Ein bisserl was über Kräuter

Kurz vor knapp noch das Wochenresümee.

In letzter Zeit wurde weniger über Bücher geschrieben, fast ist es schon etwas peinlich. Der Grund erklärt sich beim Lesen von Weniger ist mehr.

Getreu dem Motto ist auch Artikel Nr. 2 kein Freund von großen Worten – was soll man auch groß über Brombeeren sagen. Sie sind lecker und ich könnte nicht genug davon kriegen. Heuer in der Form von Brombeermilch. Sehr zur Nachahmung empfohlen.

Quergelesenes

Mehr oder weniger dreht sich diese Woche alles um Kräuter. Bei Gartenrot beispielsweise bin ich über ein lecker klingendes Rezept für einen Rosmarin-Cocktail gestolpert. Gin oder Wodka gehört zwar nicht zu meinen TopTen. Aber vielleicht lässt sich da noch etwas variieren.

Es handelt sich zwar nicht um Kräuter, aber was bei Schäferweltweit über das Scharfmachen von Chilis erzählt, ist auf jeden Fall ungewöhnlich und spannend. Falls also mal jemand Chillis züchten will… 😉

Etwas kurz, ich weiß. Aber es ist spät und beim nächsten Mal dann wieder mehr. Oder beim übernächsten Mal. 😉

Champignons in Essig

Die letzten Wiesenchampignons sind zwar schon eine Weile her, aber wenn schon gerade diverse Einlegmöglichkeiten, dann dürfen die Pilze nicht fehlen.

Eine gute Chance auf Wiesenchampignons hat man Ende August/Anfang September und dann sind es ruckzuck mehr, als man auf einmal verarbeiten kann.

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Die Mengenangaben sind dieses Mal Pi mal Daumen, weil es eben schon etwas her ist und ich mir dummerweise keine Notizen gemacht habe. Gleiches gilt für die Zubereitung.
Aufgeschrieben wird es trotzdem, weil es recht gut geklappt hat (nur der Sud war etwas zu knapp bemessen, die fehlende Menge konnte allerdings problemlos ergänzt werden) und ich den leicht säuerlichen Geschmack mochte.
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Kräutersalz

So wie es aussieht, entwickelt sich hier gerade eine kleine Reihe um die Haltbarmachung von Kräutern. Neben der klassischen Methode vom Trocknen gibt es ja noch einige andere Möglichkeiten. Letztens habe ich über meinen ersten Ansatz für ein Gewürzöl berichtet.

Nachdem immer noch Rosmarin im Kühlschrank lag und der erste Salbei in`s Haus kam, fiel die nächste Entscheidung auf ein Kräutersalz. Einsalzen ist auch eine sehr gute und relativ einfache Methode, etwas haltbar zu machen. Und gerade bei Kräutern dazu noch eine sehr leckere.

Via Pinterest sind wir bei Chili und Ciabatta auf eine interessante Variante gestoßen: Ein Rosmarin-Salbei-Knoblauch-Salz. Ungewöhnlich genug, dass es unsere Neugierde weckte. Und genau passend für die hier liegenden Kräuter.
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Rosmarin etwas anders

Neben den Früchten haben auch Kräuter gerade Hochzeit. Alles blüht und trägt Früchte ohne Ende. Mehr, als man so auf die Schnelle verbrauchen kann. Eine wirklich reiche Zeit. Es macht Spaß, immer wieder etwas Neues auszuprobieren. Letztes Jahr um diese Zeit wurden die meisten Kräuter getrocknet und zum Kochen verwendet. Aber Rosmarin ist extrem ergiebig und zwischenzeitlich hat auch ein kleines Rosmarinbäumchen hier Einzug gehalten. An den duftenden Nadeln herrscht also kein Mangel. Warum also nicht endlich mal ein Kräuteröl ansetzen? In den Fingern juckt es mich schon lange.

Der ursprüngliche Plan war, einfach Rosmarin und ein gutes Olivenöl zu nehmen. Reifen lassen und sehen, wie es sich entwickelt. Wer hier schon eine Weile mitliest, ahnt es schon: Es kam natürlich anders. Soviele verschiedene Varianten von Gewürzölen, dass die Wahl schwerfiel. Der erste Versuch endete in einer Knoblauch-Rosmarin-Gewürzmischung. Und ich bin ehrlich gespannt, was sich daraus entwickeln wird. Damit betrete ich ein komplett neues Terrain. „Rosmarin etwas anders“ weiterlesen