Von der Suppe zur Sauce

Um ein Haar wäre die Suppe Nr. 4 unter den Tisch gefallen.

Sie lies sich ohne Zweifel essen. Nur der erhoffte Wunsch, sich gleich noch ein weiteres Schälchen zu holen, blieb aus. Für den optischen Eindruck – da schweigt des Sängers Höflichkeit.

Die Veltiner Weinsuppe von Sarah Wiener’s Kochbuch reizte uns beide ungemein. Der Wein schmeckt unvergleichlich gut und kann bei seiner Durchschlagskraft mit deutschen Weißweinen ohne Weiteres mithalten.

Und er erinnert an 2017er Tage in Österreich, die schön und viel zu schnell vorbei waren. Mit Besuch in Wien, Tagesausflügen in’s Nirgendwo mit leckerem Essen und Besuchen in Weinkellern.

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Kochpause

Hut ab vor jedem, der bei der Hitze kocht. Oder backt. Oder sich überhaupt irgendwie in der Küche aufhält. Hier ist der Aufenthalt gerade einmal auf das unbedingt Notwendigste beschränkt. Morgens Kaffee kochen und Frühstücksgeschirr wegspülen, das war es eigentlich. Also kaum etwas zu berichten. 😉

Wir essen aber auch kaum etwas, bei der Hitze die letzten Tage hält sich der Hunger einfach in Grenzen. Beweis: Vor einer Woche haben wir einen Riesenstapel Pfannkuchen gebacken, die wir beide heiß und innig lieben und dachten, spätestens am Montag sind sie alle aufgegessen. Weit gefehlt – der letzte wurde am Mittwoch gegessen und – was mich am Meisten begeistert hat, kein einziger davon ist schlecht geworden! Also das ideale Essen für heiße Tage, neben Salaten natürlich. „Kochpause“ weiterlesen

Champignons in Essig

Die letzten Wiesenchampignons sind zwar schon eine Weile her, aber wenn schon gerade diverse Einlegmöglichkeiten, dann dürfen die Pilze nicht fehlen.

Eine gute Chance auf Wiesenchampignons hat man Ende August/Anfang September und dann sind es ruckzuck mehr, als man auf einmal verarbeiten kann.

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Die Mengenangaben sind dieses Mal Pi mal Daumen, weil es eben schon etwas her ist und ich mir dummerweise keine Notizen gemacht habe. Gleiches gilt für die Zubereitung.
Aufgeschrieben wird es trotzdem, weil es recht gut geklappt hat (nur der Sud war etwas zu knapp bemessen, die fehlende Menge konnte allerdings problemlos ergänzt werden) und ich den leicht säuerlichen Geschmack mochte.
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Kräutersalz

So wie es aussieht, entwickelt sich hier gerade eine kleine Reihe um die Haltbarmachung von Kräutern. Neben der klassischen Methode vom Trocknen gibt es ja noch einige andere Möglichkeiten. Letztens habe ich über meinen ersten Ansatz für ein Gewürzöl berichtet.

Nachdem immer noch Rosmarin im Kühlschrank lag und der erste Salbei in`s Haus kam, fiel die nächste Entscheidung auf ein Kräutersalz. Einsalzen ist auch eine sehr gute und relativ einfache Methode, etwas haltbar zu machen. Und gerade bei Kräutern dazu noch eine sehr leckere.

Via Pinterest sind wir bei Chili und Ciabatta auf eine interessante Variante gestoßen: Ein Rosmarin-Salbei-Knoblauch-Salz. Ungewöhnlich genug, dass es unsere Neugierde weckte. Und genau passend für die hier liegenden Kräuter.
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