Revival Paradeissuppe auf Umwegen

Unter dem Stichwort ‚Revival‘ werden nach und nach ältere Beiträge aus dem ersten Bloggerjahr (2011) aufbereitet werden. Weil Fotos fehlten, es Neues zu sagen gibt oder schlicht weil sie zu lecker sind, um im Archiv zu versauern. Wie die von Turbohausfrau inspirierte Paradeissuppe.

Zutaten für 4 Personen:

  • 2 1/2 kg Rispentomaten mit Grün
  • 1 dl Olivenöl
  • 2–3 EL Meersalz
  • 4 Knoblauchzehen (nach eigenem Geschmack auch mehr oder weniger Zehen möglich)
  • 1 Handvoll frischer Kräuter (z.B. Rosmarin, Basilikum, Oregano)

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Spanien vs. Germany

Zuerst einmal – es geht nicht um Fußball. Auch wenn es zeitlich gerade noch gut gepaßt hätte.

Worum es geht, sind Tomaten.
Und grüner Spargel.
Und Kartoffeln.

Und ein bischen auch um Arthurs Tochter, die mit ihrem Rezept zu Kabeljau mit grünem Spargel und confierten Tomaten meine Neugierde geweckt hat.

Als Erstes war abzuklären, was unter ‚confieren‘ zu verstehen ist:
Lt. Kochwiki gibt es hierzu verschiedene Bedeutungen. Einmal das Konservieren durch bestimmte Methoden wie das Einlegen von Fleisch in Fett, Gemüse in Essig, Früchte in Brandwein oder das Einkochen von Früchten mit Zucker.

So weit, so bekannt.
Was auch noch unter Confieren zu verstehen ist, ist das schonende Garen von Lebensmitteln in Öl. Die dann zum sofortigen Genuß gedacht sind. „Spanien vs. Germany“ weiterlesen

Beste und einfachste Sauce aller Zeiten

Im Moment läuft alles sehr ruhig. Immer noch viel ausruhen, Beine hochlegen und die Seele baumeln lassen. Es gibt auch einige Zukunftspläne, die allerdings noch in der Planungsphase sind.

Nur gekocht und gelesen wird immer. Und endlich der langgehegte Plan umgesetzt, die diversen Kochbücher in Angriff zu nehmen. Den Anfang machte Born to Cook von Tim Mälzer. Eine leicht abgewandelte Sauce mit Gnocci.

Genau das Richtige für Leute, die entweder keine Zeit haben oder gerade schwer zu Fuß sind. 😉
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Last Minute-Tomaten

Tomaten für den kommenden Winter im großen Stil hamstern, ist schon beinah eine alte Tradition. Eines der ersten Anzeichen, dass die Zeit für die Vorratshaltung beginnt. Kräuter abernten, Obst trocknen (dieses Jahr das erste Mal Apfelringe zum Naschen getrocknet) und Kürbissuppe kochen.

So nach und nach stimme ich mich damit auf den Winter als ruhige Jahreszeit ein.
Nur konnte ich dieses Mal nicht selber losziehen und mir die gewünschten Tomaten holen. Erst auf den letzten Drücker kam der Gedanke, bei unserer Bio-Gärtnerei den neuen Hausliefer-Service zu nutzen. Und so standen eines schönen Tages drei Stiegen Tomaten quer durch alle Sorten vor der Haustür.

Alles perfekt. Bis auf die kleine Frage: Was tun, wenn man den Fuß möglichst hochlagern soll und bewegen eher anstrengend ist?
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Wochenende, Kräuter und Tomaten

Ein neuer großer Garten hat sich in mein Umfeld geschlichen und hat rausgefunden, daß ich eine rechte Kräuterhexe bin. Also bekomme öfter Setzlinge (super auch wenn mir leider langsam der Platz ausgeht) und Unmassen an Kräutern, weil auch dort langsam der Platz ausgeht. Was weniger super ist, da ich diese Massen natürlich auch nicht mal eben so verarbeiten kann. Dieses Mal waren es Salbeifluten, die über mich hereingebrochen sind. 😉 Im Kühlschrank stand gehackter Salbei für Butter oder zum Trocknen, je nachdem, im Wohnzimmer steht eine Dose Salbeibonbons (ca 1.6 kg und Pläne, wie diese noch verfeinert werden können), eine Ansatzflasche für Salbeiwein und unter dem Dach trocknet der Rest für Tee.

Daneben habe ich angefangen, die alljährlichen Tomaten zu trocknen.
Eine Fuhre ist mir leider verkohlt. Vermutlich waren die Tomaten zu klein und wären mit weniger Hitze auch zufrieden gewesen. :/ Dafür habe ich dieses Mal Tomatenmark eingekocht und damit schon die Vorratshaltung für die kalte Zeit begonnen. Praktischerweise gibt es einen Gemüsegärtner direkt vor Ort, der zu Saisonzeiten Gemüse/Obst auch mal superbillig hergibt – nicht erste Wahl, aber wer braucht das schon. Alles in allem ist es zwar sehr zeitaufwändig, aber trotzdem bin ich jeden Winter wieder froh um die aromatischen Sommerfrüchte.

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20 Minuten für Tomaten

Genau so lange haben wir für eine unverschämt leckere Sauce samt Spaghetti gebraucht und ich bin immer noch begeistert, wie wunderbar sich meine halbtrockenen Tomaten dafür eignen. Sicher auch noch für andere Sachen, aber mit nur noch einem Glas aus meinen Wintervorräten gehen diese langsam zur Neige. Und ich wurde auch schon mehrmals aufgefordert, im Herbst dann wieder Vorräte anzulegen. Ich sehe mich also schon schubkarrenweise Tomaten heimkarren und mich in der Küche häuslich niederlassen. 😉

Aber zurück zur Sauce. Es war wirklich angenehm einfach.
Glas öffnen, Tomaten in den Topf kippen (ca. 500 g).
Drei Zehen Knoblauch (hier zählen natürlich die individuellen Vorlieben).
Je ein gestr. Eßlöffel Basilikum Oregano und Pizzagewürz (für Tomaten aus der Dose oder frische dann eher einen gehäuften Eßl. je Gewürz).
Eine gute Prise Salz.
1 – 2 Spritzer Zitrone.

Und noch eine Gewürzmischung, die ich mir beim nächsten Mal schenken werde und die deswegen auch keine nähere Erwähnung findet.

Mit dem Stabmixer durchpassieren, aufkochen lassen und dann mit der Resthitze vor sich hinköcheln lassen. Spaghetti kochen und fertig. Für die Spaghetti nehmen wir übrigens nach einem Hinweis von italienischer Seite 😉 nur noch Salz und lassen das Öl komplett weg. Was ausgezeichnet funktioniert.

Für das ganze Essen gingen gerade mal 20 Minunten vorbei, vom Moment des Glas öffnens bis zum dampfenden Teller auf dem Tisch. Gefolgt von dem Gedanken, ein 20 Minuten-Kochbuch zu veröffentlichen. 😉

Nun müssen nur noch die heuer erstmals selbst gezogenen Tomätchen an Größe und Kraft zulegen und sich ein Garten finden. Dann ist die Rabin zufrieden und pflanzt sich dieses Mal auch Bantam Mais an. Wofür der Balkongarten dann doch etwas klein ist. 🙂 Aber es gibt ja auch Tomaten, wie ich gerade sehe.

Verspätete Freudensprünge

Dies hier möchte ich bereits seit geraumer Zeit aufschreiben. Aber wie es eben so ist, ich kam nicht dazu. Viel Arbeit und eine ausgiebige Müdigkeit am Abend hinderten mich dann doch nachträglich daran. Jetzt bin ich zwar am Ausarbeiten einer mit hoher Wahrscheinlichkeit handfesten Frühjahrsgrippe, aber dennoch folgen heute Nägel mit Köpfen sprich der versprochene Artikel 🙂

Auslöser ist mein Versuchsballon im vergangenen September. Die Haltbarmachung der Tomaten war für mich ein neues Gebiet und entsprechend spannend. Leider nur wölbten sich bei einigen Behältnissen der Deckel verdächtig nach oben und lies mich Schlimmes ahnen. Wochenlang war ich auf das Tödlichste beleidigt und konnte trotz genauester Nachforschung keinen Fehler in meiner Vorgehensweise finden. An die Tomaten allerdings wagte ich mich auch nicht mehr heran. Weder um meinen Verdacht zu überprüfen noch um das vermeintlich verdorbene Gemüse dem Biomüll zuzuführen.

Schließlich – nach knapp sechs Monaten – sollte es im Rabenhaus Spaghetti mit Tomaten geben. Nur dass keine frischen Tomaten und auch keine in Dosen mehr da waren. Also wurde eines meiner Gläser mit gewölbtem Deckel (!) geöffnet und mit äußerster Vorsicht gekostet.
Genießbar!

Mein Tag war gerettet und ich strahle immer von einem Ohr zum Nächsten bei der Erinnerung daran. Mein Experiment war ein voller Erfolg und die Tomatensauce schmeckte zwar beim ersten Verkosten etwas ölig. Aber auch das hat sich nach nochmaligem Aufkochen gegeben.

Und wenn ich auch gefragt worden bin, warum ich mir die Mühe mache, schließlich gebe es doch eingekochte Tomaten – im nächsten Herbst mache ich wieder halbtrockene Tomaten.
Es macht Spaß, ich weiß woher mein Gemüse kommt und es ist eine interessante Erfahrung zum Thema Haltbarmachung ohne moderne Nahrungsmittelindustrie.

Montagsgedanken

Meine Gedanken aufschreiben ist etwas, dass ich immer mal wieder tue. Normal nur im geschlossenen Areal. Für ‚friends only‘. Aber nachdem ich das Gefühl habe, meine Rabenwelten in letzter Zeit sträflichst vernachlässigt zu haben… auch weil ich nicht das Gefühl hatte, etwas schreibenswertes zu haben… und weil mich Meike Winnemuth gerade zum Nachdenken bringt. Hier meine Gedanken.
Am Wochenende bin ich auf eine Werbeanzeige gestoßen, die mich sehr zum Kopfschütteln brachte: Tomatensuppe in 7 Minuten! Daneben ein Bild von sechs in Hartplastik eingeschweißten Tomaten (Gefängnis lässt grüßen). Gefolgt von einem kleinen Päckchen Würzmischung, einem abgepackten Schlückchen Sahne – gerade einmal so groß wie die altbekannten Döschen Kondensmilch – und noch irgendetwas Abgepacktem an das ich mich gerade partout nicht erinnere. Vielleicht auch gut so.
Weniger gut, dass mich so etwas kaum noch aufregt. Ich meine – vorgefertigte Zutaten für eine Tomatensuppe?! Für so etwas Simples? Nicht nur, was da wieder an Müll anfällt (mein altbeliebtes Reizthema). Nein, da wird den Menschen auch noch die Fähigkeiten aberkannt, selber eine Suppe zu kochen und zu entscheiden, wieviel oder wenig Geschmack sie darin haben wollen. Weil es ja so viel schneller geht. Angeblich zumindest. Denn sind wir ehrlich – mehr als 15, max. 20 Minuten für eine Tomatensuppe schlage ich nicht an. Das hört sich jetzt natürlich länger an als die propagandierten 7 Minuten. Aber was man alles dabei gewinnt. Selber entscheiden, was reinkommt und wieviel davon. Zu entscheiden, woher die Zutaten kommen. Und auch spontan variieren. Das wiegt doch meiner Meinung nach die Mehrzeit von 8 oder 13 Minuten mehr als auf.
Mir ist jetzt übrigens noch eingefallen, was die 4. eingepackte Zutat war. Croutons. Und muss dabei daran denken, wie gut unsere selbst angerösteten Roggenbrotcourtons geschmeckt haben. Sogar unsere Katzen waren kaum davon fernzuhalten ^^
Ich kann also nur hoffen, dass jeder weiterhin sein Süppchen selber kocht. Und nicht nur das aus Tomaten 🙂

Wissen ist…. wichtig

Macht, heißt es ja in dem alten Sprichwort. Aber soviel auch daran wahr sein mag, halte ich Macht nicht für den ausschlaggebenden Faktor. Auch wenn man als Käufer einige Macht darüber hat, was auf den Markt kommt bzw. sich dort hält.
Worum es mir eigentlich geht: Arthur’s Tochter hat vor kurzem eine Aktion in’s Leben gerufen, mehr die Bezugsquellen zu Lebensmitteln zu hinterfragen. Wie werden sie angebaut, werden die Lebensmittel überhaupt wirklich (!!!) selber vom Bauern erwirtschaftet oder doch auf dem Großmarkt eingekauft. Und auch seine lokalen Bezugsquellen im Blog anzugeben. Hofläden, Wochenmärkte, Bioläden… Wo man eben so einkauft.
Solche Denkanstöße halte ich für eine wirklich wichtige Sache. Mir wurde erst dadurch wieder bewußt, wie wenig ich eigentlich über meine Verkäufer hier weiß. Sicher – ich weiß, dass die Ochsenherzen beim hiesigen Wochenmarkt mit hoher Wahrscheinlichkeit vom Großmarkt sind und vermutlich auch die ein oder andere Frucht- oder Gemüsesorte, über die ich beim Nachfragen keine nähere Auskunft erhalten konnte. Aber das sind doch erstmal alles nur Vermutungen, die noch genauer erforscht werden müssen.
Es hilft aber auch schon, die angebotene Ware genauer in Augenschein zu nehmen. Wenn da steht: Tomaten aus Ilsfeld, ist das schonmal ein erster Pluspunkt für den Verkäufer und ich freu mich 🙂
Genauso auch das Gegenteil, wenn ich bei dem bis dato favorisierten Fischwagen direkt am Ort Pangasius entdecke und bei Nachfrage höre, dass die Fische von überall kommen (was man bei Nennung fast aller Kontinente ziemlich wörtlich nehmen kann), dann erfolgt hier erstmal ein Abstrich. Zumindest bis ich genauer rausgekitzelt habe, ob der angebotene Fisch evtl. doch aus nachhaltigem Anbau sind. Relevant ist für mich auch die Überlegung, inwieweit ich es überhaupt für sinnvoll halte, Fische zu züchten, die eben lt. WWF auch mit Fischmehl und Fischöl gefüttert werden.

Fischratgeber Pangasius

Aktuelles Statement des WWF

Also Fragen über Fragen. An die Beantwortung werde ich mich langsam rantasten. Und erstmal heute meinen inneren Schweinehund zu überzeugen versuchen, dass er seine Mittagspause mit genaueren Nachforschungen verbringen will 😉

Auch noch interessant und wissenswert fand ich meinen Versuchsballon dieses Wochenende nach der Anregung der Turbohausfrau zum Haltbarmachen von Tomaten – für die ich ja einiges an Mühe auf mich nehmen würde. Z.B. das Heimschleppen im überfüllten Bus von 3 kg Tomaten 😉 Hört sich nach relativ wenig an, aber danach ist man erstmal reif für eine längere Siesta auf der Couch ^^

Am Sonntag war dann der große Tag. Leider wieder ohne Bilder, meine Camera befindet sich immer noch im Streik. Vermutlich will sie mir mitteilen, dass es Zeit für eine neue Luxuskamera ist. Oder einfach nur für neue Batterien. 😉

Jedenfalls habe ich 2 kg Tomaten in grobe Stücke zerkleinert,
Salz, Zucker, frisch gemahlenen Pfeffer,
chinesischen Knoblauch und
Basilikum (anstatt Thymian, der mal wieder nicht im Haus war) genommen.
Und war platt erstaunt, wie eine solche doch beachtliche Menge zu gerade mal ausreichender Füllmenge für 2 Gläser zusammenschrumpfen kann. Bei lockerer Füllung wohlgemerkt, die der Haltbarmachung möglicherweise entgegenwirken könnte (wegen der noch verbleibenden Luft in den Gläsern). Geschmacklich fanden die eingelegten Tomaten bei der Rabenfamilie jedenfalls vollen Anklang 😀

Also werde ich wohl noch ein weiteres Mal auf eine größere Tomatenhatz gehen und den Versuch mit den neuesten Erkenntnissen wiederholen.
Man darf gespannt sein 😉

Hier nochmal das Original von Turbohausfrau, meine Angaben sind doch etwas unvollständig (so im Nachhinein betrachtet).

Paradeissuppe auf Umwegen

Nach dem gestrigen Marktgang tendierten meine hochfliegenden Pläne dahingehend, den Paradeisfond der Turbohausfrau nachzukochen. Einfach aufgrund der Tatsache, dass ich zwar Gemüsefond kenne und Hühnerfond – um nur ein paar Beispiele zu nennen – aber eben keinen Tomatenfond. Und alles Neue reizt mich von Natur aus und will versucht werden 😉
Das war allerdings, bevor ich die telefonische Hiobsbotschaft bekam, dass ein guter Teil meiner Vorratsgläser den Weg alles Irdischen gegangen waren und meine Pläne damit erst einmal auf Eis gelegt waren. (Im Nachhinein betrachtet ist das wohl auch gut so. Da der Fond zum Einen sehr zeitaufwändig ist und ich noch nicht über eben sehr viel Erfahrung auf dem Gebiet verfüge).

Nur hatte ich aber trotzdem noch 2 kg Tomaten im Gepäck und die Frage im Hinterkopf „Was tun, sprach Zeus.“
Auch hier wurde mir Hilfe von der gleichen Seite zu Teil und zwar in Form von dem Rezept für Paradeissuppe aus gerösteten Paradeisern.

Im Großen und Ganzen haben wir uns auch an die Rezeptvorgabe gehalten. Nur aus Bequemlichkeitsgründen (der Tag war lang und anstrengend genug) kam es zu einigen kleinen Änderungen:

Für 4 Personen:
2 1/2 kg Rispentomaten mit Grün
1 dl Olivenöl
2–3 EL Meersalz
4 Knoblauchzehen (so im Nachhinein betrachtet sind wohl ein oder zwei Zehen mehr reingerutscht, da muss ich noch genauer drauf achten)
1 Handvoll frischer Kräuter (Rosmarin, Basilikum, Oregano) (von uns nur Rosmarin und Basilikum)

Die Paradeiser einritzen und in eine feuerfeste Form schichten.
(Teilweise habe ich die Tomaten auch halbiert wg. Platzmangel, ging auch gut).
Knoblauchzehen dazwischen reinstopfen, Kräuter drauf, ebenso Salz und Olivenöl. Ab in den vorgeheizten Ofen und 30 Min. gebacken, danach waren die Tomaten schon gut braun. 😉
Kräuter entsorgen.
Bei dem Versuch, die Tomaten zu passieren habe ich allerdings recht schnell die Flügel gestreckt (man möge mir verzeihen). Also wurde das Ganze mit dem Pürierstab zu einer cremigen Suppe umgearbeitet, noch einen guten Schuß Sahne (etwa 1/2 Becher) dazugetan und fertig war unser neues Experiment.
Dazu noch ein Knoblauchbaguette aus der Resthitze des Ofens und dann haben wir es uns schmecken lassen. Und waren uns einig: Das machen wir bald wieder 🙂

Das Thema mit dem Fond ist damit aber noch keineswegs vom Tisch. Ich habe mir schonmal vorsorglich zwei interessante Varianten vorgemerkt:

Klarer Tomatenfond
Weißes Tomatenmousse