es so viele hilfreiche Pflanzen, dass eine vollständige Liste einiges mehr an Raum beanspruchen würde. Was nicht heißen will, daß wir auf dieses Thema nicht noch einmal zurückkommen. 😉

Das Krönchen für den Monat erhält einwandfrei und völlig zu Recht der Rhabarber. Lecker und lecker und vielseitig. Was wünscht man sich mehr. Die Begeisterung fiel wohl auf – jedenfalls wurde unser Rhabarberkuchen sage und schreibe 24 x gemocht und auch entsprechend fleißig kommentiert. Dafür danken wir. 🙂 „Ein bischen noch Juni, ein bischen schon Juli“ weiterlesen

Leute, gründet Foodblogs

Oder Bücherblogs, die sich mit Essen beschäftigen. Egal was, Hauptsache ihr bloggt.

Der Grund liegt auf der Hand. Wer einen Blog hat, hat auch (früher oder später) Leser. Und die wollen – versteht sich von selber – auch Lesestoff geliefert bekommen. Also experimentiert man rum, liest neue Bücher (auch solche, die man vorher nie in die Hand bekommen hätte), schmökert sich durch die Bloggerwelt – und hat öfter einmal einen Aha-Effekt. Weil man sich ein bis dato ungeliebtes Lebensmittel aus einer völlig anderen Warte betrachtet.

Ein leises Stimmchen im Hinterkopf flüstert – alle jubeln und loben so sehr den Rhabarber (wahlweise auch Spinat, Bohnen, Grünkern…. was auch immer euer persönlicher Lieblingsfeind aus der Küche ist).

Um der Sache noch ein Krönchen aufzusetzen, lasst euch von einem wohlmeinenden Freund ebenjenes ungeliebtes Gemüse/Obst im Geschenkkorb überreichen. 😉 Dann gibt es keine Ausreden mehr, sich näher damit zu beschäftigen. In der Regel lohnt es sich.

 photo Blogbilder 1141_zpsuljm20uo.jpg „Leute, gründet Foodblogs“ weiterlesen

Rharbarber-Apfel-Kuchen

Langsam nähert sich wieder die Zeit, an der alle Nasenlang unerwartete Gartenfrüchte in`s Haus schneien. So eine Handvoll Rharbarber, für Kuchen zu wenig und für Sirup bestand keine rechte Lust. Also was tun? Zuerst einmal den Kühlschrank inspizieren. Dort fristeten noch ein paar Äpfel ihr unterkühltes Dasein. Ebenfalls eine unerwartete Gabe noch aus der Zeit, als hier dem Sauerkraut gefrönt wurde.

Irgendwann hatte ich auch schon Rharbarberkuchen gemacht. Nur das Rezept lies sich nicht mehr finden. Hier greift das Motto: ‚Wer Ordnung hält, ist nur zu faul zum Suchen.‘ 😉

In solchen Fällen surft man durch die Weiten des Netzes und wartet ab, bis die Muse zuschlägt. Was sie auch diesmal auch verlässlich getan hat. „Rharbarber-Apfel-Kuchen“ weiterlesen