Von der Suppe zur Sauce

Um ein Haar wäre die Suppe Nr. 4 unter den Tisch gefallen.

Sie lies sich ohne Zweifel essen. Nur der erhoffte Wunsch, sich gleich noch ein weiteres Schälchen zu holen, blieb aus. Für den optischen Eindruck – da schweigt des Sängers Höflichkeit.

Die Veltiner Weinsuppe von Sarah Wiener’s Kochbuch reizte uns beide ungemein. Der Wein schmeckt unvergleichlich gut und kann bei seiner Durchschlagskraft mit deutschen Weißweinen ohne Weiteres mithalten.

Und er erinnert an 2017er Tage in Österreich, die schön und viel zu schnell vorbei waren. Mit Besuch in Wien, Tagesausflügen in’s Nirgendwo mit leckerem Essen und Besuchen in Weinkellern.

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Waschechtes Soulfood

Alles rennt nach Leipzig, nur ich nach den Kochtöpfen. 😉
Dabei hätte ich gar nichts gegen Leipzig. Im Gegenteil – aktuelle Buchmesse und sonst ein wenig rumstromern und die unentdeckten Eckchen unsicher machen. Nur der Weg könnte etwas kürzer sein.

Statt Leipzig grase ich also die hiesigen Gemüseregale ab und kombiniere gedanklich ebenfalls daheimgebliebene Dosen. Weißer sowie grüner Spargel wird entdeckt und sorgt für Vorfreude und etwas Fachsimpelei. Wie lange noch, bis wir wieder in heimischen Spargelexzessen schwelgen können und wo kommt dieser Import wohl her? Ein wenig rumsuchen auf der Rückseite zeigt, er hat schon eine richtige Weltreise hinter sich. Als Herkunftsland wird China entdeckt und damit hat sich der Spargel sein ruhiges Plätzchen im Verkaufsregal zurückerobert. In die engere Wahl kommen stattdessen Schwarzwurzeln (die ich mir bein nächsten Mal auch wieder frisch vom Markt holen werde, alles andere schmeckt zu verwässert) und ein paar heimisch gelagerte Erbsen.

Schwarzwurzeln habe ich erst im letzten Jahr für mich entdeckt und eine ausgewachsene Schwäche für das nussige Aroma entwickelt. Dazu noch Sahnekartoffeln und es entwickelt sich als echte Herausforderung, beim Essen nicht zu übertreiben. 😉
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Winterzeit ist Kürbiszeit

Um Kürbisse wird schon eine Weile rumgeschlichen. Bis jetzt sollte es nie über dieses Stadium rauskommen. Entweder standen andere Gerichte auf der Speisekarte oder der liebe Günther war doch stärker als das Interesse an was Neuem. Dieses Mal wäre es beinah auch wieder so gekommen. Zum Glück glänzte der Winter durch ausreichend Kälte, dass wir unseren Outdoor-Kühlschrank aka Balkon anwerfen konnten. Sogar die Milch vom Bauern hält sich dort ohne Probleme eine Woche. Keine Frage, dass sich der geschenkte Hokkaido noch viel länger auf Eis legen lies.

Irgendwann Anfang des Jahres verlangte er trotzdem danach, in den Kochtopf zu gelangen. Das Ergebnis lies sich auch mehr als nur sehen und in der nächsten Kürbiszeit wird er bestimmt nicht so lange warten müssen. „Winterzeit ist Kürbiszeit“ weiterlesen